| Starportrait: Michelle Pfeiffer |
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Aufgewachsen ist Michelle Pfeiffer in Fountain Valley in Kalifornien zusammen mit ihrem älteren Bruder Rick und ihren beiden jüngeren Schwestern Dedee, bekannt aus der TV-Serie "Cybill", und Lori. Obwohl sie nicht gerade fleißig war, schloss sie die Highschool innerhalb von drei Jahren ab. Bereits mit 14 arbeitete sie als Verkäuferin, nachdem sie bei ihrer Altersangabe gelogen hatte. Ein Jahr versuchte sie ein Studium als Gerichtsstenotypistin und -reporterin am Golden West College, bevor sie sich wieder als Verkäuferin verdingte. Als sie sich zu einer Schauspielkarriere entschlossen hatte, nahm sie 1978 erfolgreich am "Miss Orange County"-Schönheitswettbewerb teil, um einen Agenten zu finden. Erste Mini-Auftritte im Fernsehen folgten. Doch privat war Michelle Pfeiffer ungefestigt und sie wurde Mitglied in einer Sekte. Aus dieser befreite sie ihr späterer erster Ehemann, der Produzent und Regisseur Peter Horton. Nach ihrer Heirat 1981 erhielt sie 1982 auch ihre erste Hauptrolle in der Fortsetzung des Erfolgs-Musicals "Grease". Allerdings floppte das Sequel und Pfeiffer hatte gegen die Festlegung auf ein Rollenklischee zu kämpfen. 1983 bekam sie dann die Hauptrolle in Brian De Palmas "Scarface" an der Seite von Robert De Niro. Es folgten Filme wie "Ladyhawk - Der Tag des Falken" mit Rutger Hauer und "Kopfüber in die Nacht" (beide 1985) mit Jeff Goldblum. Aber erst, als es in ihrer Ehe zu kriseln begann, lief es in ihrer Karriere so richtig an. 1987 spielte Pfeiffer an der Seite von Susan Sarandon, Cher und Jack Nicholson in "Die Hexen von Eastwick". Und seitdem lesen sich ihre Filmpartner wie das "Who is who" des Filmbusiness: Kurt Russell und Mel Gibson in "Tequila Sunrise" oder Glenn Close in "Gefährliche Liebschaften" (beide 1989). Für diesen Film bekam Michelle Pfeiffer ihre erste Oscar-Nominierung. Die zweite folgte ein Jahr später für ihre glamouröse Darstellung in "Die fabelhaften Baker Boys" an der Seite von Jeff und Beau Bridges. Neben Sean Connery und Klaus Maria Brandauer spielte sie 1990 in "Das Russlandhaus", mit Al Pacino in "Frankie und Johnny" (1991) und 1992 verkörperte sie die "Catwoman" in "Batmans Rückkehr" mit Michael Keaton. Während der Adoption ihrer Tochter, Claudia Rose, 1993, lernte sie dann ihren zweiten Mann, David Kelley, kennen, den sie im selben Jahr heiratete. Gemeinsam haben sie einen Sohn, John Henry. Seit der Heirat stellt Michelle Pfeiffer die Familie in den Vordergrund und dreht nur noch einen Film im Jahr. Dieser ist dafür meist umso erfolgreicher. An "Zeit der Unschuld" (1993) schlossen sich Filme an wie "Wolf - Das Tier im Manne" (1994) mit Jack Nicholson, "Dangerous Minds" (1995), "Aus nächster Nähe" (1996) mit Robert Redford, "Tage wie dieser" (1997) mit George Clooney und zuletzt das Familiendrama "Weißer Oleander" (2002). Seit 1995 besitzt Pfeiffer auch eine eigene Produktionsfirma, "Via Rosa", mit der sie sich nach "Dangerous Minds" auch an Filmen wie "Tief ist der Ozean" (1999) oder "Schatten der Wahrheit" (2000) beteiligte. Geburtsdatum: 1958-04-29 Geburtsort: Santa Ana, Kalifornien, USA Autogrammadresse: Michelle Pfeiffer, c/o International Creative Management, 8942 Wilshire Blvd., Beverly Hills, CA 90211, USA Auszeichnungen: BAFTA (GB) 1990 Berlinale (D): Silberner Bär 1993 Blockbuster Entertainment Award (USA) 2001, 1997 Golden Globe (USA) 1990 Hasty Pudding Theatricals (USA): Woman of the Year 1995 LAFCA Award (USA) 1989 MTV Movie Award (USA) 1996 NBR Award (USA) 1989 NSFC Award (USA) 1990 NYFCC Award (USA) 1989 Sho West Convention (USA): Female Star of the Year 1994 Women in Film Crystal Award (USA) 1993
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