Starportrait: Anke Engelke PDF Drucken E-Mail
 
In den letzten Monaten war die deutsche Ulknudel Nr. 1 weniger als genial-üble Regine-Hildebrandt-Parodie, denn viel häufiger als (Ex-)Freundin des Berufsekels Niels Ruf in den Schlagzeilen. Für den Viva(2)-Moderator verließ sie ihre Familie, obwohl der acht Jahre Jüngere als alles andere als zuverlässig gelten dürfte. Kürzlich, als (zwischenzeitlich) die Liaison beendet war, soll er sich sogar sinngemäß in der Art geäußert haben, dass seine Zeit der "Altenpflege" jetzt vorbei sei.

Das Aalglatte nervt Anke aber sowieso seit geraumer Zeit. Auf ihre Attraktivität angesprochen, konterte sie mit der schon angesprochenen Hildebrandt-Nachmache, mit diversen Proll-Imitationen weiblicher Ausführung und natürlich mit "Ricky" - der Nummer, die sie zum Kult werden ließ. All diese Rollen spielte Anke Engelke in der "Wochenshow", die sie nach 145 Folgen im Jahr 2000 verließ, um sich auf ihre eigene Sitcom "Anke" zu konzentrieren.

Doch ihre Professionalität, die sie in der "Wochenshow" von Anfang an unter Beweis stellte, hatte die brünette Komikerin schon lange vorher erlernt. Bis 1985 begleitete sie die Kids, die im Hochsommer nichts anderes zu tun hatten als fernzusehen, im Ferienprogramm des ZDF. Außerdem partizipierte sie in der Musikcombo "Fred Kellner und die famosen Soul Sisters". Hinter "Fred Kellner" verbirgt sich übrigens ihr Noch-Ehemann Andreas Grimm.

Nach ihrer fulminanten Erfolgswelle wurde es etwas still um die in Kanada geborene Kölnerin. Ihre Sitcom hatte bei weitem nicht den Erfolg der "Wochenshow", und ihre Gala "Danke, Anke!" kommt leider viel zu selten dran, um ständig für Gesprächsstoff zu sorgen.

Doch Anke Engelke lag nicht auf der faulen Haut. Sie brütete etwas Neues aus. "Ladykracher" heißt ihr neuestes Standbein - eine Sketchserie in der Tradition von "Sketch-Up", die bereits nach der ersten Staffel vom Publikum zur Kultsendung deklariert wurde. Die zweite Staffel wird seit September 2002 auf SAT.1 ausgestrahlt. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht...


Geburtsdatum:
1965-12-21

Geburtsort:
Montreal, Quebec, Kanada

Auszeichnungen:
Adolf Grimme Preis 2003, 1999
Bambi 1999
Bayerischer Filmpreis 2003
Deutscher Comedypreis 2002, 2001, 2000, 1999
Deutscher Fernsehpreis 2002
Goldene Kamera 1999 (Publikumskamera)


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Filme mit Anke Engelke