| Starportrait: Jack Nicholson |
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Als John Joseph Nicholson am 22. April 1937 in New Jersey das Licht der Welt erblickte, versprach sein Leben kompliziert zu werden: Nachdem sein alkoholabhängiger Vater die Familie verlassen hatte, wurde John in dem Glauben aufgezogen, dass seine Mutter seine Schwester und seine Großmutter seine Mutter sei. Die Wahrheit sollte Nicholson erst viel später aus einer Zeitung erfahren, als er bereits Schauspieler und berühmt war. Jack Nicholson besuchte die Highschool in New Jersey und zog dann nach Los Angeles, wo er sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs den Lebensunterhalt sicherte und nebenbei Schauspielunterricht nahm. Von Regisseur Roger Corman wurde er 1958 für eine Nebenrolle in "Cry Baby Killer" entdeckt. Nach diesem Kamera-Debüt spielte sich Nicholson zehn Jahre lang durch einige B-Movies, bevor er 1969 eine Nebenrolle in Dennis Hoppers revolutionärem Streifen "Easy Rider" bekam. Nicholson nutzte die Chance, überzeugte als desillusionierter Anwalt und bekam dafür die erste seiner zahlreichen Oscar-Nominierungen. Damit war der Durchbruch geschafft, Nicholson bekam ein Rollenangebot nach dem anderen; meist spielte er sperrige Charaktere und zwielichtige Typen. 1976 hielt er seinen ersten Oscar für seine beeindruckende Leistung in "Einer flog übers Kuckucksnest" in der Hand. Den zweiten Academy Award gab es 1884 für "Zeit der Zärtlichkeit", den dritten 1998 für die einfühlsame Darstellung des liebenswerten Ekels in "Besser geht's nicht". Weitere sehenswerte Filme mit Nicholson sind "Die Ehre der Prizzis" (1985), "Die Hexen von Eastwick" (1987), "Batman" (1988), "Man Trouble" (1992), die Dürrenmatt-Verfilmung "Das Versprechen" (2001) und die romantische Komödie "Was das Herz begehrt" (2003). Im Regiefach hingegen war der Schauspieler nicht so erfolgreich, seine Filme "Goin South" und "The Two Jakes" waren Flops. Jack Nicholson geriet immer wieder in die Schlagzeilen durch seine Frauengeschichten. Der Schauspieler war von 1961 bis 1966 mit Sandra Knight verheiratet und von 1973 bis 1990 mit der Schauspielerin Anjelica Huston liiert. Beide Beziehungen hielten ihn nicht davon ab, sich recht freizügig mit anderen Frauen einzulassen, unter anderem mit Rebecca Broussard, der besten Freundin seiner Tochter Jennifer. Als Rebecca 1990 von Nicholson schwanger wurde, verließ ihn Anjelica Huston endgültig. Jack zog mit seiner neuen jungen Familie zusammen. Der Schauspieler hat offiziell drei Kinder: Jennifer (Mutter: Sandra Knight), Lorraine und Raymond (Mutter: Rebecca Boussard), allerdings dürften wohl nicht nur in Hollywood noch ein paar weitere Abkömmlinge des berühmten Schauspielers herumlaufen. Nicholson denkt mit Ende sechzig - eigentlich ist er jetzt im Rentenalter - noch lange nicht ans Aufhören. Den frustrierten Pensionär gab er lieber auf der Leinwand: In "About Schmidt" (2002) spielte er einen alten Loser, der auf sein ödes Leben zurückblickt. Jack als tragischer Spießer? Vielleicht die größte schauspielerische Herausforderung seines Lebens... Geburtsdatum: 1937-04-22 Geburtsort: Neptune, New Jersey, USA Autogrammadresse: c/o Bresler Kelly & Associates, 11500 W. Olympic Blvd., Suite 510, Los Angeles, CA 90064, USA Auszeichnungen: American Comedy Award (USA) 1998 American Film Institute (USA): Life Achievement Award 1994 BAFTA Film Award (GB) 1983, 1977, 1975 BFCA Award (USA) 2003, 1998 BSFC Award (USA) 1986, 1984, 1982 Cannes Filmfestival (F): Bester Schauspieler 1974 Golden Globe (USA) 2003, 1998, 1986, 1984, 1976, 1975 Golden Globe (USA): Cecil B. DeMille Award 1999 Goldene Kamera (D) 2004 Golden Satellite Award (USA) 1998 LAFCA Award (USA) 2002, 1987, 1983 London Film Critics Circle Award (GB) 1999 NBR Award (USA) 1997, 1992, 1983, 1981, 1975 NSFC Award (USA) 1986, 1984, 1976, 1975, 1970 NYFCC Award (USA) 1987, 1985, 1983, 1975, 1974, 1969 OFCS Award (USA) 1998 Oscar (USA) 1998, 1984, 1976 Screen Actor's Guild Award (USA) 1998 Star on the Walk of Fame (USA) 1997 Mit freundlicher Unterstützung von rtv.de Filme mit Jack Nicholson
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