Filmkritik: Walk the line PDF Drucken E-Mail
 
Walk the line
Originaltitel: Walk the line - Erscheinungsjahr: 2005 - Regie: James Mangold



Inhalt: Die Geschichte des jungen Johnny Cash und seiner Aufsehen erregenden Liebe zu June Carter Cash wird von WALK THE LINE wieder zum Leben erweckt. Regie führt James Mangold, der mit Gill Dennis der auf der Grundlage der Cash-Biografien "Man in Black" und "Cash - The Autobiography"auch das Drehbuch schrieb. Der von Cathy Konrad und James Keach produzierte Film entstand in siebenjähriger Vorbereitungszeit in enger Zusammenarbeit mit Johnny Cash und June Carter Cash, die bis zu ihrem Tod 2003 involviert waren. Die Hauptrollen spielen Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Beide Stars singen selbst - in Live-Auftritten, die den Geist und die Seele der Musik einfangen, die zur treibenden Kraft in der Beziehung von Johnny Cash und June Carter wurde.

Filmbewertung: 8/10

Bis vor ein paar Jahren war Johnny Cash für mich nur ein Musiker, von dem ich nur vereinzelt Lieder, wie z.B. "Ring of Fire" kannte. Irgendwann habe ich mir dann eine CD besorgt und war überrascht wie gut mir seine Musik gefällt, obwohl das normal eigentlich gar nicht mein Musikgeschmack ist.

Ähnlich ist es auch mit dem Film. Obwohl ich eigentlich eher selten Filme wie WALK THE LINE schaue, hat mir dieser Film wirklich sehr gut gefallen. Das liegt zu einem an der Story, die das Leben des Musikers Johnny Cash erzählt und zum anderen an den genialen Schauspielern Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Vor allem Witherspoon überzeugt in diesem Film, was eigentlich eher überraschend ist, da man diese Schauspielerin eher aus seichten Filmen ohne Tiefgang kennt. Die Leistung der Beiden beruht allerdings nicht nur auf Ihren schauspielerischen Können, sonder auch die Gesangseinlagen sind beeindruckend gut gesungen. Obwohl man es fast nicht glauben mag, haben Phoenix und Witherspoon die Lieder selbst gesungen. Schon allein dafür hat Reese Whiterspoon den Oscar, den Sie 2006 für die Rolle bekommen hat, mehr als verdient.

Trailer: Walk the line
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Was mir bei diesem Film noch sehr aufgefallen ist, sind die Parallelen zu dem Sänger und Film RAY. Irgendwie haben die beiden fast das Gleiche durchgemacht, wobei das Leben eines Musikers anscheinend so verlaufen muss ;)
Ein weiterer Punkt, der etwas verwirrend war, sind die Zeitsprünge im Film, die teilweise doch sehr viel Zeit überspringen. Dennoch erzählt der Film nicht das ganze Leben der Beiden. Gerne hätte ich noch gesehen, wie das Paar zusammen alt wurde. Schade ist es in diesem Zusammenhang auch, dass beide zwar am Film noch geringfügig beteiligt waren, aber keiner der Zwei den fertigen Film bewundern konnte, da Cash und seine Frau vorher verstorben sind.

Cash-Fans werden den Film sicherlich schon kennen, aber auch Leute wie ich, die ursprünglich mit der Musik und mit der Person Johnny Cash nicht viel anfangen konnten, kann ich den Film empfehlen. Für die Fans ist es interessant, mehr aus dem Leben der Cashs zu erfahren und für Neulinge bleibt auf jeden Fall ein guter Film, auch wenn man mit der Cash-Thematik nicht viel anfangen kann.

Starportrait: Reese Witherspoon
starportrait: Joaquin Phoenix


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