| Tintenherz |
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Regie: Iain Softley Cast: Brendan Fraser, Andy Serkis, Paul Betttany, Hellen Mirren Kinostart 11.12.2008
Mortimer
„Mo“ Folchart (Brendan Fraser) begeistert sich für Bücher. Er hat die Gabe
Figuren aus Büchern zum Leben erwecken, indem er laut daraus vorliest. Doch
diese außergewöhnliche Gabe ist nicht ungefährlich: Immer wenn eine Romanfigur
den Seiten entsteigt, muss ein realer Mensch in ihnen verschwinden. Dies ist
passiert, als er seiner damals 3 Jährigen Tochter Meggie aus dem Buch
„Tintenherz“ vorgelesen hat. Mo hat den unter Heimweh leidenden Feuerjongleur
Staubfinger (Paul Bettany), den bösen Capricorn (Andy Sekis) und seinen
messerschwingenden Partner Basta aus dem Buch herausgelesen. Seine Frau Resa
(Sienna Guillory) ist seitdem verschwunden und Mo sucht nach einer weiteren
Kopie des Buches.
Als
Mo zusammen mit Meggie wieder einmal ein Antiquariat in der Schweiz aufsuchen,
entdeckt er nach 9 Jähriger Suche endlich ein Exemplar. Mithilfe des Buches
will Mo Resa nun finden und befreien, doch sein Plan wird vom bösen „Tintenherz“-Schurken
Capricorn vereitelt, der Meggie entführt. Mo wird von Capricorn gezwungen aus
1001 Nacht vorzulesen und es regnet Goldmünzen. Nebeneffekt, einer der Räuber
wird ebenfalls aus dem Buch herausgelesen.
Als
Capricorn entdeckt, dass sie die Gabe ihres Vaters geerbt hat, verlangt er,
dass sie seinen
Es
scheint kolossal schwierig zu sein, im Kino die Realität mit Fantasyelementen
zu verknüpfen. Fantasy allein funktioniert, die Mischung nur bei wirklich guten
Regisseuren (bei Guillermo del Toro's "Pan's Labyrinth" zum
Beispiel). Bei Tintenherz funktioniert die Umsetzung leider nicht so wie
erhofft.
Die
Story braucht, bis sie in Fahrt kommt. Spannung baut sich leider nie wirklich
auf. Die Dialoge sind meistens belanglos. Nette Ausnahme ist Meggie als dem
Hund aus Alice im Wunderland, der aus dem Buch herausgelesen wurde sagt „Toto,
you are not in Kansas anymore“. Helen Mirren ist wunderbar wie immer. Ansonsten
krankt des dem Film an zuwenig Charme, Witz und Drive.
Die
Special Effects sind teilweise unerfreulich schlecht umgesetzt. Bei dem Budget
des Films sollte man erwarten dürfen, dass man Blue Screen Szenen nicht mehr
als solche erkennt. Sets sehen mitunter aus wie Bühnen, besonders schlimm bei
dem Set des Herauslesens des Shadows. Es gibt Kontinuitätsfehler (das Motorboot
vor der Villa der Tante ist mal links mal rechts vor dem Haus festgemacht; der Käfig
im Endkampf ist mal kaputt, dann wieder ganz.
Schauspielerisch
ist lediglich Hellen Mirren erwähnenswert. Brendon Frasier ist besser als
charismatischer Swashbuckler, denn als ruhiger Familienvater glaubwürdig.
Schade, ich hatte mehr von dem Film erwartet.
5,5/10 Punkten
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