| Filmkritik: Welcome to the Jungle |
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In den 80er und 90er Jahren sah das noch ganz anders aus. Dort gab es schillernde Namen wie Schwarzenegger, Stallone, Seagal, Willis, Lundgren oder van Damme. Leider ist die Zeit dieser Ikonen schon etwas länger vorbei. Seitdem wird immer wieder versucht neue Helden zu etablieren aber geglückt ist das nie wirklich. Allerdings, auch das Publikum ist mit so dreckiger 80s Action-Wahre meist nicht mehr zufrieden. Zu dem bedauern vieler Fans der damaligen Filme. In „Welcome to the Jungle“ spielt wie gesagt einer dieser neuen Hoffnungen mit. The Rock, bzw. Dwayne Johnson der Name. Der war für mich eigentlich auf diesem Gebiet die größte Hoffnung und in vielen Filmen agierte er auch recht gut. So auch hier. Leider geht der Film ganz und gar nicht in die 80s Richtung, macht aber trotzallem viel Spaß. Aber erst einmal zum Inhalt. The Rock spielt den Kopfgeldjäger und Geldeintreiber Beck. Dieser ist Spezialist für die ganz harten und prügelt sich zu Anfang des Films erst einmal mit der kompletten Offensive Line einer Footballmannschaft. Sein nächster Auftrag lautet den Sohn seines Auftraggebers aus dem Amazonasgebiet nach Hause zu bringen. Der junge Mann hört auf den Namen Travis(Sean William Scott) und ist seines Zeichens Schatzsucher. Das Gebiet in dem er lebt und Schätze sucht gehört dem Minenchef Hatcher(Christopher Walken). Dieser reagiert recht ungehalten als Beck mit dem jungen abhauen will denn dieser ist hinter einem Artefakt her was Travis drauf und dran war zu finden. So muss sich Beck mit Hatcher rumschlagen und der gute Travis will irgendwie auch nicht so recht nach Hause….
Allein der Beginn des Films
ist herrlich. Beck begibt sich in eine Discothek um dort von einem Footballspieler
Schulden einzutreiben. Im Eingangsbereich trifft er Arnold Schwarzenegger. Im
vorbeigehen wünscht dieser nur:“Viel Spaß da drin!“ Genial ist neben The Rock natürlich noch Christopher Walken. Was den in diesen Film verschlagen hat weiß ich zwar nicht so ganz, aber die Rolle die er ausfüllt wurde ihm einfach auf den Leib geschrieben. Recht kranker, teils auch extrem schrulliger Charakter. Perfekt für Walken. Scott füllt den Comedy Part auf, stellenweise allerdings nur leidlich komisch. Aber ein paar Knaller bringt auch er in den Film. Im Großen und Ganzen Unterhält der Film über weite Strecken sehr gut und dreht am Ende auch nochmal gut auf zu einem genialen Showdown was stelleweise an eine Western Schießerei erinnert. Dazu eine wirklich tolle Kameraarbeit und nette Kulissen.
Filmbewertung:
8/10
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