
OT: Predators Screening: OV Cast: Adrien Brody, Laurence Fishburne, Topher Grace, Alice Braga, Walter Goggins, Danny Trejo Regie: Nimrod Antal Kinostart: 08.07.2010
Royce – einen Söldner erlebt eine neue Art des Erwachens: er segelt im freien Fall in Richtung Erde - scheinbar hat ihn jemand aus einem Flugzeug geworfen - und der Fallschirm öffnet sich erst im letzten Moment nach gutem Zureden.
Royce weiss weder über welchem Dschungel er abgeworfen wurde noch wie er in das Flugzeug gekommen ist. Er trifft auf weitere, ebenfalls aus dem Himmel an Fallschirmen einschwebende, genauso verwirrte Kämpfer die nichts zu verbinden scheint. Bald wird den Individualisten klar, sie sind auf einem fremden Planeten ausgesetzt, worden. Auch der Grund wird ihnen bald klar, sie sollen als Jagtbeute für 3 Predators dienen.
Soweit so gut, aber leider, wie man schon an meiner ausführlichen vorstehenden Storyzusammenfassung erkennt, haut Predators nicht hin. Wie der Titel schon vermuten lässt, ist Predators ein Spin-off vom Film Predator aus 1987. Irgendwie übersah man bei der Scriptentwicklung, dass es einige Zuschauer geben könnte, die damals entweder noch nicht auf der Welt, oder die den 1. Predator einfach aus sonstigem Grund nicht gesehen haben. Eine klitzekleine Einführung, etwa wie die Rüstung der Predatoren funktioniert und überhaupt mehr Bildschirmpräsenz von den Namensgebern des Films wäre hier hilfreich gewesen um das Ganze runder zu machen.
Leider hakt Predators insgesamt. Das „Fish out of the water“-Szenario ist zwar gut gewählt, aber die Charaktere kommen hölzern wie Stereotypen, (der Quotenfarbige, der Specnaz-Quotenrusse, der Quotenknackie, der Quotennaive, die Quotenfrau …. Rüber, aber das Script lässt keinen Raum für Charakterentwicklung, oder nur dafür, dass sich die Figuren aneinander reiben, ihren Platz in einem Gruppengefüge finden. Da gibt es den Massenmörder, der alle anderen aufklärt, dass er eigentlich immer um 17:00 zur Vergewaltigung schreitet ….. neeee – nicht was ihr jetzt vielleicht gedacht habt, bis auf einen Kommentar zum Hintern von Isabelle (Alice Braga) scheint der Triebtäter irgendwie seinen Trieb vergessen zu haben.
Dem Zuschauer wird erzählt, dass alles Spezialisten, harte Jungs, Fachleute des Tötens sind und bei der ersten Gelegenheit ballern alle derartig wild durch die Gegend, dass man sich fragt, ob hinter dem nächsten Dschungelbaum eigentlich eine Munitionskiste steht.
Die Episode mit Noland (Laurence Fishborne) bringt – ausser einer Viertelstunde – für die Story nichts Wesentliches. Ärgerlich hier, dass keiner der Kämpfer daran denkt, die Tarnrüstung von Noland mitzunehmen.
Ärgerlich auch, dass die Predatoren nicht konsequent dargestellt sind. Mal schießen sie ihren Opfern in den Rücken – dann lassen sie sich auf einen traditionellen (ehrenhaften) Schwertkampf ein – anstatt den easy-kill mitzunehmen.
Funktioniert Adrian Brody als Actionheld? Jedenfalls nicht in Predators, die Rolle als harter Söldnerhund nimmt man ihm nicht ab.ich sehe ihn eher in Agentenfilmen und wenn schon Action dann jedenfalls nur mit besseren Script! Insgesamt ist für mich unverständlich, wie ein Robert Rodriguez als Produzent so ein unrundes Werk entstehen lassen konnte.
Predators wird vermutlich auch die Fans des Actiongenres enttäuschen, Fans des Predator-Franchises vermutlich allemal. Wartet auf die DVD/Bluray, wenn euch das Thema interessiert.
3/10 Punkten
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Dieser Film ist eine herbe Enttäuschung. Ich bin schon seit längerer Zeit PREDATOR-Fan und habe mich sehr über einen neuen Streifen von dem Franchise gefreut. Da Robert Rodriguez als Produzent fungierte, ginge ich davon aus, dass nichts mehr schief gehen könnte. Falsch gedacht.
Ich kam mir während des Schauens tierisch verarscht vor.
Mal abgesehen davon, dass der Film auch handwerklich nicht gut gemacht ist, so sind es die für einen Fan schon verächtlichen Ansichten, welche den Film als absoluten Müll degradieren.
In PREDATOR 1 und 2 beispielsweise nimmt es die Titelgebende Figur allein mit einer ganzen Horde Supersoldaten oder bis an die zähnebewaffneten Jamaikaner auf. Genau darin lag ja auch der Reiz der Stories. Man ging davon aus, das nichts die menschlichen Protagonisten stoppen könnte. Sie wirkten auf jeden Fall so. Und dann...
Und nun haben wir die neuen SUPER-DUPER-MEGA-PREDATORS, "die ja so krass sind, so fies und so schlimm", dass es nicht mal einer von ihnen schafft mit einem Schwertschwingenden Gegner fertig zu werden.
Dieser Kampf ist übrigens auch handwerklich unterste Schiene.
Der PREDATOR war bei den Vorgängern sehr autentisch dargestellt, will heißen, dass es nicht zu sehen war, dass ein Schauspieler in einem Kostüm steckte. Und nun!? Oje oje.
Ich könnte noch einiges mehr vom Stapel lassen.
Dabei würde sich das Fazit nicht ändern.
ENTTÄUSCHENT!!!
2/10 Punkten