| Der Brief für den König |
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| Geschrieben von: sushi25 |
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Der Brief für den König (OT: De Brief voor de Koning)
Regisseur: PIETER
VERHOEFF
Cast:
Uwe Ochsenknecht, Rüdiger Vogler, Lars Rudolph, Victor Reinier, Daan Schuurmans, Ronald Top, Victor
Bergen, Henegouwen
Kinostart:
13.11.2008
Das Buch ist in Deutschland über 400.000-mal verkauft worden und wurde unter anderem mit dem Goldenen Griffel als besten Jugendbuch der letzten 50 Jahre ausgezeichnet.
Nur eine Nacht und eine Aufgabe trennen den Schildknappen Tiuri und vier weiterer Knappen noch davon, zum Ritter geschlagen zu werden. Die letzte Prüfung ist eine gemeinsame Nachtwache der 5 künftigen Ritter in der Weißen Kapelle von Dagonaut. Die Knappen dürfen nicht sprechen, die Tür der Kapelle nicht vor dem nächsten Morgen öffen, oder gar die Kapelle vor der Zeit verlassen.
Kaum
hat die Nachtwache in der Kapelle begonnen, da wird laut gegen die Tür
gehämmert.
Draußen ruft ein Mann verzweifelt nach Hilfe. Die Jungen sind
erschrocken
und verunsichert: Ist dies eine List, um sie auf die Probe zu stellen?
Oder
ist draußen wirklich ein Fremder in Gefahr? Tiuri kann die Rufe nicht länger
ignorieren:
Gegen alle Regeln öffnet er die Tür und tritt ins Freie. Dort fleht ihn
ein
schwer verwundeter Schildknappe an, seinem Herren, dem Ritter Edwinem,
einen
Brief zu bringen. Das Schicksal des Königreichs Unauwen soll von
diesem
Brief abhängen. Tiuri kann nicht anders - er willigt ein, auch wenn er mit dem Abbruch
der Prüfung seine Chance verspielt, zum Ritter geschlagen zu werden.
Auf
einer Lichtung findet er Ritter Edwinem, der im Sterben liegt. Mit seinen
letzten
Atemzügen erklärt er Tiuri, dass der Junge nun für den mysteriösen Brief
verantwortlich
ist. Der Brief muß dem König des Nachbarkönigreichs Unauwen erreichen. Das Schreiben darf unter keinen Umständen in die falschen Hände
gelangen! Als sein Zeichen schenkt Edwinem Tiuri seinen Ring und sein Pferd
Ardanwen. Er erklärt ihm, wie er durch den Königsforst,
am Blauen Fluss entlang, zum Einsiedler Menaures gelangt; dieser soll
ihm auf seinem weiteren Weg zur Seite stehen. Auf seinem Weg sieht sich Tiuri
nicht nur von den roten Reitern verfolgt, die Edwinem getötet haben. Er muß
sich auch dem Vorwurf stellen, den Ritter selbst ermordet zu haben, schließlich
hat er sein Pferd und den Ring.
Menaures
schickt Piak, seinen Helfer, mit Tiuri weiter, damit er ihn durch die Berge
führt. Von heftigen Schneegestöbern heimgesucht, erreichen die beiden
endlich den Pass. Vor ihnen liegt das Reich von Unauwen, in der Ferne die Stadt
Dangria. Aber auch in Unauwen warten die Häscher der roten Reiter bereits auf Tiuri...
Die
Verfilmung ist eher auf ein jugendliches Publikum ausgelegt. Allerdings scheint
mir dafür insbesondere der Anfang des Films zu sehr mit Namen und Fakten
überfrachtet. Das wurde beispielsweise in der Verfilmung des „Herr der Ringe“,
wo man ja aufgrund der Buchvorlage Tolkiens nur das schlimmste Befürchten durfte,
von Peter Jackson bedeutend eleganter und einfacher verständlich gelöst.
Der Brief für den König wurde nur mit einer begrenzten Zahl an Drehtagen und Buget erstellt. Der Film nutzt einige schöne Burgen Europas als vorhandene Sets. Das Mittelalterflair passt einigermaßen, wenn man nicht zu genau hinsichtlich der Gemäuer hinschaut, die Köstüme sind schön. Die Spannung der Geschichte, die mich seinerzeit an das Buch fesselte, fehlt in der vorliegenden Verfilmung, etwas schade! 6 / 10 Punkten, aber eigentlich nur aus Nostalgischen Erwägungen, weil ich das Buch so mochte.
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