Filmkritik: Last Action Hero PDF Drucken E-Mail
 

Last Action Hero
Orginaltitel: Last Action Hero - Erscheinungsjahr: 1993 - Regie: John McTiernan



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Darsteller:
Arnold Schwarzenegger, F. Murray Abraham, Art Carney, Charles Dance, Frank McRae, Tom Noonan

Filminhalt: Der Filmbegeisterte Danny bekommt von seinem Freund, ein Filmrollen-Einleger im Kino, eine Kinokarte von Houdini. Mit dieser Karte landet der Junge plötzlich im vierten Teil der Action-Film Reihe „Jack Slater“ mit Arnold Schwarzenegger. Allerdings, landet er wirklich in der Filmwelt, nicht auf dem Studiogelände. So beginnt ein spannendes Abenteuer in der Welt von Jack Slater. Bis, ja, bis der Fiesling im „Film“ die Kinokarte erbeutet…

Als Kind habe ich diesen Film zum ersten und letzten Mal gesehen. Damals konnte ich so gar nicht mit den ganzen Gastrollen, Zitaten und Film parallelen anfangen. Ganz anders heute. Der Film ist ja ein wahres Freudenfest an Cameo Auftritten und Filmzitaten sowie einfach wahnsinnig guten Gags. Besonders im O-Ton, in dem Schwarzenegger in Filmen ja immer zusätzlich Punkten kann wegen seinem tollen Akzent.

Der Anfang ist allerdings relativ zäh. Bis Danny in den vierten Jack Slater Film gezogen wird passiert nicht viel. Aber dann fängt es sofort genial an. Im Polizei HQ trifft man am Eingang direkt mal auf Robert Patrick, den T-1000 aus Terminator 2. Natürlich in der Polizei-Uniform. Und bei der Zuteilung von Partnern (jeder Bulle hat natürlich seinen „Buddy“) werden kurzerhand Whiskers (die Katze aus der Werbung) und Humphrey Bogart zugeteilt.

Danny versucht Jack Slater zu erklären, dass er doch eigentlich Arnold Schwarzenegger ist. Die beiden begeben sich in eine videothek. Dort steht ein Pappaufsteller von Terminator 2. Hauptrolle: Sylvester Stallone. Slater Kommentar dazu:“Das ist sein bester Film!“

Grandios, wie Schwarzenegger sich hier selber auf die Schippe nimmt, seinen Nachnamen laufend falsch versteht und sich schließlich Arnold Braunschweiger nennt. Es werden laufend Verbindungen zu anderen Filmen gegeben, wie etwa zu Die Hard. Danny macht Jack darauf aufmerksam, nach einem Autounfall nachzusehen ob der Fiesling denn auch Tod sei. In Die Hard war es schließlich auch so, das der Blonde erhängt wird, und am Ende noch lebt. Grandios, sowas ist ein Fest für Action Freunde.

Das Finale steigt zur Filmpremiere von „Jack Slater IV“ in New York. Schwarzenegger spielt sich hier selber, und wird von seiner Frau angefahren andauernd Werbung für Planet Hollywood zu machen. John Belushi gibt bekannt, das er Jack Slater Filme ja gar nicht mag und van Damme, ja, sogar der Kampfsport Belgier geht zur Premiere. Einfach nur lustig.

Slater wird laufen von Danny berichtigt. Immer wenn er „I’ll be back“ sagt, wusste Danny schon vorher das er das sagen wird, es ist ja schließlich sein Markenzeichen. Sogar die Prüfstelle für Filme, die MPAA wird nicht ausgelassen. Danny schreibt ein Wort, wahrscheinlich „Fuck“ auf einen Zettel. Slater will es nicht lesen. Danny Kommentar:“You can’t read it, because this movie is PG-13!“ Einfach herrlich.

Wer mal so richtig ablachen will über eine sehr gelungene Action Film Parodie muss den gucken. Allerdings, man sollte wirklich auch schon einiges auf dem Sektor gesehen haben um alles zu verstehen. Um jeden versteckten Gag zu finden muss ich den Film sowieso noch ein paarmal sehen.

Gut, die Story ist sowieso Nebensache und nicht so der Hammer. Aber sie reicht aus. Ich gebe:

Filmbewertung: 9/10

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