Filmkritik: Twilight - Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 1) PDF Drucken E-Mail
 
OT: Twilight: Breaking Dawn
Screening: OV
Cast: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner
Regie: Bill Condon
Kinostart: 24.11.2011

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In dem von den Fans sehnlich erwarteten nächsten Kapitel der TWILIGHT SAGA ist es endlich soweit (die einen kennen sowieso die Bücher, die anderen haben den Trailer gesehen, also verrate ich nichts wirklich Neues: Bella Swan heiratet Edward Cullen. Eine Tagsache, die die Einen mit einem Großen Riesenseufz!, die Anderen mit einem Na Endlich! kommentieren werden. Jacob für seinen Teil geht erst mal stiften und die Newly wed’s auf Hochzeitsreise nach Brasilien.

Noch auf der Trauminsel stellt Bella fest, dass obwohl Vampire grundsätzlich keinen Nachwuchs bekommen können, es wohl auch Ausnahmen zu dieser Regel gibt. Sie ist schwanger und das Kind in ihrem Bauch wächst so superschnell, dass Gefahr besteht, dass Bella die Schwangerschaft nicht überlebt.

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Zu allem Überfluss sehen die Werwölfe in Bella’s ungeborenem Kind eine Gefahr und Verletzung der alten Vereinbarungen.

Zwei Stunden Twilight, was will Fan mehr? Ausser Teil 2 des Films nicht erst im nächsten Jahr?? Nüchtern betrachtet hätte der Film ohne Storyverlust um 30 Minuten gekürzt und realistisch sogar vermutlich um 60 Minuten (oh hoppla - dann hätte man ja beide Teile auf einmal ins Kino bringen können) kürzen können. Breaking Dawn hat trotz des Filmbeginns mit der Heirat des Jahres (wer ist schon William und Kate) für normal Sterbliche Anlaufschwierigkeiten. Gerade nachdem im Trailer schon große Teile der Store vorweggenommen werden, hätte es der Story nicht geschadet, wenn Sie straffer erzählt worden wäre. Aber die Art der Erzählung funktioniert in Teil 4. Die Macher haben ja auch lange genug geübt.

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Nun mal die Kritisiererei Beiseite, Breaking Dawn ist der bisher spannenste Twilight-Film! In der 2. Hälfte ist Breaking Dawn spannend und reisst die Zuschauer mit. Und mal realistisch für Fans wären auch 5 Stunden Twilight ohne Handlung ein Fest. Hauptsache Bella, Jacob und Edward sind auf der Leinwand. Taylor Lautner ist zwar immer noch kein Oscarreifer Schauspieler, überzeugt aber in Teil 4. Seine Performance ist stimmig, auf den Punkt und er spielt seine Schauspielerkollegen trotz verhältnismäßig geringerer Screentime an die Wand. Witzig, dass Jacob bei seinen Verwandlungen in einen Wolf anders als der Hulk seine Hose nicht zerlegt, sondern diese nach der Rückverwandlung weiter anhat - sauberes US-Kino eben. Edward ist wieder mal blutleer und leider ein eher faades Mitglied der Cullenfamilie. Bella ist da und wird etwas von ihrer Rolle überrollt. Positiv formuliert: die beiden sehen in ihren Rollen gut aus. Was im Trailer angekündigt wird, sieht der Zuschauer auch im Film.

Schade dass anscheinend einige der lustigeren Szenen es wohl nicht in den finalen Schnitt geschafft hat. Etwas Vampir-findet-Werwolf-doof-Humor hätte dem Film nicht geschadet. Ich bin gespannt auf den Teil 2 - wer hätte das gedacht! Und Leute: sitzen bleiben, es kommt noch die Vorschau auf Teil 2 im Abspann.

7/10 Punkten.

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