Filmkritik: X-Men: Erste Entscheidung PDF Drucken E-Mail
 
OT: X-Men: first class
screening: in OV
cast: James McAvoy, Jennifer Lawrence, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones, Kevin Bacon, Oliver Platt
Regie: Matthew Vaughn
Kinostart: 09.06.2011

X_men_Plakat

X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG (X-MEN: First Class, 2011) führt als Prequel der bisherigen Filme die Sage der X-Men zu ihren Anfängen zurück.

Der Film spielt in den 1960ern, zu Beginn des Weltraumzeitalters. John F. Kennedys Stern strahlte, das Volk liebte seinen Präsidenten und vertraute ihm. Gleichzeitig befand man sich aber auch auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, die Streitigkeiten zwischen den beiden Großmächten, der USA und der UdSSR, eskalierten, die Spannungen wurden immer größer. Diese Feindschaft bedrohte die gesamte Menschheit – und in diesem Moment erfährt die Welt von der Existenz der Mutanten.

Charles Xavier ist sich überhaupt nicht sicher , ob es außer ihm und einer jungen Frau namens Raven, mit der er sich vor Jahren angefreundet hat, noch andere Mutanten gibt. Erst durch den Cerebro, der auf einer CIA-Basis hat Charles so etwas wie eine Erleuchtung. „Er erkennt zum ersten Mal, dass Tausende, wenn nicht Millionen von Mutanten auf der Welt leben.

Charles ist bereits zwischen die Fronten des drohenden Krieges zwischen den USA und der UdSSR geraten, als er einem anderen Mutanten mit Superkräften das Leben rettete. Dieser Mutant ist Erik Lehnsherr.

Erik hat in seiner Jugend miterleben müssen, wie seine Eltern im KZ umkamen. Erik wird von einem gewissen Dr. Schmidt als menschliches Versuchskaninchen missbraucht. Der rücksichtslose Wissenschaftler will dessen Superkräfte ergründen, sie für finstere Zwecke nutzen. 20 Jahre später, Erik ist nun ein erwachsener Mann, kennt er nur noch ein Ziel: Er will Dr. Schmidt – den wir nun als ganz veränderte Person kennen lernen – aufspüren und töten. Diese tragische Vergangenheit, die ihn zum Feind der Menschen gemacht hat – wird ihn letztendlich auch zu Charles’ Feind machen.

Nachdem Charles, gemeinsam mit Erik, die „erste Klasse” der jungen Mutanten rekrutiert hat, lernen die begabten jungen Studenten, ihre Kräfte zu kontrollieren und zum Nutzen der Menschheit einzusetzen. Aber ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu beherrschen, erweist sich als ebenso schwierig wie als Team zusammenzuwachsen...

X-Men_2 X-Men: first class ist das was Fans der Filme erwarten: jede Menge Mutanten mit coolen Fähigkeiten, eine interessante Story die von gelungener Action strotzt und sich als gelungene Vorbereitung der Triologie einfügt. Bis auf kleinere Kontinuitätsfehler zu den bisherigen Teilen gelingt dies auch weitest gehend. Wer nicht unmittelbar davor oder danach die Triologie ansieht, wird die Kleinstfehler nicht bemerken.Die Story hat Drive und die über 2 Stunden vergehen durch kontinuierliche Zuschauerbespassung ohne nennenswerte Durchhänger. Die Idee, mit dem Plot die Kuba-Krise zu erklären hat sogar einen gewissen Tiefgang.

James McAvoy ist gut, ich habe das Gefühl, wenn ihm das Script etwas mehr Gags in seine Rolle geschrieben hätte, wäre er richtig groß gewesen. X-Men_1 Michael Fassbender erinnert mich an einen Münchner Filmkritiker, was seinen überzeugenden Auftritt aber nicht schmälert. January Jones ist neben Jennifer Lawrence Eyecandy. Memo an mich selbst: Cast von der Miniserie "Band of Brothers" mal genauer ansehen. Es scheint B.o.B. ist ähnlich wie seinerzeit "Das Boot" eine Sammung von Jungtalenten/Talentschmiede für künftige Stars. Sowohl McAvoy und Fassbender spielten in der Serie mit. Ein Kurzauftritt von einem gewissen Mutanten mit Zigarre sorgt für einen Lacher der Fans der X-Menserie.

X-Men: first class bringt erfreulich frischen Wind in die X-Menwelt. Be different and proud of it!

7,5/10 mutierte Punkte

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
 
Joomla Templates by Joomlashack