| Starportrait: Michael Caine |
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Beginnen wir bei der Niederkunft seiner Mutter bzw. seiner Ankunft: Caine wurde mit Namen Maurice Joseph Micklewhite als Sohn einer Putzfrau und eines Fischmarktarbeiters geboren. Er kommt also aus den einfachsten Verhältnissen, die man sich vorstellen kann. Dass der kleine Maurice als Mr. Micklewhite allenfalls Chancen auf eine Zirkuskarriere haben würde, war eigentlich damals schon klar. Die damaligen Filmstars hatten Namen wie Keaton, Gable oder Cooper. Bis Micklewhite Schauspieler wurde, dauerte es aber noch. Mit 16 hatte der junge Mann erstmal genug von Schule und Elternhaus und versuchte nach einer gewissen Orientierungsphase sein Glück bei der britischen Armee. In Korea musste Maurice Joseph zu jener Zeit die Schrecken des Krieges miterleben. Zurück in England heuerte er beim Theater in Sussex an. Vorerst zwar noch als Bühnenassistent, aber in dieser Phase packte ihn die Faszination Schauspiel. Er änderte seinen Namen von Maurice Joseph Micklewhite in Michael Caine und übernahm schon 1956 seine erste Filmrolle: "An vorderster Front" (OT: "A Hill in Korea") hieß der Streifen bezeichnenderweise. Einem internationalen Kinopublikum wurde Mr. Caine erst 1964 bekannt. In "Zulu" verkörperte der Mann mit dem damals noch roten (heute grauen) Schopf einen Offizier mit aristokratischem Background. Für die Titelrolle in "Alfie - Der Verführer lässt schön grüßen" (1966) wurde Caine dann schon mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Nebenbei etablierte der Brite fette Hornbrillen im eitlen Kreise der Leinwandstars. Es sollte noch geschlagene 20 - in Worten: zwanzig - Jahre dauern, bis der Ausnahmemime den Oscar als Briefbeschwerer benutzen konnte. Caines Rolle als untreuer Elliot in Woody Allens Komödie "Hannah und ihre Schwestern" (1986) überzeugte die Verantwortlichen der Academy endlich. Den zweiten Oscar durfte Mr. Caine kürzlich, im Jahr 2000, für seinen Part in "Gottes Werk & Teufels Beitrag" (1999) mit nach Hause nehmen. Mit Nummer drei wird es wohl noch etwas dauern, für seine Rolle in "The Quiet American" (2003) erhielt er leider nur eine Nominierung. Aber wie man ihn kennt, kriegt er das "goldige" Trio sicher noch voll. Michael Caine war von 1955 bis 1958 mit Patricia Haines (gest. 1976) verheiratet. 1973 schloss er mit seiner zweiten Frau Shakira den Bund fürs Leben, der noch bis heute hält. Aus beiden Ehen stammt jeweils eine Tochter. Geburtsdatum: 1933-03-14 Geburtsort: Bermondsey, London Auszeichnungen: ALFS Award (GB) 2000 BAFTA Award (USA) 1984 Golden Globe (USA) 1999, 1989, 1984 Golden Satellite (USA) 2003 NBR Award (USA) 2001, 1998 (Career Achievement Award) NSFC Award (USA) 1967 Oscar (USA) 2000, 1987 Filme mit Michel Caine
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