| Starportrait: Dennis Hopper |
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Schon in den fünfziger Jahren hatte sich Hopper als eigenwilliger, unangepasster Schauspieler einen Namen gemacht. Er spielte an der Seite von James Dean in "Denn sie wissen nicht was sie tun" (1955) und "Giganten" (1956). Nach einem Streit mit dem Regisseur Henry Hathaway während der Dreharbeiten zu "Schieß zurück Cowboy" verließ Hopper Hollywood. Er spielte in New York an verschiedenen Theatern und machte sich als Szene-Fotograf für die Vogue einen Namen mit provozierenden Bildern. Auch begann er zu malen und für die moderne Kunst einzutreten. 1969 kehrte er dann mit "Easy Rider" nach Hollywood zurück und ließ sich als größter Regisseur der Traumfabrik feiern. Doch der Absturz folgte wenig später: Sein nächstes Filmprojekt "The Last Movie" (1971) wurde ein echter Reinfall. Zwar gewann der Streifen 1971 beim Filmfestival in Venedig den Goldenen Löwen, doch die Studio-Chefs in Hollywood lehnten das Werk ab. "The Last Movie" lief nur zwei Wochen in nur drei Kinos überhaupt. Der Regisseur wandte sich enttäuscht von Hollywood ab. Er zog nach Taos (New Mexiko) und hielt an seiner Rolle als Rebell fest. Doch nicht durch neue Filme, sondern durch seine Drogen- und Alkoholexzesse geriet er immer wieder in die Schlagzeilen. Mehrere Ehen gingen in dieser Zeit in die Brüche, Hopper kam wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrerflucht kurzzeitig sogar ins Gefängnis. Auf der Leinwand sah man ihn in den 70ern höchstens in Nebenrollen, weit weg von Hollywood, etwa in "Mad Dog" (Australien 1976) oder in "Der Amerikanische Freund" (1977) von Wim Wenders. Mitte der 80er-Jahre entschloss sich Hopper zum Drogenentzug. Sein Comeback als Schauspieler gelang ihm als Psychopath Frank Booth in David Lynchs "Blue Velvet" (1986). 1988 führte er dann auch wieder Regie in dem Thriller "Colors - Farben der Gewalt". 1994 spielte er den Bösewicht in "Speed", 1995 den Fiesling in Kevin Costners "Waterworld". Der Film floppte, und Hopper wurde mit der goldenen Himbeere als schlechtester Darsteller eine zweifelhafte Auszeichnung zuteil. Seiner Karriere hat dies aber nicht mehr geschadet. Der einstige Rebell spielte seit 1990 in über 40 Filmen mit. Von persönlichen Skandalen war nicht mehr viel zu hören. Seit 1995 ist der Schauspieler in fünfter Ehe mit Victoria Duffy verheiratet. In seiner Freizeit widmet sich Hopper immer noch der Fotografie und Malerei. Geburtsdatum: 1936-05-17 Geburtsort: Dodge City, Kansas, USA Autogrammadresse: c/o CAA, 9830 Wilshire Blvd., Beverly Hills, CA 90212, USA Auszeichnungen: BSFC Award (USA) 1987 Cannes Filmfestival (F): Bester Debütfilm 1969 Florida Film Festival (USA): John M. Tiedtke Award 1994 LAFCA Award (USA) 1986 MTV Movie Award (USA) 1995 Montréal World Film Festival (CAN): Best Actor 1986 NSFC Award (USA) 1987; Special Award 1970 Razzie Award (USA) 1996 WGA Screen Award (USA) 1970 Filme mit Dennis Hopper Mit freundlicher Unterstützung von rtv.de
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