Filmkritik: The Fountain PDF Drucken E-Mail
 
The Fountain
Originaltitel: The Fountain - Erscheinungsjahr: 2006 - Regie Darren Aronofsky

Fountain, Hugh Jackmann, Rachel Weisz, Darren Aronofsky, DVD Verleih, TrailerDarsteller: Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, Mark Margolis, Stephen McHattie, Fernando Hernandez, Cliff Curtis, Sean Patrick Thomas, Donna Murphy, Ethan Suplee, Richard McMillan, Lorne Brass

Inhalt: Ein Mann, eine Mission, drei Zeitalter: 1535 versucht der Konquistador Tomas in einem Maya-Heiligtum im südamerikanischen Dschungel den Quell ewigen Lebens zu finden. Fünfhundert Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt an einer neuen Heilmethode für Krebs, um seiner todkranken Frau Izzy das Leben zu retten. Doch Izzi hat ihre Methode gefunden, den bevorstehenden Tod zu akzeptieren: Für ihren Mann schreibt sie ein Buch, das vom Schicksal des Eroberers Tomas erzählt und bittet ihn, es zu beenden. Doch erst im Jahr 2500 in einer fantastischen Reise, die ihn durch Raum und Zeit in die Transzendenz führt, findet Tom die Antwort auf seine Suche

Der Film THE FOUNTAIN wurde vom Regisseur Darren Aronofsky gedreht, der auch schon für die Filme REQUIEM FOR A DREAM und PI verantwortlich ist. Beide Filme zählen zu meinen Lieblingsfilmen und hätte ich gewußt, dass THE FOUNTAIN von Aronofsky ist, hätte ich mir den Film schon viel früher angesehen.
Aronofsky schafft es nämlich in seinen Filmen immer wieder, mich auf seine Seite zu ziehen. Wie er das genau macht, kann ich nicht beschreiben, da jeder seiner Filme doch recht eigenständig ist und mit den anderen Filmen keine all zu großen Parallelen aufweist. Die Filmen haben allerdings alle ein ganz besondere Art, welche einem regelrecht vor dem Bildschirm fesselt.

THE FOUNTAIN hat eine einzigartige Art, die Geschichte des Films zu erzählen. Ein Teil der Geschichte spielt 500 Jahre in der Vergangenheit, ein weiterer Teil in der Gegenwart und der letzte Teil 500 Jahre in der Zukunft. Diese Teile es Films sind eigenständige Geschichten, die allerdings trotzdem miteinander verknüpft sind. Offensichtlich ist dies zwar nicht wirklich, aber die Handlungsstränge weisen dennoch immer wieder Gemeinsamkeiten auf. Der Erzählstil ist allerdings nicht chronologisch und deswegen auch leicht verwirrend. Dies ist aber nicht weiter tragisch, da die Genialität des Gesamtwerks sowieso erst nach mehrmaligen betrachten des Films zu erkennen ist. Schon allein aus diesem Grund empfiehlt es sich, THE FOUNTAIN mehrmals zu schauen.

Neben der durchdachten Story(s) sind es natürlich auch die Schauspieler, welche diesen Film zur Oberklasse verhelfen. Bisher kannte ich Hugh Jackmann eigentlich überwiegend aus X-Men, wo er auch bereits sein schauspielerisches Potential ausspielte. Aber auch in THE PRESTIGE konnte man seine Fähigkeiten erkennen. Für THE FOUNTAIN hat er aber meiner Meinung nach sogar noch einen Gang hochgeschalten und beweist in seinen 3 Einzelrollen, dass er auch problemlos in verschiedene Rollen schlüpfen kann. Die weibliche Hauptrolle, Rachel Weisz spielt Ihren Part auch überzeugend gut, hat aber von der Auslegung Ihrer Rolle überhaupt nicht die Möglichkeit, Jackmann zu übertrumpfen.

Trailer: The Fountain
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Das absolute Highlight des Films ist allerdings die Visualisierung und Darstellung der verschiedenen Episoden im Film. Vorallem der futuristische Storypart wird mit einem Feuerwerk für die Augen und die Seele auf die Leinwand gebannt. Es passiert nicht oft, dass ich bei einem Film den Tränen nahe bin, aber dieser Film hat das problemlos geschafft. Die genialen Bilder wirken aber erst durch die passende Musikuntermalung, welche absolut stimmig und gut ausgewählt wurde.

Da ich mir den Film nur geliehen hatte, hab ich mir anschliessend gleich die HD-Version des Filmes bestellt, damit ich den Film in noch besser Qualität demnächst in meinen Heimkino bewundern kann. Im Moment, während ich diese Kritik schreibe, läuft im Hintergrund die Titelmusik des Films auf meiner Anlage und auf dem Fernseher läuft eine wunderschöne Komposition aus Bildern der Makrofotografie. Ein bessere Begleitung zur Filmkritik kann ich mir im Moment nicht vorstellen...wenn man also mal die Seele baumeln lassen möchte, empfehle ich dieses Extra der Verleih-DVD :)

Auch wenn ich diesen Film hier hochlobe, können wohl viele Zuschauer mit diesem Film nichts anfangen, da er doch sehr verwirrend und für einige bestimmt auch zu abgedreht ist. Wenn man aber auf diese Art der Filme steht, dann bekommt man hiermit wirklich ein Meisterwerk geliefert, welches man so schnell nicht mehr vergisst. Von mir also eine ganz klare Filmempfehlung!

Filmbewertung: 9,5/10


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