Madagascar 2 PDF Drucken E-Mail
 

Madagascar 2

 


Originalstimmen: Ben Stiller, Chris Rock, Sacha Baron Cohen, David Schwimmer, Jada Pinkett Smith

Regie: Eric Darnell, Tom McGrath

 

Kinostart: 04.12.2008

 

 

madagascar2teaser.jpeg„Wer sagt denn, dass Pinguine nicht fliegen können?“

 

Die vier New Yorker Zootiere Alex - der Löwe, Marty - das Zebra, Melman - die hypochondrisch veranlagte Giraffe und die Nilpferddame Glowria wollen den Küstenstreifen von Madagaskar verlassen, auf dem Sie gestrandet sind und in den New Yorker Zoo zurückkehren.

 

 

 

 

Skipper und seine Pinguin-Crew haben das Kommando über ein verunglücktes Flugzeug übernommen und „katapultieren“ die Tiere auf den Weg nach Hause. "Air Pinguin" hat die Rechnung ohne die Benzinuhr gemacht und der Jungfernflug endet etwas abrupt – in der weitläufigen Savanne Afrikas. Eh voila – das Setting für ein weiteres „Fisch aus dem Wasser“- Abenteuer ist bereitet und nebenbei eine nette Hommage an „Flight of the Phoenix“.

 

Zunächst denken die Helden, sie sind im Paradies, aber bis auf Glowria stoßen sie bald wieder an Grenzen. Melman taumelt zwischen neuen Krankheitsbildern und seiner Liebe zu Glowria, die Gefallen an einem Nilpferdbullen gefunden hat, hin und her. Alex muss feststellen, dass Tanzbattles und coole Moves nicht zu den überlebenswichtigen Fähigkeiten in der Savanne gehören. Marty hat Probleme seine Einzigartigkeit und Identität in der Zebraherde, wo alle Tiere gleich sind, zu wahren.

 

Ebenfalls in der Savanne, dieses Mal auf Fotosafari ist die alte Dame, die Alex schon in der New Yorker Untergrundbahn verprügelt hat.

 

eine gelungene Idee, die Tiere genau dort stranden zu lassen, wo sie im 1. Madagascar-Film ursprünglich hinwollten. Die Pinguine sind wie im ersten Film sensationell – schade, dass sie vor lauter Affen bei der Umrüstung des Flugzeugs an Bildschirmpräsenz einbüssen.

 

Die Hochzeit vor dem Abspann ist ein netter Touch. (Ich verrat nichts)

 

madagascar2poster.jpegKino-Fortsetzungen sind bekanntlich häufig eine unglückliche Angelegenheit, die an das Original nicht heranreichen. Madagascar 2 kann sich hier absetzen. Der Film ist voller netter Gags und wieder souverän animiert. Die Story hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf, sondern katapultiert sofort los – derartig stark, dass nach der Bruchlandung in Afrika gefühlt etwas der cineastische Fuß vom Gas genommen scheint. Die Figur des bösen Rivalenlöwen von Alex’s Vater ist langsam schon zu ausgeleiert, aber der Film ist ja als Familienfilm gedacht und damit nicht nur an Kinoveteranen gerichtet. Universal hat hier als Weihnachtsfilm amüsante Familienunterhaltung für Jung und Alt präsentiert.

7/10 Punkte

 

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