| Filmkritik: Robin Hood |
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OT: Robin Hood
screening: OV
Cast: Russell Crowe,
Cate Blanchett, Mark Strong
Regie: Ridley Scott
Kinostart: 13.05.2010
Der
Trailer lässt vermuten, dass der Film sich der Geschichte mehr oder weniger
klassisch nähert. Robin wird für vogelfrei durch den Sheriff von Nottigham
erklärt und schart seine Truppe Geächteter um sich…
Weit
gefehlt, der Sheriff hat im Film eine völlig unbedeutende, auf wenige Szenen beschränkte
Rolle. Der Film lässt vermuten, dass Ridley Scott lieber noch einen 2. Crusade-Film
gemacht hätte, oder wenn man sich die Kampf-am-Stand-Scene ansieht, doch einen
WW2- Invasionsfilm. Robin Hood soll moderner sein als die Kevin Kostnerverfilmung,
mich konnte er nicht wirklich begeistern – sondern allenfalls ärgern. Diese
D-Day-Invasionsszenen schreit danach, verarscht zu werden, einige MG-Szenen aus
Saving Private Ryan eingeschnitten, einige Explosionen und dem Zuschauer wird
überhaupt nicht auffallen, dass vieles aus einem Mittelalterscenario stammt. Die
Invasionsflotte erinnert an klassische (WW2) Filme, die Landungsboote würden
Mel Brooks alle Ehre machen, haben aber mit Mittelalter nichts zu tun. Insgesamt
scheint sich Scott sich schwer getan zu haben, ob er den Kampf um Nottingham
oder die Invasion im Film haben wollte – also nahm er beides, was nicht
wirklich funktioniert.
Die
Chemie zwischen Robin- Marion= Crowe- Blanchett funktioniert nicht wirklich. Der
Funke des Films springt leider auch auf den Zuschauer nicht über. Was ist aus Robin Hood and his merrie men geworden? Crowe kommt knorrig-verbraucht rüber. Wie genial war da Sean Connery in seiner Verkörperung des gealterten Robins. Scott schafft
es nicht, den meisten seiner eingeführten Personen genügend Profil zu geben und
eine wirklich packende Handlung mit Spannung auf die Leinwand zu bringen. Schade
drum (Insbesondere wegen der echt ärgerlichen D-Dayszenen!) Da macht jede bestehende Robin Hood-Verfilmung mehr Spaß
Kommentare (1)
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u best...
Deutliches Fazit:
Null "Robin Hood Flair", Vorgeschichte hin oder her!
Auch von der epischen Gladiator Action konnte Russel leider nichts zur Rettung der dramatisch langweiligen Handlung mit einbringen.
Schade, wir sind über das Schnäppchen von 9,50 pro Karte enttäuscht. Da wäre die wohl schnell erscheinende DVD günstiger gewesen, im Kino erwarten wir einfach mehr!