| Starportrait: Sean Penn |
|
|
|
|
Seine Schulzeit hat Hollywoods Prügelknabe brav zu Ende gebracht. Danach absolvierte er am Los Angeles Group Repertory Theatre eine zweijährige Lehre als Bühnentechniker und nahm gleichzeitig Schauspielunterricht. Nach einigen Rollen in TV-Filmen und Serien, spielte er in "Heartland" am Broadway. Diese Leistung öffnete ihm die Tür nach Hollywood: 1981 hatte er sein Leinwanddebüt neben Timothy Hutton und Tom Cruise in "Die Kadetten von Bunker Hill". Der Bekanntheitsgrad von Sean Penn wurde anschließend vor allem durch seine wilde Ehe mit Pop-Sängerin und Schauspielerin Madonna gesteigert. Getreu dem Motto "Sie liebten und sie schlugen sich" gab es Schlagzeilen ohne Ende. Mit Madonna drehte Penn wohl auch seinen schlechtesten Film: "Shanghai Surprise" (1986). Nach drei Jahren ließ sich das Paar scheiden. Sean Penn entwickelte sich mehr und mehr zu einem Charakterdarsteller, der sich an der Seite von großen Stars sehen lassen konnte: 1988 spielte er im Dennis-Hopper-Thriller "Colors - Farben der Gewalt" neben Robert Duvall, ein Jahr später war er in "Die Verdammten des Krieges" neben Michael J. Fox zu sehen. In "Carlitos Weg" hieß 1993 sein Filmpartner Al Pacino, in "The Game" (1997) Michael Douglas. Den "Schmalen Grat" bewältigte Penn 1998 mit George Clooney. Erfolge feierte der Schauspieler auch an der Seite von Robin Wright, der Frau seiner beiden Kinder Dylan Frances und Hopper Jack. Zu den gemeinsamen Filmen des Ex-Paares zählen unter anderem "Im Vorhof der Hölle" (1990), Oliver Stones "U-Turn" (1997) und "Hurlyburly" (1998). Trotz seines Talentes gilt Sean Penn bei Regisseuren als schwierig. Vielleicht weil er kein Blatt vor dem Mund nimmt und ihre Arbeitsweisen in der Öffentlichkeit anprangert. Anfang der Neunziger Jahre nahm er selbst das Zepter in die Hand: Mit "Indian Runner" gab er sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur. Die Hauptrollen spielten Dennis Hopper und Patricia Arquette. Für seinen zweiten Film "The Crossing Guard" konnte er Jack Nicholson, Angelica Huston und seine Frau Robin Wright gewinnen. Die besten Schlagzeilen, die je über Sean Penn geschrieben wurden, waren wohl über seinen erfolgreichsten Film "Dead Man Walking". An der Seite von Susan Sarandon (die für ihre Rolle einen Oscar erhielt) spielte er einen verurteilten Mörder, der auf die Todesstrafe wartet. Penn wurde für den Golden Globe und den Oscar nominiert sowie auf den Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. 2002 hatte Sean Penn erneut die Chance auf Amerikas berühmten Filmpreis. Für die Hauptrolle im einfühlsamen Drama "I Am Sam" (2001) war er schon für den Oscar nominiert, ging aber leer aus. Bei seiner vierten Oskarnominierung 2004 klappte es endlich: Für die Rolle des Jimmy Markum in "Mystic River" (2003) erhielt Penn den Oscar als bester Darsteller in einer Hauptrolle. Geburtsdatum: 1960-08-17 Geburtsort: Santa Monica, Kalifornien Autogrammadresse: 2049 Century Park E Ste 2500, Los Angeles, CA 90067-3127, USA Auszeichnungen: Academy Awards (USA): Oscar 2004 Berlinale (D): Silberner Bär 1996 Cannes Film Festival (F): Best Actor 1997 Denver International Film Fesival (USA): John Cassavetes Award 2000 Independent Spirit Award (USA) 1996 Venedig Film Festival (I): Goldener Löwe 2003, Volpi Cup 1998
Mit freundlicher Unterstützung von rtv.de
Filme mit Sean Penn
Als Favorit markieren
Lesezeichen setzen
Als Email versenden
Kommentare (0)
![]() Kommentar schreiben
|





