Run, Fatboy, Run
Originaltitel: Run, Fat Boy, Run - Erscheinungsjahr: 2007 - Regisseur: David Schwimmer
Filminhalt: Dass Dennis (Simon Pegg) ein paar Rettungsringe um die Hüften hat und beruflich absolut nichts gebacken kriegt, hätte Libby (Thandie Newton) ihm vielleicht noch verziehen. Aber als er sie am Hochzeitstag hochschwanger sitzen lässt,...
Review: David Schwimmer, der Regisseur von RUN, FAT Boy, RUN ist den meisten eher als FRIENDS Star Dr. Ross Geller bekannt. Bei RUN, FAT BOY, RUN ist er nicht für den aktiven Part der Unterhaltung zuständig, sondern läßt die Witze von keinem geringeren als Simon Pegg vortragen. Der englische Schauspieler Simon Pegg ist bei uns eher noch unbekannt, obwohl er bereits in ein paar Filmen und Serien zu sehen war. Hier in Deutschland dürften Ihne allerdings Einige als Zombiekiller aus dem Film SHAUN OF THE DEAD oder als Überpolizist in HOT FUzz kennen. Demnächst wird er übrigens in der Rolle des Scotty im neuen STAR TREK Film zu sehen sein.
Die Geschichte des Films ist ziemlich unspektakulär. Mann verläßt Frau, Frau angelt sich neuen Freund, Mann ist eifersüchtig. Diese Geschichte hat man so schon in einigen Filmen gesehen und kann einem dadurch nicht mehr vom Hocker reissen. Was die beiden Schwimmer und Pegg daraus gemacht haben, ist aber durchaus sehenswert und unterhaltsam, auch wenn die typischen Romantikbeilagen auch in diesem Film mitverarbeitet wurden.
Die Begeisterung kommt bei mir vorallem dadurch zustande, dass ich Simon Pegg bereits aus der Serie SPACED kenne und somit schon lange zu meinen Lieblingsschauspielern zähle. Anderseits sind es natürlich auch die Gags, welche gepaart mit der Darstellung der Schauspieler wirklich einen gelungenen Film zaubern. Da Fatboy Dennis einen Marathon laufen möchte, ohne vorher groß dafür geübt zu haben, macht die Sache für mich noch sehenswerter, da ich nach einem mehr oder weniger erfolgreich absolvierten Halbmarathon weiß, wie schrecklich sich bereits 21 gelaufene Kilometer anfühlen können. Was 42 Kilometer mit einem machen und welche Qualen man erleiden muss, sieht man in diesem Film.
Filmtrailer: Run, Fatboy, Run
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Vorteilhaft ist es auch, dass es ein Film ist, denn man mit der ganzen Familie, bzw. Freundin gucken kann und als Mann trotzdem Spaß haben kann, obwohl es sich bei dem Film eigentlich um eine Romantikkomödie handelt. Aber speziell dem Einfluß von Simon Pegg ist es zu verdanken, dass der Film im Einheitsbrei der Liebeskomödien nicht gnadenlos untergeht. Aber auch die anderen Schauspieler spielen Ihren Part ganz gut. Auch die Rolle des Sohnes Jake wurde mit dem Kinderschauspieler Matthew Fenton gut besetzt.
Obwohl Simon Pegg mit seiner Darstellung den Film gewaltig beeinflußt, sind die Witze nicht ganz so chaotisch und typisch wie in seinen anderen Filmen. Dafür zeichnet sich David Schwimmer aus, der mit seiner Regie und Drehbucharbeit dementsprechend entgegen wirkt, was den Film massentauglicher und amerikanischer macht, als z.b. HOT FUZZ oder SHAUN OF THE DEAD. Wer also einen Film im Stil der vorherigen Film von Simon Pegg erwartet, wird hier möglicherweise enttäuscht.
Wer aber einen romantischen Film mit der Freundin gucken mag, oder ohne viel Storyanspruch wieder einmal einen lustigen unterhaltsamen Film gucken möchte, liegt mit RUN, FAT BOY, RUN genau richtig. Für Simon Pegg Fans ist der Film sowieso Pflicht!
Filmbewertung: 7/10
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