| X-Men Origines: Wolverine |
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OT: X-Men
Origines: Wolverine Screening: OV
Regie: Gavin Hood
Cast: Hugh Jackman,
Liev Schreiber, Ryan Reynolds, Dominic Monaghan Kinostart 30. 04. 2009
Logan wird
als James Howlett geboren und weiß bis ins Teenageralter nicht, dass er und
Victor Brüder sind. Eine Familientragödie rufen bei Logan erstmals seinen
unglaublichen Zorn, Knochenklingen aus seinen Handgelenken und die Regenationsfähigkeiten
hervor, die seine Mutation offenbaren. Logan und Victor fliehen von Zuhause und
schließen einen Bund, der über Brüderschaft hinausgeht. Als unbesiegbare
Krieger nehmen sie im Verlauf von zwei Jahrzehnten an zahllosen kriegerischen
Auseinandersetzungen teil, darunter der Amerikanische Bürgerkrieg, die beiden
Weltkriege und der Vietnam-Konflikt. Victors (Beastman) Brutalität führt dazu, dass die beiden vor einem Erschießungskommando landen – aber nach über 10 Stunden Erschießung steht fest, natürlich können Kugeln ihnen nichts anhaben. Ein Oberst namens William Stryker wird auf die einzigartigen Fähigkeiten der beiden aufmerksam und fragt sie, ob sie einem Spezialteam anschließen wollen, das er gerade zusammenstellt. Die geheime Truppe für Spezialaufträge „Team X“ und besteht aus Mutanten – was sie unbezwingbar macht.
Logan sinnt
auf Rache und lässt sich noch mal mit Stryker ein. Es kommt zu der bereits
bekannten Injektion von Adamantium. Logan bekommt während der Prozedur mit,
dass Stryker nur mit ihm experimentiert und mit Abschluss des Experiments
überflüssig ist. Er entdeckt, dass Victor für Stryker arbeitet. Um an die
beiden heranzukommen nimmt Logan Kontakt mit Gambit auf,
Regisseur Gavin
Hood hat mit Wolverine definitiv keinen weiteren Oscar-Aspiranten abgeliefert. Trotz
Hugh Jackman in seiner grundsätzlich charismatischen Rolle als Wolverine und
viel Action kommt das Prequel irgendwie blutleer daher. Die Actionszenen sind
zwar qualitativ gut, es fehlt das „Fleisch“ der Story dazwischen. Ob es am Drehbuch
von David Benioff (Troja) lag, jedenfalls trägt die Geschichte nicht wirklich:
Die beiden Brüder bekämpfen sich vom Feinsten und plötzlich am Ende: unerklärte
wiedergefundene Bruderliebe. Auch im ersten Teil des Films wird nicht wirklich
beleuchtet, warum der eine Bruder „böse“ und der andere „gut“ wird.
Wolverine verlässt
die Spezialtruppe, sein Bruder bemerkt, man könne ihn nicht einfach gehen
lassen und nichts passiert. Szenen später lernt man, dass die Truppe insgesamt zerfallen
ist, ohne dass dies wirklich näher erläutert wird.
Was für
Mutanten/X-Men tauchen noch auf? Gambit mit coolen Fähigkeiten, auch wenn ich
mir seine Person aufgrund der Comics anders vorgestellt hätte. Cyclops kommt
als Teenager vor und legt mit seinen Energiestrahlen nicht nur seine Schule in
Schutt und Asche. Emma Frost kommt nur kurz vor. Einen Kurz- Auftritt hat als noch
Prof. X (aufrecht gehend und nicht im Rollstuhl) was kein passendes Puzzleteil
zu den 3 bisherigen X-Menfilmen bietet. Der Professor weiß also um die Befreiung
der Mutanten und damit um Wolverines Mitwirkung und seine Beziehung zu Stryker,
er scheint dies jedoch bis X-Men wieder verdrängt zu haben.
Mit dem vorliegenden Film werden Actionfans und Fans der Trilogie zwar ihren Spaß haben. Hugh Jackman’s Wolverine ist nach meiner Meinung der coolste X-Men der Trilogie, mit einem besseren Script hätte man jedoch weit mehr aus dem Film gemacht werden können. Wirklich cool war der auch in den Trailern enthaltene Zug durch die Jahrhunderte und großen Schlachten der Weltgeschichte am Anfang des Films. Bitter - wenn man gezeigt bekommt, wie der Film insgesamt hätte sein können. Dark Night oder Iron Man spielen da in einer ganz andern Liga.
6/10
Punkten (aber eigentlich nur, weil Wolverine mein LieblingsX-Men ist)
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