Filmkritik: Planet 51 PDF Drucken E-Mail
 

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OT: Plant 51                                                       Screening DV

Cast: Dwayne Johnson, Jessica Biel, Justin Long, Seann William Scott, Gary Oldman, John Cleese

Regie: Jorge Blanco

Kinostart: 03.12.2009

 

planet51_plakat.jpg Alles war von der NASA vorgeplant: der Aufklärungsroboter Rover hatte genügend Bilder von Planet 51 übermittelt, die erkennen liessen, der Planet ist unbewohnt-nur Steine. Also nimmt Astronaut Chuck Baker nach guter amerikanischer Sitte den Planeten in Besitz, indem er nach der Landung seine US-Flagge heroisch in den Boden des Planeten rammt. Nur dumm, dass Rover schlicht eine Vorliebe für Steine hat und es daher vergessen hat, auch Bilder von den grünhäutigen Bewohner von Planet 51 und ihren an das idyllische Amerika der 50-Jahre erinnernden Städtchen zu machen. Wie im Amerika der 50-jahre sind auf Planet 51 gerade kitschige Science-Fiction Filme en vogue in denen Aliens in Raumschiffen den Planeten überfallen.

Chuck Baker muss erkennen, dass die Welt nicht ganz so unbewohnt ist wie er dachte, er steht mitsamt seiner Landefähre im Städtchen Glipforg im Garten von Neeras Eltern und blickt auf weiße Gartenzäune und blank polierte Autos, Petticoats und fassungslose grüne Männchen, denen vor Staunen die Würstchen auf dem Gartengrill anbrennen.

 

Nach der ersten Panik und Aufregung versteckt sich Chuck bei Neeras Nachbarjungen Lem, einem liebenswerten Träumer, der seine Nachmittage als Junierassistent des Kurators im Planetarium verbringt, sich vor einer Alien-Invasion fürchtet und ansonsten Neera anhimmelt.

 

Langsam und vorsichtig freunden sich der kleine grünhäutige Planet-51-Bewohner und planet51_1.jpg der menschliche Raumfahrer an. Und einen Freund braucht Chuck hier dringend –die Armee unter dem Kommando von General Grawl  hat die Jagd auf den Alien eröffnet. Denn für Professor Kipple ist die Sache klar, der Alien will sie alle durch seine geistigen Kräfte zu willenlosen Zombies machen. Man muss dringend das Gehirn des Alien untersuchen. Und Chuck läuft die Zeit davon: Er muss rechtzeitig wieder zu seinem Raumschiff kommen, ansonsten wird die Heimreise zur Erde ohne ihn angetreten. Mit Hilfe von Lem, zwei nicht sonderlich smarten Planet-51-Soldaten, seinem Kumpel Skiff, einem im Comicshop arbeitenden Verschwörungstheoretiker par excellence und dem Roboter Rover nimmt Chuck einen aufregenden Wettlauf gegen Grawls Helfershelfer an – und gegen die Zeit …

 

Planet 51 hat eine originelle Idee, ist gekonnt und liebevoll animiert und hat eine funktionierende mitreißende Story und ist gelungen witzig. In PLANET 51 sind die Menschen die Außerirdischen und die kleinen grünen Männchen die verunsicherten Planetenbewohner, die das Eindringen von einer interstellaren kriegerischen Macht fürchten. Das Thema des Konflikts zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen und die Angst vor dem Unbekannten und vor allem Andersartigen zieht sich durch den ganzen Film. Es finden sich Elemente von Zurück in die Zukunft, jede Menge Anspielungen and die ollen SF-Filme der 50-Jahre.

 

planet51_2.jpg Herrschaften, wenn Euch der Trailer von Planet 51 gefällt, werdet Ihr auch den ganzen Film lieben! Ich muss mir den Film unbedingt noch mal – wahrscheinlich mehrfach ansehen so viele nette Details sind da eingebaut. Die Hunde sehen beispielsweise aus wie die Aliens aus dem Ridley Scott – James Cameron Filmen. Wen diese das Beinchen heben, kippt schon mal die Straßenlampe angeätzt um. Und natürlich lebt auch auf Planet 51 der alte Kampf zwischen „Hund“ und Briefträger.

 

Ansehen – Spaß haben!

9/10 Punkten

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