Star Trek - Die Zukunft hat begonnen PDF Drucken E-Mail
 

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OT: Star Trek XI                                                    Screening: OV

Cast: John Cho, Ben Cross, Bruce Greenwood, Simon Pegg, Chris Pine, Zachary Quinto, Winona Ryder, Zoë Saldana, Karl Urban, Anton Yelchin, Eric Bana, Leonard Nimoy

Regie: J. J. Abrams

Kinostart: 07.05.2009

 

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James Tiberius Kirk (Chris Pine) ist ein straffälliger Farmerjunge aus Iowa, der gern über die Stränge schlägt und der den Tod seines Vaters beim Angriff eines romulanischen Raumschiffs kurz nach seiner Geburt nicht überwunden hat.

Nach einer Schlägerei mit Kadetten der Sternenflotte fordert ihn Captain Pike (Bruce Greenwood) auf, es seinem heroischen Vater gleich zutun und der Sternenflotte beizutreten. Dort triftt er auf den pedantischen Ausbilder, Spock (Zachary Quinto). Dieser wuchs auf dem Planeten Vulkan auf. Er ist ein Außenseiter, weil er menschliches Blut in sich hat und daher anfällig für unberechenbare Emotionen ist, die den Vulkaniern schon vor langer Zeit fremd geworden sind. Gleichzeitig ist er ein hoch begabter und zielstrebiger Schüler, der als Erster seines Volkes in die Sternenflotte aufgenommen wird.

Kirk findet nach mehreren Fehlversuchen einen Weg, die Kobayashi Maru – Simulation von Spock (bekannt aus Star Trek II, The Wrath of Kahn), einem „no-Win“-Szenario, zu überlisten, indem er den Simulationscomputer umprogrammiert. Das folgende, gegen ihn eingeleitete, Verfahren wird durch eine Alarmmeldung unterbrochen. Alle Kadetten werden auf die verfügbaren Schiffe gesandt. Alle -ausser Kirk- der aufgrund des Verfahrens „grounded“ ist. In einer großartig-komischen Szene schmuggelt ihn der Bordarzt Leonard „Pille“ McCoy (Karl Urban), an Bord der Enterprise, indem er ihn eine Injektion verpasst, die eine Krankheit simulieren soll. Kirk erkrankt tatsächlich, was wieder diverse Injektionen nach sich zieht. Kirk erkennt die Ähnlichkeit der aktuellen Alarmsituation mit den damaligen Gegebenheiten, die bei seiner Geburt zum Verlust eines Schiffes und dem Tod seines Vaters geführt hat.

Durch seine Warnung kann er zunächst die Enterprise retten, Captain Pike wird jedoch von den Romulanern als Geisel genommen. Davor macht Pike Spock zu seinem Stellvertreter und Kirk zu dessen 1. Offizier.

Die Crew kann in Folge die Vernichtung des Planeten Vulkan durch die Romulaner nicht verhindern. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit setzt Spock Kirk auf dem Eisplaneten Delta Vega ab. Kirk trifft dort auf den in der Zeit zurückgereisten, greisen Mr. Spock, der ihm aufgibt, zusammen mit Scotty (Simon Pegg), der auf dem Eisplaneten abgeschoben in einem Aussen­­posten der Föderation Dienst schieben muss, den jungen Spock von der Notwendigkeit des Kampfs gegen die Romulaner zu überzeugen.

Kirk übernimmt das Kommando der Enterprise und greift die Romulaner an…            

 

J.J. Abrams hatte bei dem vorliegenden Star Trek-Film die Aufgabe, das Franchise mit einer frischen Crew für eine neue Generation von Star Trek-Fans zu öffnen, ohne die eingesessenen Trekkies vor den Kopf zu stoßen. Er brennt also sein Effektfeuerwerk ab– und?

