Max Payne PDF Drucken E-Mail
 

maxpayne_banner.jpg

 

 

 

 

 

 

Director: John Moore

Producers: Scott Faye, Julie Yorn

Screenplay by: Beau Thorne

Cast:  Mark Wahlberg, Chris O’Donnell, Beau Bridges, Ludacris, Mila Kunis, Donal Logue, Amaury Nolasco

 

Kinostart: 20.11.2008

 

maxpayneplakat.jpgMax Payne ist ein einzelgängerischer Cop, ein mythischer Anti-Held, der es sich in den Kopf gesetzt hat, den oder die Mörder seiner Familie und seines Partners zu finden. Von Rachegelüsten getrieben, begibt er sich auf eine alptraumhafte Reise in die tiefste Unterwelt. Sein Fall wird zusehends mysteriöser, die Gegner erweisen sich als immer mächtiger – bis diese gar nicht mehr von dieser Welt scheinen und Max einem unfassbaren Betrug auf die Spur kommt.

 

Mark Wahlberg („Departed – Unter Feinden“) schlüpft in die Titelrolle des Max Payne, einem Mann, der für Regeln nichts übrig hat und auch sonst nicht viel zu verlieren hat. Er untersucht eine mysteriöse Mordserie, die auch mit dem Tod seiner Frau und seines Kindes in Zusammenhang stehen könnte. Dabei bekommt er es mit mächtigen Gegnern zu tun – realen und irrealen, die alle Hebel in Bewegung setzen, die Wahrheit nicht ans Licht kommen zu lassen und versuchen, Max für immer zum Schweigen zu bringen. Es scheinen übernatürliche Wesen, Engel/Dämonen mit im Spiel zu sein. Jede Spur die Payne aufnimmt endet mit einer Leiche. Payne selbst gerät unter Mordverdacht.

 

An der Seite von Wahlberg spielen in MAX PAYNE Mila Kunis als Mona Sax, ihres Zeichens russische Auftragskillerin, Olga Kurylenko (demnächst in dem 007-Abenteuer „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ zu bewundern) als deren abenteuerlustige jüngere Schwester Natasha, Chris „Ludacris“ Bridges als mit inter- nen Ermittlungen befasster Detective Jim Bravura, sowie Beau Bridges als Max’ Mentor B.B.Basierend auf dem legendären Videospiel von Rockstar Games erzählt Regisseur John Moore (Das Omen, Im Fadenkreuz) eine ebenso rasante wie harte Actionstory. Neuartige Special Effects Techniken im Bereich der "Bullet Time" geben dem Film die entsprechende Ästhetik. Moore brachte ein spezielles Kamerasystem namens Phantom zum Einsatz. Hiermit lässt sich eine extreme Zeitlupe erzeugen, eine, bei der man einer Kugel beim Fliegen zusehen kann.

 

Graphisch ist der Film teils sehr schön gemacht. Die Engelssequenzen sind genial, die Engel toll animiert. Diese Szenen wirken umso mehr da sie sich im Farbschema vom übrigen Film absetzen. Der Film ist bewusst düster, fast Schwarz-Weiss gehalten, mit harten langen Schlagschatten. Die Engelssequenzen enthalten die einzigen warmen Farben des Films. Der Film setzt extrem stark auf seine Optik, die Story hält aber für mich leider nicht bei Weitem nicht mit.

 

Ab dem Moment, da die Bewandtnis der Engel aufgeklärt wird ist aus der Story die Luft raus. Der Film ist ab da nur noch ein routinierter Cop-nimmt-Rache-Streifen. Das wird nicht dadurch besser, dass für den Deutschen Markt anscheinend beim Schnitt sehr auf die FSK12 Freigabe geschielt wurde. Die Schauspieler reissen den Film auch nicht raus. Olga Kurylenko, die in Hitman gut gefallen hat, hat hier eine unbedeutende Rolle, Mila Kunis kann nicht überzeugen und Wahlberg war auch schon mal besser.

 

Schade aus Max Payne hatte man mehr machen können, vielleicht hätte der Weg mehr in Richtung Constantine gehen müssen.

 

3,5/10 Punkten 

 

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
 
Joomla Templates by Joomlashack