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Filmkritik: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von C4rter   
Mittwoch, 6. Juni 2007

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Orginaltitel: Indiana Jones and the Last Crusade- Erscheinungsjahr: 1989 - Regie: Steven Spielberg



Darsteller:
Harrison Ford, Sean Connery, Denholm Elliott, Alison Doody, John Rhys-Davies, Julian Glover, River Phoenix

Filminhalt: Indiana Jones soll den Heiligen Gral finden. Am meisten darüber weiß Indies Vater, Dr. Henry Jones. Aber der ist verschwunden. Also muss Indiana seinen Vater finden. Das tut er auch: in den Händen der Nazis. Von Wiedersehensfreude aber kann keine Rede sein. Schließlich ist man Vater und Sohn. Gemeinsam und Streitend machen sich Professor Henry und "Junior" auf die Suche nach dem Gral. Den wollen allerdings auch die Nazis haben. Und dann ist da in Venedig die blonde Elsa Schneider, die beiden Jones' schon den Kopf verdreht hat...

Indiana Jones, den meisten Film Fans klingeln bei diesem Namen die Ohren. Verbunden wird damit die grandiose Trilogie um den berühmten Archäologen mit eingangs erwähntem Namen. Wirklich toll was George Lucas und Steven Spielberg damals auf die Beine gestellt haben. Teil 1 war einzigartig, Teil 2 ließ leider ein wenig nach und Teil 3 gilt bei mir und vielen anderen, als der beste der Reihe, nicht nur wegen Sean Connery. Aber er hat ziemlich viel damit zu tun.

Die Story ist wieder typisch Jones. Ein Artefakt, hier der heilige Gral soll beschafft werden, die Nazis sind auch hinterher. Neu in dieser Konstellation allerdings, dass die Rede ist von Indy’s Vater. Dieser hat die meisten Informationen über den Gral, wurde allerdings in Venedig das letzte mal gesehen und versauert momentan in einem Nazischloss in Österreich.

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Der Film fängt schon toll an, startet er doch mit einer Rückblende von Indy’s Jugend. River Phoenix (R.I.P.). Dort wird klar, woher Indy seine Angst vor Schlangen hat, woher die Narbe am Kinn stammt (die Ford in echt von einem Autounfall hat) und wieso er überhaupt der ist wer er ist. Auch sein Vater tritt kurz auf, als Stimme zumindest.

Danach geht es auch direkt los und man ist in der Stimmung des ersten Films. Ruck zuck ist Jones von einer Nazibraut verarscht worden und in Schloss Grundwald mit seinem Vater streitend an einen Stuhl gefesselt.

Dieses Element, Vater und Sohn, das ewige Zanken und der Running-Gag, das Henry Jones Sr. Missgeschicke immer dann passieren wenn sein Sohn sie nicht sieht, sind das Kernstück des Film. Ohne diesen Spaß-Faktor wäre der Film wohl nur halb so erfolgreich gewesen, ohne Sean Connery sowieso.

Herrlich wie er die Rolle des schrulligen besserwisserischen Vaters spielt. Legendär die Szene in Berlin. Jones und sein Vater müssen nach Berlin, der Nazibraut Vaters Tagebuch entreißen. Hitler hält dort gerade eine Bücherverbrennung ab. Um Tumult steht Jones Jr. plötzlich in SS Uniform vor Hitler. Ohne ein Wort zu sagen hält er ihm seines Vaters Tagebuch hin. Hitler unterschreibt Wortlos. Zum wegschmeißen gut!!

Eine tolle Abenteuer Komödie und ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Zumindest bis jetzt. Für 2008 wurde ja nun wieder einmal ein vierter Teil der Reihe angekündigt. Ford ist dann 66, sollte Connery mitspielen wäre er 78. Ob dies der Reihe guttut sei mal dahingestellt, ich fände es Schade wenn durch einen misslungen, mit Tricktechnik überladenen vierten Teil der Rest der Reihe in den Schmutz gezogen werden würde. Teil 3 bekommt zumindest noch die Höchstpunktzahl:

Filmbewertung: 10/10

Starportrait: Harrison Ford
Starportrait: Sean Connery


weitere Informationen über Indiana Jones

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. August 2007 )
 
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