| Gran Torino |
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OT: Gran
cast: Clint
Eastwood, Bee Vang, Ahney Her, Christopher Carley, John Carroll Lynch, Brian
Haley, Geraldine Hughes, Brian Howe, William Hill
Produzent und Regie: Clint
Eastwood
Kinostart: 26. Februar 2009
Walt Kowalski hat sein Leben lang bei Ford am Fließband
gearbeitet, nachdem er verbittert und voller Vorurteile aus dem Koreakrieg
zurückgekehrt war. Mit dem Tot seiner Frau Dorothy fällt dem Rentner nicht viel
mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und
einmal im Monat zum Frisör zu gehen, mit dem er sich wilde Beleidungsduelle
liefert. Er traut niemanden – ausser seinem Hund Daisy.
Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder
gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des
Der Dieb entpuppt sich als der schüchterne
Nachbarsjunge Thao (Bee Vang). Eine Hmong-Gang hat den Teenager als
Aufnahmeritual aufgegeben, den Gran Torino zu stehlen.
Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern in
Folge auch die Übergriffe der Gang – wider Willen ist er plötzlich der Held des
Viertels. Walt wird von den dankbaren Nachbarn mit Essen, Blumen etc. überhäuft.
Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und
seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen,
Weil Thao und seine Familie nachdrücklich auf ihre
Zuwendung bestehen, lernt Walt seine Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Aber
auch über sich selbst denkt er nach. Die Asiaten sind vor einer grausigen
Vergangenheit geflohen und schließlich in der amerikanischen Provinz gelandet –
sie haben mehr mit Walt gemeinsam als seine eigenen Verwandten. Erstmals seit
dem Krieg leistet er Erinnerungsarbeit, gegen die er sich rigoros abgeschottet
hatte… ähnlich wie er den Gran Torino im Dunkel seiner Garage konserviert hat.
Die Hmong-Gang lässt die Schmach von einem alten Mann
„besiegt“ worden zu sein, nicht auf sich sitzen und schlägt zurück. Walt muss
ein für allemal für Ordnung sorgen.
Eastwood
als knarrender Rentner ist eine Idealbesetzung, ich glaube er bekommt im ganzen
Film die Zähne nicht auseinander. Bemerkenswert in der englischen Fassung sind
seine Flüche und rassistischen Äußerungen. Die Figur des mürrischen Walt ist
wunderbar authentisch. Die Wordgefechte zwischen ihm und Sue, der älteren
Schwester von Thao sind großartig. Sue begegnet ihm mit Respekt, nennt ihn aber
gerne mal mit dem Spitznamen Wally, was ihn regelmäßig zur Weisglut bringt. Das
Drama enthält also eine gute Portion Humor und einige interessante Wendungen.
7/10 Punkten
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u best...