Filmkritik: The Green Hornet PDF Drucken E-Mail
 
OT: The Green Hornet                                                           Screening in OV (3D)
Cast: Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Christoph Waltz
Regie: Michel Gondry
Kinostart: 13.01.2011

greenhornet_Plakat Britt Reid (SETH ROGEN) ist der Sohn des prominentesten und mächtigsten Medienmagnaten von LA – und vollauf damit zufrieden, die örtliche Party-Szene aufzumischen und auch weiterhin ein planloses Leben zu führen. Doch als sein Vater (TOM WILKINSON) plötzlich auf mysteriöse Weise stirbt und Britt sein gewaltiges Medienimperium erbt, ändert sich alles. Britt geht eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kato (JAY CHOU), einem der fleißigsten und erfinderischsten Angestellten seines Vaters, ein. Gemeinsam sehen sie ihre Chance gekommen, zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Sinnvolles zu tun: Verbrechen bekämpfen. Doch um das tun zu können, beschließen sie, selbst zu Verbrechern zu werden. Sie schützen das Gesetz, indem sie es brechen. Als The Green Hornet streift Britt gemeinsam mit Kato nachts durch die Straßen von LA. Dank seiner genialen Einfälle und Fähigkeiten, konstruiert Kato die ultimative, technisch allem bisher Dagewesenem überlegene Retro-Waffe: The Black Beauty, ein unzerstörbares Auto, das über genauso viel PS wie Feuerkraft verfügt. The Green Hornet und Kato sorgen schnell für einiges Aufsehen mit ihrer rollenden, mobilen Festung auf Rädern. Mit Katos cleveren Gadgets bekämpfen sie die bösen Jungs und mit Hilfe von Britts neuer Sekretärin, Lenore Case (CAMERON DIAZ), beginnen sie mit der Jagd auf den Mann, der die ganze Unterwelt von LA kontrolliert: Benjamin Chudnofsky (CHRISTOPH WALTZ). Doch Chudnofsky hat bereits seinen eigenen Plan, wie er The Green Hornet ein und für alle mal aus dem Weg räumen will.

Basierend auf einer der erfolgreichsten Radio-Serien der dreißiger Jahre, kehrt The Green Hornet unter der Regie von Michel Gondry ("Vergiss mein nicht!") ein weiterer klassischer Comic-Held in 3D zurück auf die Leinwand.

Seth Rogen, von dem ich noch nicht weiss, ob ich ihn mit Will Ferrell in eine Schublade stecken soll,  was das Fremdschämen angeht - gibt hier von Anfang ,,is fast zum Ende des Films einen egomanischen Unsympathen 1. Klasse. Es gibt keine Karthasis, kein glaubwüriges - Ich muß mein Leben und meine Vorgehensweise Umkrempeln. Einzig schön wie er von Cato ordentlich vermöbelt wird. Es wurde hierzu auch formuliert "Der Film vermeidet das klassische Superheldenklischee". Mag ja sein, aber ich finde, mit einem Superhelden, soll man sich identifizieren, oder zumindest mitfühlen können - Hier Fehlanzeige.

Dem Film fehlt das Timing und die Spannung. Der Witz -bis auf einige wenige Ausnahmen, die weitgehend auch im Trailer verarbeitet sind  -funktioniert nicht. Green Hornet ist an Stellen überraschend brutal, wenn Gegner von Betonmischern überrollt, von fallenden Baggern zermalmt oder unter einem abstürzenden Autozerquetscht werden. Zwar fließt kein Blut, aber trotzdem wird hier ganz schön auf die Kacke gehauen.

Das Auto ist cool, und hat bei aller modernen Finesse einen herrlich retroanmutenden Schallplattenspieler auf dem Rücksitz. Aber das macht den Film noch nicht sehenswert. Die FX's sind eher mäßig. Die 3D-Nachbearbeitung überflüssig bis unterirdisch. Ich bin sicher, Cast und Crew hatten ihren spaß beim Dreh, aber das macht noch keinen coolen Film. Christoph Waltz hätte Besseres verdient, als diese Rolle.

Was solls, ich spare mir lange Ausführungen. Insgesamt ist the green hornet ein unbedeutendes, basis-unterhaltendes Filmchen, das die Menschheit schnell vergessen haben wird.

4/10 Punkten.

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