| Starportrait: Mario Adorf |
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Sein Germanistik- und Philosophiestudium brach Adorf ab, um in den Jahren 1953 bis 1955 die Otto-Falkenberg-Schule zu besuchen. Von 1955 bis 1960 war er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Erste Lorbeeren erntete er bereits 1957 mit seinem ersten Filmauftritt: Für seine Darstellung eines Massenmörders in Sidomaks "Nachts, wenn der Teufel kam" wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet - und schien sich erstmal auf die Rolle des Filmbösewichts festgelegt zu haben. Als nächstes sah man ihn als bösen Santer in "Winnetou" (1963), als Diktator Mussolini oder als Baulöwen Schuckert in Fassbinders "Lola" (1986). Ab Mitte der 80er-Jahre kam dann die Darstellung machtvoller Vaterfiguren hinzu ("Via Mala", "Heimatmuseum"). Seine Verkörperung des Kaufhauskönigs in "Der große Bellheim" (1992) brachte ihm schließlich den Adolf-Grimme-Preis in Gold ein. Unter anderem war Mario Adorf in den drei Kinofilmen "Alles nur Tarnung" (1996), "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" (1997) und in Helmut Dietls Satire "Rossini" (1997) zu sehen. Außerdem spielte er in dem TV-Mehrteiler "Die Affäre Semmeling" von Dieter Wedel eine Hauptrolle. Neben seinen Auftritten in deutschsprachigen Filmen hat sich der kraftvolle Charakterdarsteller seit den 60er-Jahren ein zweites Standbein im italienischsprachigen Film geschaffen. Mario Adorf lebt zusammen mit seiner französischen Frau seit über 30 Jahren in Rom. Geburtsdatum: 1930-09-08 Geburtsort: Zürich Autogrammadresse: Perlachstraße 28, 81539 Grünwald Auszeichnungen: Adolf Grimme Preis (Deutschland) 1994 Bambi (Deutschland) 1978 Bayerischer Fernsehpreis (Deutschland) 1996 Bayerischer Filmpreis (Deutschland): Ehrenpreis 2001 Deutscher Filmpreis (Deutschland) 2004, 1992, 1958 Mit
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