| Filmkritik: Kampf der Titanen |
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| Geschrieben von: sushi25 |
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OT: Clash of
the Titans
screening: OV 3D
Cast: Sam Worthington,
Liam Neeson, Ralph Fienes, Gemma Arterton, Mads Mikkelsen, Alexa Davalos, Pete
Postlethwaite
Regie: Lois
Leterrier
Kinostart: 08.04.2010
In Kampf
der Titanen geht es um die ultimative Macht: Männer kämpfen gegen Könige,
Könige gegen Götter. Selbst die Götter führen Krieg gegeneinander – und dadurch
könnten sie die Welt vernichten.
Perseus,
Sohn einer der vielen Liebschaften des Zeus mit der sterblichen Danaë ist als
Halbgott geboren, aber als Mensch - als Fischer- aufgewachsen. Ohnmächtig muss
er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades (Ralph Fiennes), dem Herrn
der Unterwelt, zum Opfer fällt.
Er kommt
nach Argos, in die Wiege der Zivilisation im antiken Griechenland, das unter
der Knute eben jener Götter leidet, die Perseus’ Familie auf dem Gewissen
haben. Der König von Argos hat seine Krieger losgeschickt, um Tempel und
Standbilder der Götter zu zerstören. Seine Frau Kassiopeia prahlt damit, ihre
Tochter sei viel schöner als die Götter. Hades nutzt den Missmut von Zeus um
seine Rache an Zeus anzuzetteln. Er materialisiert im Königspallast von Argos
und kündigt an, dass er durch den Kraken-einen Titan ganz Argos vernichten
wird, es sei den, die Tochter von Kassiopeia - Andromeda werde in 10 Tagen
geopfert. Hades erkennt in Perseus den Halbgott.
Perseus
erfährt, wer er wirklich ist. Weil er nichts mehr zu verlieren hat, erklärt
Perseus sich zu dem tollkühnen Versuch bereit, Hades zu überwinden, bevor
dieser den Götterkönig Zeus (Liam Neeson) entmachtet und die Erde ins
Höllenchaos stürzt. Aber wie soll man den Kraken besiegen?
Auf
gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger
schließlich in die Unterweld um dort das Haupt der Medusa zu erlangen - einer
als unbesiegbar geltenden Titanin. An seiner Seite kämpft der erfahrene Soldat
Draco (Mads Mikkelsen), der den trotzigen Perseus immer wieder ermutigt, seine
gottgegebenen Fähigkeiten einzusetzen. Dabei müssen sie sich gegen
infernalische Dämonen und fürchterliche Monster wehren, doch eine Chance auf
Erfolg haben sie nur, wenn Perseus seine göttliche Kraft akzeptiert, der
Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Leterrier
ist ein bekennender Fan der Clash of the Titans-Verfilmung von 1981 und so ist
es nicht überraschend, dass sich bereits im Trailer viele bekannte Motive der
Urverfilmung wieder finden. Aus heutiger Sicht wirken die seinerzeit - 1981 -
state of the art-Special Effects der Vorlage sehr überholt, insofern ist die
vorliegende Neuverfilmung eine interessante handwerkliche Überarbeitung.
Leterrier übernimmt einige Elemente der Story direkt wie die Riesenskorpione
und zitiert andere - wie die mechanische Eule. Götter, die wie die Ritter der
Tafelrunde mit strahlender Rüstung aus Excalibur kommen? Muss man
Atmosphärisch
ist die Neue Verfilmung dichter als das Original. Letterier hält sich nicht
sklavisch an die Urversion, sondern versucht sich an einer Weiterentwicklung
des Themas. Inhaltlich gelingt dies mal mehr, mal weniger, so wirkt die
Liebesgeschichte etwas aufgesetzt und bedauerlicherweise fallen die Begleiter
von Perseus ohne dass hier auch nur der Ansatz eines Verlust-/Trauergefühls
vermittelt wird.
Das Lineup
von Kampf der Titanen ist durchaus ein Brett. Herausragende Schauspielerische
Leistungen werden allerdings nicht geboten, hier hätte das Skript etwas mehr
Raum lassen können.
Die
3D-Version entstand - anders als Avatar - nicht bereits beim Dreh, sondern
durch eine Nachbearbeitung am Computer. Wirklich überzeugend ist dies noch
nicht. Kampf der Titanen kann man getrost ohne 3D-Brille im normalen Kino
ansehen.
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