| Filmkritik: James Bond - Ein Quantum Trost |
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James Bond - Ein Quantum Trost Originaltitel: Quantum of Solace - Regisseur: Marc Foster - Erscheinungsjahr: 2008 Genau das hätte ich am Schluß des Filmes gebrauchen können...ein Quantum Trost. Doch beginnen wir am Anfang. Der Film geht ziemlich spektakulär mit einer Verfolgungsjagd los, die wiriklich nicht von schlechten Eltern ist. Kurz darauf flimmert dann auch schon der Vorspann über die Leinwand, der auch wie gewohnt genial ausgefallen ist. Was dann kommt ist allerdings nicht wirklich spannend und auch für einen Bond eher entäuschend. Mein Kumpel hat es treffend formuliert...wäre es kein Bond und ich Zuhause, hätte ich den Film abgeschalten. Ganz so dramatisch hab ich es zwar nicht gesehen, aber im Vergleich zum letzten Bond "Casion Royal" hatte der Film eine große Schwäche und das ist die Story. Eigentlich hatte ich mir deswegen schon mehr erhofft, weil ich wußte, dass der Bond direkt an den Vorgänger anschließt und diesmal richtig aufgeräumt werden sollte. Wenn wir schon bei den Actionelementen sind, bleiben wir doch gleich dabei. Vorab muss ich erwähnen, dass die Action im Film nicht zu knapp kommt und teilweise auch durchaus Spaß macht. Dummerweise sind es wiedermal die schnellen Schnitte, die den Spaß trüben. In letzter Zeit fällt es mir immer mehr auf, dass bei großen Hollywoodproduktionen die Szenen so schnell geschnitten sind, dass es teilweise schwer fällt, der Geschichte zu folgen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Der große Knall fehlt aber auch hier. Auch wenn die Actionszenen in der oberen Klasse angesiedelt sind, erwartet man irgendwie mehr, da Verfolgungsjagden mit dem Auto, sowie Katz und Maus Spiel von Dach zu Dach auch nicht mehr das Gelbe vom Ei sind. Bis zum Schluß hab ich darauf gewartet, dass noch was Großes passiert und Bond so richtig in Trouble kommt, aber selbst der Endkampf hat mich nicht vom Hocker gerissen. Filmtrailer: Ein Quantum Trost Wenn mich jetzt jemand frägt, ob ich den Film empfehlen kann, bin ich mir nicht so sicher. Da es ein Bond ist, würde ich die Frage bejahen, auch wenn man von dem Geheimagenten wahrscheinlich mehr erwartet. Ich war mit zwei Freunden im Kino und irgendwie waren wir alle drei nicht ganz überzeugt. Wenn ich mir allerdings die restlichen Stimmen so ansehe, ist der Film bei anderen Zuschauern sehr gut weggekommen. Aus diesem Grund sollte sich hier wohl jeder sein eigenes Urteil bilden. Ich werde meine Meinung eventuell bei der zweiten Sichtung im Originalton ändern, viel Hoffnung habe ich allerdings nicht. Filmkritik: 6/10 Punkte
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Kommentare (3)
![]() geschrieben von Benedikt Blank, November 07, 2008
Bin gespannt wie ich ihn finde, 6/10 hätte ich nun nicht gedacht
geschrieben von Benedikt Blank, November 08, 2008
Gestern Abend habe ich mir dann auch einmal den neuen James Bond Film "Quantum of Solace" angesehen.
Erwartungen habe ich mir keine gesteckt, ich wollte versuchen den Film einfach auf mich wirken lassen. Nach dem gelungenen Neustart mit "Casino Royale", der die Messlatte direkt auch recht hoch gelegt hatte, sollte Bond im direkten Nachfolger Rache nehmen für den Tot seiner Freundin Vesper. Auf dem Regiestuhl, der Action-Unbedarfte Marc Forster. "Quantum of Solace" beginnt mit einer Verfolgungsjagd in die Bond direkt nach dem Ende des Vorgängers reingeraten ist. Hier tun sich auch gleich inszenatorische Schwächen auf, die allseits bekannte Wackelkamera hat wiedermal Einzug gehalten. Von einer schönen Übersicht, keine Spur, stattdessen verliert man bei den ständigen Schnitten und dem verwackelten Bild so schnell die Übersicht, das man dem Geschehen kaum noch versuchen will zu folgen. Dies hält leider auch in einer weiteren Action-Szene Einzug, die somit auch ein wenig unübersichtlich gerät, nicht so sehr wie die Verfolgungsjagd, aber trotzdem nicht in meinem Sinne. Die erste Filmhälfte wirkt auch an einigen Stellen löchrig und der Plot scheint nur von Actionszenen zusammengehalten zu werden, die nicht so erinnerungswürdig daherkommen wie noch bei "Casino Royale". Zum Glück liefern Daniel Craig und Judi Dench aber, auch in der Synchro, eine gute Performance ab, die den Film noch zusammenhält. Außerdem hat mein Freund Felix Leiter, Bonds "Freund" beim CIA, auch hier wieder einen Auftritt. Ihn mochte ich ja schon in der alten Reihe sehr. Die zweite Hälfte des Films ist dann auch ruhiger inszeniert und gerade das Finale weiß sehr zu gefallen. Mein Highlight: Eine überaus gelungene "Goldfinger" Hommage. Fans fällt dies sofort auf. Insgesamt nicht der Oberhit, den man erwartet hatte nach der Sichtung von "Casino Royale", aber trotzdem ein netter und unterhaltsamer Film. 7/10 Kommentar schreiben
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