Filmkritik: Mad Max II - Der Vollstrecker PDF Drucken E-Mail
 

Mad Max II - Der Vollstrecker
Originaltitel: Mad Max II - Regisseur: George Miller - Produktionsjahr: 1981

Mad Max, Mel Gibson, Kino, Film, DVD-Movie{mosgoogle}













Inhalt: Das Ende der Zivilisation steht bevor. Brutale Motorrad-Gangs diktieren das Geschehen. Auf der Suche nach Benzin gelangt Mad Max zu einer heiß umkämpften Raffinerie. Die Leute dort planen den Ausbruch mit einem riesigen Benzintank, den Mad Max steuern soll. Als sich die Tore öffnen, beginnt eine höllische Jagd auf Leben und Tod.

Filmbewertung: 7/10

Obwohl ich den ersten Teil nicht mehr wirklich in Erinnerung hatte, war ich beim zweiten Teil nach der ersten Minute sofort wieder im Mad Max Universum gefangen. Der erste Teil wird für die Vorkenntnis auch garnicht benötigt, da Mad Max 2 auch als eigenständiger Film funktioniert.

Neben der Musik und der Endzeitstimmung fand ich die Story des 2. Teils ziemlich gut. Sogar am Schluß gab es noch eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte. Außerdem finde ich toll, das Max nicht immer der Held ist, sonder sogar des öfteren bittere Niederlagen einstecken muss und dabei wie auch schon im ersten Teil lieb gewonnene Lebewesen oder Gegenstände verliert. Toll fand ich auch den kleinen Wolfjungen, der einerseits total fies, auf der anderen Seite aber doch nur ein kleines verspieltes Kind war.

Auch Fahrzeuge, die in anderen Filmen bei jeder Berührung mit einem anderen Gegenstand in die Luft fliegen, gibt es in Mad Max nicht. Zwar gibt es jede Menge Explosionen, unter anderem auch ein paar Autoexplosionen, allerdings fliegen diese Autos berechtigterweise in die Luft.

Übrig bleibt ein guter zweiter Teil mit einem Antihelden, der wohl ewig der einsame Krieger bleiben wird.

Weitere Infos zum Film:
• Da Mel Gibson damals in den Staaten noch relativ unbekannt war, kam er nicht mal im Trailer des Films vor. Stattdessen konzentrierte sich der Trailer auf die Action und die Verfolgungsjagd.
• Für die Mad Max Filme wurden nur zwei Interceptors verwendet. Das Auto welches im ersten Teil verwendet wurde bekam ein paar Modifikationen und fand Verwendung in allen Naheinstellungen und auch bei den Innenaufnahmen. Nachdem die Dreharbeiten zu Ende waren, wurde der Interceptor von Bob Forsenko aufgekauft und restauriert und ist seither im "Cars of the Stars Motor Museum" in England zu sehen. Ein weiteres Auto wurde für die Verfolgungsjagd des zweiten Teils gebaut, jedoch wurde dieses zerstört, da es das Skript so vorgab. Das Wrack war am Broken Hill in Australien ausgestellt, da es aber geklaut wurde, ist es seither verschwunden. Der Interceptor der im Planet Hollywood zu finden war, ist ein Nachbau und wurde in keinen der Filme verwendet
• Der Hund, der im Film mitspielt bekam für den Film spezielle Ohrstöpsel, da Ihn das Motorengeräusch beunruhigte. Nach den Dreharbeiten wurde der Hund von einem der Kameramänner adoptiert.


 • weitere Informationen über Mad Max II
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