| Filmkritik: Mulholland Drive |
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Mulholland Drive
David Lynch. Genie oder verrückter Regisseur der versucht seine Storys durch ein hohes Maß an Verwirrtheit interessant zu machen. Ich würde sagen, ein wenig von beidem. Seinen guten Lost Highway habe ich selber in meiner Heimischen DVD Sammlung ohne ihn bisher ganz verstanden zu haben. Interessant ist er aber allemal. Nun endlich mal wieder an einen Film, von vielen als besten Lynch-Streifen betitelt, herangetraut. Die Story ist zu Anfang gar nicht mal so schwer zu begreifen. Man sieht Quasi einen Standard Film-Noir. Die beiden Frauen spielen Detektiv und kommen sich auch selbst näher, was einige heiße Szenen zur Folge hat. Parallel verläuft der Handlungsstrang eines Regisseurs, welcher einen Schicksalsschlag nach dem nächsten erlebt. Auch einen mehr als schusseligen Auftragskiller lernen wir kennen. Man fragt sich immer wieder, wieso das alles. Der Film läuft gemächlich, ohne näheres Ziel erkennbar (außer dem Gedächtnisverlust entgegenzuwirken) weiter. Alles Weitere was ich nun schreiben würde, wären allerdings herbe Spoiler und würden den Filmgenuss trüben. Soviel sei gesagt, um diesen Film ganz zu verstehen muss man ihn wohl 2-3-mal sehen. Aber anders als bei Lost Highway, hatte ich hier schon nach der ersten Sichtung eine Theorie was das alles war. Wer den Film sieht und das Ende nicht versteht, kann ja in die Comments schreiben. Die Schauspielerische Leistung von Watts und Harring sind grandios. Die beiden sind wirklich in ihrem Element und geben Klasse Charaktere her. Auch der Rest der Schauspielerschar ist gelungen besetzt. Der Soundtrack überzeugt ebenfalls. Der Film ist hin und wieder etwas gemächlich inszeniert, das Ende aber presst einen in den Sitz. Der beste Lynch meiner bisherigen Sichtungen. Einen Tacken besser als Lost Highway und auch schlüssiger. Filmbewertung: 8,5/10
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Kommentare (1)
![]() geschrieben von Markus Wunder, Juli 06, 2007
Der Film ist ohne Zweifel genial, wobei ich mich jetzt auf die Suche nach einer logischen Erklärung für den Film machen werde, weil ich hab den nicht kapiert, obwohl ich Ihn bereits zum 2. mal gesehen habe. Dummerweise ist die erste Sichtung aber auch bereits ein paar Jahre her, von daher konnte ich mich eh an nichts mehr erinnern. Es ist nicht so das ich den Film überhaupt nicht verstanden habe, aber es bleiben zuviel offene Punkte, die ich mir nicht erklären kann. Was ist denn Deine Theorie?
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