| Starportrait: Michael Schumacher |
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Der nachfolgend beschriebene Werdegang machte diese Zweispaltung Deutschlands erst möglich: Nach seiner Geburt setzte sich der Kleine offensichtlich nicht in den Kinderwagen, sondern gleich in ein Kart. Michaels Vater Rolf leitete praktischerweise später die Rennbahn, und so war es für den erstgeborenen Renn-Schumacher ein Leichtes, im Laufe der Jahre mit Hilfe seiner Eltern und der Betreuer das Optimum aus seinem Talent herauszuholen. 1987 war das Jahr des ersten ganz großen Meilensteins in der Karriere des Mannes, der nach Siegen immer fast bis an die niedrigste Wolke hüpft: Er wurde Deutscher Kart-Meister und zusätzlich Europameister. 1988 war dann eher langweilig, zumindest was Schumis Einsatz in der Formel König betrifft: Mit neun von zehn möglichen Siegen holte er sich logischerweise äußerst souverän die Meisterschaft. Schon in früher Jugend kreuzten sich die Wege von Schumacher und Frentzen, doch mehr als Respekt empfanden die beiden füreinander nicht, dafür war und ist das Konkurrenzdenken sicher zu groß. 1989 wurden beide Dritte in der Formel3, 1990 holte sich Michael souverän den Titel. 1991 debütierte Schumacher beim Team Jordan in der Formel1, die - von den Auftritten Christian Danners in den Achtzigern abgesehen - für deutsche Zuschauer eine Zeit lang nicht mehr allzu interessant gewesen war. Die Überraschungsauftritte des blutjungen Kerpeners, die schon in den ersten Trainings für Furore sorgten, schafften für Flavio Briatore die Voraussetzung für dessen Verpflichtung beim Wolle-Team Benetton. 1994 holte sich Schumi den ersten Titel mit eben diesem Team, allerdings war dies auch das Jahr, in dem der damals beste Fahrer der Welt, Ayrton Senna, zu Tode kam. Im Laufe der Jahre gab es viele gefährliche Kontrahenten für den rheinischen Rennfahrer, die ihn auch schlugen (Damon Hill: 1996; Jaques Villeneuve: 1997; Mika Häkkinen: 1998 und 1999), doch er war der Einzige, der beständig um die Pole kämpfen konnte, während der Stern der anderen ebenso schnell wieder sank wie er aufgegangen war. Schumachers Können, sein hartnäckiges Dabeibleiben und der immer stärker werdende Ferrari, den er seit 1996 unter dem Gesäß hat, bescherten ihm nach vier Saisons "Leerlauf" gleich dreimal hintereinander den Titel des Weltmeisters. Michael Schumacher lebt in der französischen Schweiz, kickt gerne mal beim lokalen Fußballverein mit und ist der Vater einer Tochter (Gina-Maria) und eines Sohnes (Mick). Wie jeder weiß, war seine Frau Corinna mal die Freundin von Heinz-Harald Frentzen: Erst war HHF schneller, am Ende gewann Schumacher - wie auf der Piste! Geburtsdatum: 1969-01-03 Geburtsort: Hürth Autogrammadresse: Michael Schumacher c/o Weber Management GmbH, Tränkestr. 11, 70597 Stuttgart Auszeichnungen: WM-Platzierungen/Team in der F1: 12. Platz Benetton-Ford 1991 3. Platz Benetton-Ford 1992 4. Platz Benetton-Ford 1993 Titel Benetton-Ford 1994 Titel Benetton-Renault 1995 3. Platz Ferrari 1996 2. Platz Ferrari 1997 (nachträglich aberkannt) 2. Platz Ferrari 1998 5. Platz Ferrari 1999 Titel Ferrari 2000 Titel Ferrari 2001 Titel Ferrari 2002 Mit
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