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Filmkritik: Freddy vs. Jason PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von C4rter   
Freitag, 18. Mai 2007

Freddy vs. Jason
Orignaltitel: Freddy vs. Jason - Erscheinungsjahr: 2003 - Regie: Ronny Yu



Darsteller: Robert Englund, Ken Kirzinger, Jason Ritter, Kelly Rowland, Monica Keena, James Callahan, Joshua Michal

Inhalt: Freddy Krueger ist gefangen in der Hölle - buchstäblich! Und als Häftling, der eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzt, plant er bereits seinen grausamen Rachefeldzug... Er braucht nur ein bisschen Hilfe: Jason Vorhees, der ebenso berühmte Irre, den Freddy als perfektes Werkzeug benutzt, um in der Elm Street wieder einmal Angst und Schrecken zu verbreiten, betritt die Bühne. Während sich die Leichen stapeln, macht Jason allerdings deutlich, dass er Freddy nicht das Feld überlassen wird. Während in der Stadt das totale Grauen herrscht, treten die beiden Titanen des Horrors zum gruselig-grausigen Showdown an. Sieger ist, wer alle tötet!

Filmbewertung: 8,5/10

Was hab ich mich gefreut als es damals hieß, das die beiden bekanntesten Vertreter des Horror Genres in einem Film zusammen Spielen. Die Idee das die beiden dort gegeneinander antreten sollten, hörte sich allerdings erst einmal komisch an. Nach dem ersten Trailer war aber alles klar. Das wird Slasher Action in Reinkultur.

Die Story ist passabel um die beiden bekanntesten Horror-Größen der 80er in einem Film unterzubringen. Freddy hat Jason nicht unter Kontrolle und dieser schnappt ihm die Teenies vor der Nase weg. Gute Idee und außerdem sehr gut umgesetzt.

Die Nebenschauspieler die als Opfer "gereicht werden" sind beinahe Laien-Darsteller, so schlecht wie die Truppe die Szenen stellenweise spielen. Aber viel müssen die ja eigentlich auch nicht leisten. Es ist ein Slasher der alten Schule. Was erwartet man da.
Das Meiste macht der mehr als geniale Robert Englund(Freddy) wieder wett, sowie Ken Kirzinger(der leider Kane Hodder ablöste als Jason). Die beiden sind einfach sehr genial. War Freddy in seinen Filmen schon immer sehr ironisch und stellenweise dem Slapstick nahe, wird dieser Aspekt hier nun bis zum äußersten zelebriert .... und es gefällt.

Der Film nimmt sich sehr oft selber nicht ernst, was äußerst erfrischend ist und schon bei einer Sichtung zu zweit jede Menge Laune macht. In einer Gruppe und mit ein paar Bier ist das der geborene Party Film. Ob das im Sinne des Erfinders ist sei mal dahingestellt. Es weiß aber zu gefallen.

Wenn einer der Teenies eine perfekte Parodie auf Jay aus den Kevin Smith Filmen ist, und kurz bevor er in den Tod rennt noch unbedingt einen Quarzen will muss man schon lachen. Wenn er das dann noch mit Freddy in der Gestalt einer Raupe mit Bong macht bleibt kein Auge Trocken.
Spätestens beim Endkampf liegt man dann am Boden. Wie herrlich dort die beiden Franchises veralbert werden ist grandios. Freddy mit seinen 1,78m kommt nur begrenzt an Ken Kirzinger mit 2,01m ran. Also springt er wie ein irrer Kobold immer wieder an ihm empor und tritt und schlägt ihn. Er feuert Gasflaschen auf ihn ab und noch viel mehr. Ganz groß. Jason bleibt dabei eher gelassen, war er doch immer der große Tölpel der nur seinen Arm schwingen kann.

Ich kann natürlich verstehen das Hardcore Fans wehmütig eine Träne verdrücken wenn sie sehen was hier mit diesen beiden Charakteren passiert. Ich als Freddy Fan kenne solche parodistischen Einlagen ja schon stellenweise aus den Freddy Filmen (gut, nicht so krass) und finde das nicht schlimm. Ernst nehmen konnte ich den Ringelpulli noch nie wirklich. Aber er ist doch einer meiner liebsten Killer. Spätestens seit ich Robert Englund persönlich gegenüber stand. Das Fazit ist, dass der Film wirklich viel Spaß macht und ein echter Party-Knaller sein kann. Natürlich, in der richtigen Runde.



 • weitere Informationen über Freddy vs. Jason
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