| Starportrait: Ben Kingsley |
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Die sollte er später mit seinem englischen Namen in einer indischen Rolle machen: als "Gandhi" (1982). Vorher war Kingsley außerhalb Englands eher unbekannt, schließlich hatte er sich bis dahin auf Bühnenstücke und zahlreiche TV-Produktionen konzentriert. Doch die exzellente Darstellung des indischen Freiheitskämpfers, der jede Form der Gewalt ablehnte, bescherte dem Mann aus Yorkshire weltweite Anerkennung und gleich den "Oscar" in seiner ersten großen Hauptrolle. Was kommt nach so einem Erfolg? Entweder man fällt in ein tiefes Loch oder versucht, das Niveau zu halten. Ben Kingsley bevorzugte eine Mischung aus etwas unbeschwerteren Filmen wie "Bugsy" (1991), "Dave" (1993) oder "Species" (1995) und ebenso heiklem wie wichtigem Stoff. In "Schindlers Liste" (1993) verkörperte er den Juden Itzhak Stern, in Polanskis "Der Tod und das Mädchen" (1994) Dr. Roberto Miranda an der Seite von Sigourney Weaver und im TV-Film "Anne Frank" den Otto Frank. Preise heimste der Vater dreier Kinder mit der zurückhaltenden, aber eindringlichen Weise zu schauspielern, massenhaft ein. Man wundert sich fast, dass Kingsley nach "Gandhi" nur noch dreimal für den "Oscar" nominiert wurde, für die Rolle des Meyer Lansky in "Bugsy", seinen Auftritt in "Sexy Beast" (2001) und für die Rolle des Behrani in "House of Sand and Fog" (2003). Geburtsdatum: 1943-12-31 Geburtsort: Scarborough, Yorkshire, England Autogrammadresse: Ben Kingsley c/o ICM, 388-96 Oxford Street, London W 1, England Auszeichnungen: BAFTA Film Award (GB) 1983 BFCA Award (USA) 2002 British Independent Film Award (GB) 2001 BSFC Award (USA) 2001 European Film Award 2001 Golden Globe (USA) 1983 Golden Satellite Award (USA) 2002 LAFCA Award (USA) 1982 NBR Award (USA) 1982 NYFCC Award (USA) 1982 Oscar (USA) 1983 Screen Actors Guild Award (USA) 2002 Filme mit Ben Kingsley Mit freundlicher Unterstützung von rtv.de
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