| Filmkritik: The Fantastic Four 2: Rise of The Silver Surfer |
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Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
Das liegt zu einem an der langweiligen Story, die aber eigentlich nicht der Grund für das Debakel ist, da auch andere Actionfilme mit einer mageren Story überzeugen können, was man nicht zuletzt an Transformers gesehen hat. Hauptsächlich liegt es an der schlechten Umsetzung, die auch schon beim ersten Teil bemängelt wurde. Vorallem stechen dabei die Effekte ins Auge, die nur beim Silver Surfer und bei der Fackel eingermassen überzeugen können, aber bei der restlichen Truppe eigentlich eher wieder lächerlich als bewunderswert wirken. Wenn ich mir den Professor mit seinen Gummiarmen ansehe, denk ich mir immer wieder, warum die Effekte einfach billig aussehen, obwohl es doch in der heutigen Zeit schon um einiges besser geht, was andere Filme doch beeindruckend beweisen. An Ben das Ding, darf ich gar nicht erst denken...klar, der Typ ist ein Felsbrocken, aber auch Felsbrocken können besser aussehen...dieser Rocksuit wirkt einfach nur unpassend und bringt die brachiale Gewalt des Grobian nicht zum Ausdruck. Hier wäre eine CGI Unterstützung durchaus wünschenswert. Warum das Konzept nicht aufgeht, verstehe ich neben den aufgezählten Punkten aber eigentlich nicht. Das eine Comicverfilmung auch funktionieren kann, sieht man ja z.B. an X-Men, der ungefähr vergleichbar ist, aber um Welten überzeugender und auch realistischer daher kommt. Die Schauspieler machen zwar auch einen großen Punkt aus, aber die sind gar nicht mal so schlecht. Wenn man bedenkt, dass Jessica Alba ja eigentlich nur gut aussehen muss, ist das natürlich auch nicht so schwer. Was aber speziell für mich auch noch erschwerend hinzu kommt ist folgendes. Ich kenn sowohl den Darsteller von "Das Ding" und "Doom" aus anderen Serien und durch diese haben sich die Schauspieler auch ins Gehirn geprägt. Michael Chiklis ist mir in der Serie THE SHIELD bekannt als korrupter Cop und nicht als billiger Felsbrocken und Julian McMahon ist in Nip/Tuck ein Arzt dem die Frauen vertrauen und nicht ein gemeiner Bösewicht. Wenn ich alle Punkt addiere, dann kommt zwar ein unterhaltsamer Film raus, den man sich duchaus ansehen kann, denn man aber definitiv nicht gesehen haben muss. Fans der Serie, werden sich den Film sicherlich ansehen, aber wahrscheinlich auch enttäuscht aus dem Kino kommen. Im Vergleich zum ersten Teil kann ich nur sagen, dass der Film weder besser noch schlechter ist. Filmbewertung: 5/10
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