| Starportrait: Ben Stiller |
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Seine Neurosen hielten den manisch-drepressiven Stiller zum Glück nicht davon ab, ein Studium an der University of California zu absolvieren. Danach stand er erstmal ein paar Jahre als Schauspieler auf der Bühne. 1989 wurde Stiller als Comedian für "Saturday Night Live" entdeckt, 1992 bekam er eine eigene Show auf MTV. 1994 erfüllte sich Ben Stiller mit "Reality Bites" einen Traum: Er stand nicht nur vor der Kamera, sondern führte höchstpersönlich Regie. Danny DeVito war übrigens einer der Produzenten. Bei "Cable Guy" (1996) und "Zoolander" (2001) schaffte Ben Stiller erneut den Spagat zwischen Hauptrolle und Regie. Seinen ganz großen Durchbruch als Schauspieler hatte Stiller 1998 als totaler Pechvogel mit dem Zoten-Feuerwerk "Verrückt nach Mary". In der Komödie "Meine Braut, ihr Vater und ich" (2000) und der Fortsetzung "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" (2004) spielt er einen Mann, der gegenüber seinem dominanten Schwiegervater stets wie ein Totalversager dasteht. Eine richtig ernste Rolle hingegen übernahm er 2001 in "Die Royal Tenenbaums" als Chas Tenenbaum, auch wenn es sich wieder um eine Komödie handelte. Übrigens der zweite Film, in dem er neben Owen Wilson vor der Kamera stand. Der erste war "Zoolander", als nächstes folgte 2004 "Starsky und Hutch" - ein Kino-Remake der 70er-Jahre-Serie. 2006 wird "Night in the Museum" in den deutschen Kinos laufen; darin spielt Stiller mal wieder einen Pechvogel, der ausgerechnet Wachdienst schiebt, als alle Ausstellungsstücke im Naturhistorischen Museum zum Leben erwachen. Klingt bescheuert? Mag sein. Aber wenn Ben Stiller mitwirkt, ist "bescheuert" ein Synonym für "klasse Unterhaltung". Ben Stiller ist seit 2000 mit seiner Kollegin Christine Taylor verheiratet und hat zwei Töchter. Filme mit Ben Stiller
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