| Starportrait: Kenneth Branagh |
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Eine erste schriftstellerische Ader zeigte er bereits in der Schulzeit, als er für die Lokalzeitung Rezensionen über Kinderbücher verfasste. Als Branagh mit 15 zum ersten Mal "Hamlet", mit dem englischen Schauspieler Derek Jacobi in der Hauptrolle, auf der Bühne sah, beschloss er selbst diesen Berufsweg einzuschlagen. Im selben Jahr begann er Theater zu spielen und erhielt später eine Ausbildung an der "Royal Academy of Dramatic Art" in London. Schon für eine seiner ersten Hauptrollen, kurz nach Beendigung der Ausbildung, in "Another Country", bekam er zahlreiche Auszeichnungen. Mit "Henry V", den er 1983 für die Royal Shakespeare Company (RSC) spielte, gelang ihm der Durchbruch als eines der hoffnungsvollsten Talente auf britischen Bühnen. Bei der RSC führte er auch das erste Mal Regie. Doch Branagh störte sich an den Mechanismen in der RSC und gründete zusammen mit David Parfitt, einem Schauspielkollegen aus "Another Country", die "Renaissance Theatre Company" (RTC). 1987 stellte er mit dem Erstlingswerk der RTC, "Public Enemy", sein Multitalent unter Beweis: Branagh spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern hatte auch das Drehbuch geschrieben und führte Regie. Zwar fiel das Stück durch, doch die folgenden Produktionen ""Twelfth Night" (Regie), "Much Ado About Nothing" (Viel Lärm um nichts, Darsteller) und "Hamlet" (Darsteller) feierten bei der Kritik Erfolge. Branagh wurde als der "nächste Sir Laurence Olivier" gefeiert. Während der Gründungszeit von RTC arbeitete Branagh an verschiedenen Fernseh- und Filmprojekten. Beim Dreh zum BBC-Mehrteiler "The Fortunes of War" lernte er seine spätere Frau Emma Thompson kennen. Mit ihr war er von 1989 bis 1995 verheiratet. Nach einer vierjährigen Beziehung mit der Schauspielerin Helena Bonham Carter gibt es derzeit Gerüchte über ein Verhältnis mit Alicia Silverstone. Dafür spricht, dass alle seine Frauen auch die Hauptrollen in seinen Filmen spielten. Der Durchbruch im Film gelang Branagh mit seiner Verfilmung von "Henry V" 1989 (Regie, Darsteller, Drehbuchadaption). Und nach seinem Hollywood-Debüt in "Im Schatten der Vergangenheit" (1991) wurde er auch noch mit Orson Welles verglichen. Neben zahlreichen Mitwirkungen an anderen Filmen, wie "Mary Shelly's Frankenstein" (1994), "Wild Wild West" (1999), "Verlorene Liebesmüh" (2000) und dem zweiten "Harry Potter"-Film (2002), bleibt Branagh doch Shakespeare verhaftet. Mit der Verfilmung von "Hamlet" (1996), den er inzwischen über 200 Mal auf der Bühne verkörperte, feierte er bisher seinen größten Filmerfolg. Geburtsdatum: 1960-12-10 Geburtsort: Belfast, Nordirland Autogrammadresse: Kenneth Branagh LTD., Shepperton Studios, Studios Road, Shepperton Middlesex, TW17OQD, United Kingdom (UK) Auszeichnungen: AFTA (GB) 1989 BAFTA (GB) 1993, 1990 Emmy (USA) 2001 Europäischer Filmpreis 1990 NYFCC Award (USA) 1989 NBR Award (USA) 1989 Venedig Filmfestival (I): "Osella d'oro" 1995 Mit
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