Filmkritik: The Fantastic Four 2: Rise of The Silver Surfer PDF Drucken E-Mail
 

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
Originaltitel: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer - Erscheinungsjahr: 2007 - Regie: Tim Story

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Story: Diesmal retten die Vier die Welt vor einer galaktischen Gefahr aus dem All. Kurz vor Sue und Reeds Hochzeit, werden die vier Superhelden zu einem neuen Einsatz gerufen, der ihre übermenschlichen Kräfte fordert. Ein blitzschnelles, meteoritenartiges Ding, der Silver Surfer, hinterlässt riesige Krater überall auf der Erde. Die Vier werden vom Militär zur Rettung der Erde einberufen. Es gibt auch ein unangenehmes Wiedersehen mit einem alten, tot geglaubten Bekannten, Victor Von Doom.

Viele von Euch haben bestimmt den ersten Teil der Comicverfilmung "Die Fantastischen 4" gesehen. Da der erste Teil bei den Kritikern und vorallem aber auch bei den Fans nicht wirklich gut angekommen ist, sind bei dem zweiten Teil der Superheldencrew die Erwartungen der Fans dementsprechend hoch. Nachdem ich mir gestern den Film im Kino angesehen habe, haben sich meine niedrigen Erwartungen allerdings leider bestätigt.

Obwohl der Comic der fanstastischen Truppe eigentlich genügend Potenzial hätte, einen gelungen Film daraus zu zaubern, gelingt es dem Produzenten Tim Story trotz des hohen Budgets vom geschätzen 130 Millionen US-Dollar nicht, dieses Potzenzial zu nutzen. Statt dessen gehen die Superhelden im Einheitsbrei der Actionfilme gandenlos unter, ohne einen nennenswerten Höhepunkt, der sie aus diesem Brei herausziehen könnte.

Das liegt zu einem an der langweiligen Story, die aber eigentlich nicht der Grund für das Debakel ist, da auch andere Actionfilme mit einer mageren Story überzeugen können, was man nicht zuletzt an Transformers gesehen hat. Hauptsächlich liegt es an der schlechten Umsetzung, die auch schon beim ersten Teil bemängelt wurde. Vorallem stechen dabei die Effekte ins Auge, die nur beim Silver Surfer und bei der Fackel eingermassen überzeugen können, aber bei der restlichen Truppe eigentlich eher wieder lächerlich als bewunderswert wirken. Wenn ich mir den Professor mit seinen Gummiarmen ansehe, denk ich mir immer wieder, warum die Effekte einfach billig aussehen, obwohl es doch in der heutigen Zeit schon um einiges besser geht, was andere Filme doch beeindruckend beweisen.
An Ben das Ding, darf ich gar nicht erst denken...klar, der Typ ist ein Felsbrocken, aber auch Felsbrocken können besser aussehen...dieser Rocksuit wirkt einfach nur unpassend und bringt die brachiale Gewalt des Grobian nicht zum Ausdruck. Hier wäre eine CGI Unterstützung durchaus wünschenswert.

Warum das Konzept nicht aufgeht, verstehe ich neben den aufgezählten Punkten aber eigentlich nicht. Das eine Comicverfilmung auch funktionieren kann, sieht man ja z.B. an X-Men, der ungefähr vergleichbar ist, aber um Welten überzeugender und auch realistischer daher kommt. Die Schauspieler machen zwar auch einen großen Punkt aus, aber die sind gar nicht mal so schlecht. Wenn man bedenkt, dass Jessica Alba ja eigentlich nur gut aussehen muss, ist das natürlich auch nicht so schwer.
Was aber speziell für mich auch noch erschwerend hinzu kommt ist folgendes. Ich kenn sowohl den Darsteller von "Das Ding" und "Doom" aus anderen Serien und durch diese haben sich die Schauspieler auch ins Gehirn geprägt. Michael Chiklis ist mir in der Serie THE SHIELD bekannt als korrupter Cop und nicht als billiger Felsbrocken und Julian McMahon ist in Nip/Tuck ein Arzt dem die Frauen vertrauen und nicht ein gemeiner Bösewicht.

Was bei Transformers schon aufgefallen ist, aber da noch weniger störend war, ist bei Fantastic Four einfach nur unheimlich lästig...und zwar die billigen Sprüche. Das ein Superheld Sprüche ablassen muss, ist klar und gehört auch dazu, wie die Butter aufs Brot...aber warum zum Teufel müssen die Sprüche immer auf unterstem Niveau zum besten gegeben werden. Ich steh zwar auf billige Witze, aber dazu schau ich mir Filme wie "Die nackte Kannone" und nicht "Fantastic Four". Bei "Die nackte Kannone" haben die Sprüche allerdings eine Daseinsberechtigung, bei den Comichelden aber nicht. Sprüche können auch überzeugen, was man nicht erst seit Bruce Willis und seinem legendären "Yippee-ya-yay Schweinebacke!" weiß. Das sind auch Sprüche, die richtig cool sind und auch im Gedächtnis bleiben, was man von den Sprüche, welche die 4er Truppe zum besten gibt, nicht behaupten kann.

Wenn ich alle Punkt addiere, dann kommt zwar ein unterhaltsamer Film raus, den man sich duchaus ansehen kann, denn man aber definitiv nicht gesehen haben muss. Fans der Serie, werden sich den Film sicherlich ansehen, aber wahrscheinlich auch enttäuscht aus dem Kino kommen. Im Vergleich zum ersten Teil kann ich nur sagen, dass der Film weder besser noch schlechter ist.



Filmbewertung: 5/10

Kommentare (1)Add Comment
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Also ...
geschrieben von Sophie, September 28, 2007
Ich habe mir den Film im kino angesehn und ich fand ihn noch besser als den ersten teil! die handlung hat mir besser gefallen und auch die dramatik! das einzige was mir zu wünschen übrig ließ war die kurze filmdauer!

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