| Starportrait: Alain Delon |
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Sein Filmdebüt gab er 1957 mit Yves Allegrets "Killer lassen bitten". 1960 erregte er internationale Aufmerksamkeit mit Viscontis "Rocco und seine Brüder". Delon überzeugte in seinen Filmen oft als zynisch-gefühlskalter Verbrecher, der vor nichts, aber auch gar nichts zurückschreckt. Unvergessen seine Darstellung des Betrügers Tom Ripley in der Patricia-Highsmith-Verfilmung "Nur die Sonne war Zeuge" (1960). Aber auch feurige Liebhaber verkörperte der Frauenschwarm eindrucksvoll, wie etwa in "Christine" (1958) an der Seite seiner Geliebten Romy Schneider. Trotz seiner Verstrickung in eine mysteriöse Drogen- und Mordaffäre in den 60ern avancierte Alain Delon zum führenden Star Frankreichs. Und auch in Hollywood war er erfolgreich ("Zwei tolle Kerle in Texas", 1966). Zu seinen ganz großen Erfolgen zählt außerdem Jean-Pierre Melvilles "Der eiskalte Engel" (1967). Immer wieder in die Schlagzeilen geriet Alain Delon durch seine zahlreichen Liebesaffären - Romy Schneider war da nur eine unter vielen. Seit den achtziger Jahren war Delon fast nur noch in zweitklassigen Filmen zu sehen. Seinen aus der Ehe mit Francine Canovas stammenden Sohn Anthony zog es ebenfalls ins Schauspielfach. Geburtsdatum: 1935-11-08 Geburtsort: Sceaux, Frankreich Autogrammadresse: 42 Pres. John F. Kennedy, 75008 Paris, France Auszeichnungen: Berlinale (Deutschland): Goldener (Ehren-)Bär 1995 César (Frankreich) 1985 Mit freundlicher Unterstützung von rtv.de Filme mit Alain Delon
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