Eigentlich bin ich Star Wars-Fan und kein Trekkie und habe also nicht klingonisch als 2. Fremdsprache- So jetzt ist es raus:-) Nachdem ich aber mit Raumschiff Enterprise groß geworden bin, habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich in einem Star Trek-Film sehen möchte. (Es lohnt sich übrigens die alte Serie mal auf Englisch anzusehen, die Dialoge sind es wert und insbesondere Scotty mit seinem schottischen Akzent kommt natürlich auf Deutsch viel zu kurz.) Bei Star Trek ist es ähnlich wie bei James Bond, die klassischen Elemente und deren Wiedererkennung machen den Zauber aus. Und – ist dieser Zauber in der vorliegenden Verfilmung vorhanden? Für mich blitzte er zwar auf, war mir aber mitunter zu subtil. Wie gesagt – ich bin kein Trekkie, der sämtliche Episoden auswendig kennt.

Die neue Crew funktioniert für mich. Quinto kommt dem jungen Leonard Nimoy als Spock erstaunlich nahe und interpretiert den Vulkanier - faszinierend. Simon Pegg als Montgomery „Scotty“ Scott spielt erfreulich zurückgenommen und passend, kommt aber etwas kurz. Karl Urban als „Pille“ McCoy hätte ebenfalls etwas mehr Aufmerksamkeit im Script vertragen können. Chekov mit seinem Akzent und den daraus resultierenden Verständigungsproblemen mit Crew und Bordcomputer sind ein Schmunzeln wert. Pine als Kirk tut nicht weh, wenn auch das Script sich das Übernehmen des Kommandos der Enterprise durch ihn sehr leicht macht und seine Führungsqualitäten nicht wirklich herausgearbeitet werden. Der vorliegende Film verzichtet auf die Wiederholung des klassischen und damals skandalösen interrassischen Filmkusses zwischen Kirk und Uhura und ersetzt diesen durch einen Kuss zwischen Uhura und Spock.

Aufgefallen aus den alten Filmen/Serien ist mir auch Captain Pike Ep. 1 der Star Trek die damals von Gene Roddenberry als Screener/Testepisode für die TV-Studios erstellt worden ist. Der Abwurf der Tanks, um einen Energieboost zu erhalten und das Einsaugen in das schwarze Loch zu vermeiden, kam mir ebenfalls bekannt vor, kann ich aber nicht konkret zuordnen.

Mir fehlten großzügische/genüßliche Schwenks über die Enterprise und entsprechende Aufnahmen aus dem Inneren des Schiffs. Vielmehr hetzt der Film mit schnellen Schnitten durch die Story, ohne nostalgisches Schwelgen zu erlauben. Die Maschienenräume der Enterprise haben den Charme von Lagerhallen, was nicht von ungefähr kommt, da die Budweiserbrauerreihallen als Sets dienten.

Zusammenfassend ein Film für eine neue Generation von Fans, der Diesen Lust auf mehr Information und Details machen dürfte und den Weg für weitere Filme mit der neuen Crew öffnet. Für alteingesessene Fans finde ich Film XI etwas enttäuschend.

 7/10 Punkten

 (Paramount hat noch keine Fotos für eine Internetnutzung freigegeben)

Kommentare (4)Add Comment
sushi25
Kinostart vorverlegt
geschrieben von sushi25, Mai 06, 2009
Paramount hat den Start um einen Tag vorverlegt. Der Start ist jetzt am 6. Mai um 20.00 Uhr!
Faye
...
geschrieben von Svenja Hartmann, Mai 10, 2009
Ich habe in meinen ganzen Leben einen weiten bogen um alles was mit Star Trek zutun hat gemacht.
Trotz allem wurde ich heute von meinem Freund "überedet" mir den neuen Star Trek anzusehen. (scheiß Geburtstagswünsche)
Auf jeden Fall war ich sehr überrascht das der Film mir so gut gefallen hat. Die Charaktere waren interessant, lustig und mitreißend. die Story war auch sehr unterhaltsam und natürlich das ganze Action Szenario drumherum war auf großer Leinwand sehr beindruckend.
Ich bin wirklich mit einem sehr positiven Gefühl aus dem kino gegangen. Habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt, wenn ich aus dem Kino kam.
Chris Pine (James T. Kirk) versprüht sehr viel William Shatner Charme und ist auch sehr gerne anzusehen Aha!

