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Filmkritik: Stadtneurotiker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Sonntag, 7. Januar 2007

Stadtneurotiker
Original Titel: Annie Hall - Year of Production: 1977 - Director: Woody Allen

Stadtneurotiker, Woody Allen, Annie Hall, Starportraits, Filmbewertungen, Starnews















Inhalt: Es ist nur konsequent, dass MGM die neue DVD-Sammlung mit dem Film beginnen lässt, der über Nacht Woody Allens Ruf als führender Autorenfilmer begründete und ihm gleich zwei Academy Awards eintrug: für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch. Darüber hinaus erhielt "Der Stadtneurotiker" den Oscar als bester Film des Jahres 1977 und den für die beste Hauptdarstellerin, Allens damalige Lebensgefährtin Diane Keaon. Er selbst spielt Alvy Singer, einen brillanten TV-Komiker, der es sich mit den Frauen regelmäßig verscherzt. Kein Wunder bei einem Kerl, der von sich behauptet, er wolle nie Mitglied in einem Club werden, der Typen wie ihn aufnähme. In Vor- und Rückblenden erzählt der Film die Geschichte von Alvys Liebe zu der kaum weniger konfusen Barsängerin Annie Hall (Keaton). Auch sie schlägt er mit seinen Neurosen schließlich in die Flucht. Doch um sie zurück zu gewinnen, ist Alvy bereit, bis zur äußersten Schmerzgrenze zu gehen: nach Los Angeles, in die Stadt, deren einziger Beitrag zur Kultur es seiner Meinung nach ist, dass man bei Rot an der Ampel rechts abbiegen darf.

Filmbewertung: 8/10

Obwohl dies mein erster Woody Allen Film war, bin ich wirklich ziemlich begeistert. Der Film ist einfach nur wirr und komisch, aber auf ein sehr lustige Art und Weise. Der Film ist zurecht ein Klassiker, da er eigentlich alles beinhaltet, was einen guten Film ausmacht...überragende Schauspieler, nette Story, gute Umsetzung, Witz und Charme.
Vor allem die Kleinigkeiten sind es, die ich an diesem Film liebe und die diesen so genial machen. In einer Szene wird Woody Allen von seiner Freundin um halb 3 Uhr morgens aus dem Bett geholt und durch die Stadt gejagt, um in Ihrer Wohnung eine Spinne zu töten. Das alleine ist zwar noch gar nicht so lustig, aber die Umsetzung ist einfach zum schreien komisch. Die Beziehung der beiden ist auch das Hauptthema des Films...eigentlich geht es um nichts anderes, dennoch wird der Film an keiner Stelle langweilig.

Der letzte Satz aus dem Film sagt eigentlich schon alles aus was es zum Hauptthema des Films zu sagen gibt:

I, I thought of that old joke, y'know, the, this... this guy goes to a psychiatrist and says, "Doc, uh, my brother's crazy; he thinks he's a chicken." And, uh, the doctor says, "Well, why don't you turn him in?" The guy says, "I would, but I need the eggs." Well, I guess that's pretty much now how I feel about relationships; y'know, they're totally irrational, and crazy, and absurd, and... but, uh, I guess we keep goin' through it because, uh, most of us... need the eggs.
Weiter Infos zum Film:
Die Szene in der Woody Allen in das Kokain niest war eigentlich nur ein unvorhergesehener Unfall. Als das Publikum bei der Vorführung die Szene ziemlich lustig fand, wurde beschlossen diese Szene im Film zu belassen. Es mußten sogar extra Szenen eingefügt werden, damit das Publikum vor lauter Lachen die nächsten Witze nicht versäumt.

 

 • weitere Informationen über Stadtneurotiker
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