Es wurden nach dem Film sogar noch Fragebögen verteilt, wo man seine Meinung zum Film äußern kann. Viel sehr positive aus.
0
Super Film, wer hätte das gedacht...
geschrieben von Mike, Mai 20, 2009
Ich habe den neuesten Star Trek Film letzten Sonntag geguckt und war positiv überrascht. Als alter Trekkie der seit seiner Jugend das Star Trek Universum genial findet, muss ich sagen, dass der neue Film gut in die Star Trek Storyline passt. Immer wieder tauche im Film kleine Anspielungen auf bereits bekannte Namen oder Eigenschaften der alten Enterprise-Crew um Cpt. Kirk auf. So erwähnt Scotty (Simon Pegg) z. B. dass er den Beagle von Admiral Archer (der ehemalige Captain aus Star Trek Enterprise) irgendwo hingebeamt hat und ihn nicht wieder zurück holen konnte oder der Schwertkampf von Mr. Sulu. Selbst die Story rund um Spock passt, auch wenn durch die Zerstörung Vulkans die bisher bekannte Star Trek Zukunft verändert wurde. So bleibt zumindest neuer Spielraum für neue Ideen für evtl. folgende Filme mit der "neuen" Crew. Hardliner bemängeln mit Sicherheit die Entstehung der Enterprise, die im neuen Film in Iowa zusammengesetzt wurde, aber in der Story war die Zukunft durch das Auftauchen von Nero und die Zerstörung der USS Kelvin bereits verändert. Somit passt es wieder. ;-) In vielen Foren wird auch das Design der USS Enterprise bemängelt. Ich persönlich finde es absolut passend und außer den Warpgondeln und dem angepassten Deflektorschild sind die Veränderung zur alten Enterprise nicht besonders gravierend. Ein schönes Schiff, dass hoffentlich noch einige Reisen auf der Kinoleinwand haben wird.

Wie Spock sagen würde: "Lebt lang und in Frieden!"
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langweiliger Actionfilm
geschrieben von StarTrekFan, Mai 23, 2009
Ich habe zwar nachdem ich die ersten Trailern gesehen hatte, schon einen Actionfilm ohne viel Story befürchtet, aber das es so extrem wird hat mich doch sehr enttäuscht. Hier ist nichts mehr zu sehen von den meist spannenden, inntelligenten sowie innteresanten Filmen und Serien der letzten Jahrzehnte. In diesem Film läuft es nur auf Schlägereien, Explosionen, langweiliger Dialoge, und Weltraumschlachten hinaus, und das ein böser Romulaner die Erde zerstören will ist nun wirklich nichts neues. Auch sind mir dessen Motive noch völlig unklar. Warum zerstört er den Heimatplaneten des Mannes, der helfen wollte Romulus vor der Nova zu retten? So ein Unsinn! Den Drehbuchautoren ist anscheinend überhaupt nichts gutes eingefallen. Dies zeigt auch das zusammentreffen des alten Spock mit dem jungen Kirk. Noch einfallsloser hätte man es nun wirklich nicht gestallten können! Warum wird Kirk auf einem Eisplaneten ausgesetzt? Hätte es nicht gereicht ihn in eine Arestzelle zu stecken, oder werden diese erst am Dienstag eingebaut? Diese unlogischen, gestellten, unüberlegten und sinnfreien Dinge ziehen sich durch den gesamten Film. Am Ende wird ein ca. 25-Jähriger Raufbold der gerade mit der Akademie fertig wurde, zum Captain eines Flagschiffs erklärt auf dem die gesamte Brückenbesatzung nicht älter ist als er. Das ist ja mal Realistisch! In der Originalserie waren McCoy und Scotty doch auch wesentlich älter als die anderen. Zwischen Scotty und Sulu liegen immerhin 17 Jahre, was im neuen Film wahrscheinlich absichtlich völlig ignoriert wurde (Darüber könnte ich aber hinwegsehen wenn der Film an anderer Stelle Punkten könnte).
Abschließend kann man sagen, das dieser Film wohl eher etwas für Menschen ist, denen es daran liegt, viele Explosionen zu sehen, und sich über den Sinn keine Gedanken machen zu müssen. Für alle anderen und eingefleischten StarTrek Fans die ihr Gehirn nicht an der Kinokasse abgeben wollen, ist er allerdings nicht zu empfehlen.




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