| Filmkritik: Fido |
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Fido
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Familie Robinson. Vater(Baker), Mutter(Moss) Kind(Ray) Leben wie die normale 50s Familie. Sie haben auch keinen Hauszombie, da der Vater sie nicht mag und sein eigener Vater ein Zombie wurde den er umbringen musste. Allerdings, nebenan zieht Mr. Bottoms ein. Ein hohes Tier von „Zom-Com“ und Kriegsheld im Zombie Krieg. Mutter möchte ja dann nicht ohne Zombie da stehen. Also wird flott einer angeschafft. Vati ist gar nicht begeistert und der Sohnemann findet in dem Fido genannten Untoten sogar einen neuen Freund. Aber es kommt alsbald zu Problemen. Die Halskrause, die die Zombies Zahm macht fällt bei Fido kurzzeitig aus und die Nachbarin muss dran glauben. Ab da nimmt das Unglück seinen Lauf…. Warum ich diesen Film ausgewählt habe dürfte klar sein. Die Story ist so herrlich bekloppt und gleichzeitig erfrischend originell. Zombie Komödien gibt es immer noch zu wenige. „Shaun oft the Dead“ hat allerdings die Messlatte schon sehr hoch gelegt. Fido kommt fast heran, aber nur fast. Der Humor ist meistens sehr genial und schön Schwarz-Ironisch. Der Einstieg in den Film um die Rahmenhandlung der Szenerie zu erklären ist sehr intelligent gemacht. Man sieht ein Werbevideo der Firma „Zom-Com“, über die Zombie Kriege und wie der Plage schließlich beigekommen wurde. Durch den offenen Umgang mit dem Tod, den Zombies und dem Töten von Verwandten welche zu Zombies wurden, kommt es immer wieder zu grotesk witzigen Situationen im Film. So fragt nach dem Werbevideo, welches in der Schule aufgeführt wurde, der anwesende Mr. Bottoms in die Klasse:“Who of you already killed a Zombie?“. Man bedenke dabei, dass die Kinder wohl so um die 10 Jahre alt sein sollen. Natürlich zeigen auch prompt einige auf. Und nach der Schulstunde geht’s für die kleinen erst einmal auf den Schießstand.
Solche Situation gibt es am laufenden Band und Fido bringt einen damit sehr oft zum Lachen und unterhält sehr gut. Unter dem Gewand der neuen Story Idee erwartet einen allerdings eine ganz normale „Vater kümmert sich nicht um seine Familie“ Story. Das hat „Shaun of the Dead“ etwas besser hinbekommen, normale Story und die Zombies zu verbinden. Schauspielerisch bekommt man in „Fido“ wirklich was geboten. Carrie Ann Moss spielt grandios. Sie gefiel mir eigentlich mit am besten im Film. Billy Connolly als Fido ist ebenfalls genial, da Zombies ja nicht reden und nur sehr wenig Intelligenz haben, hatte er wirklich eine sehr schwierige Rolle. Aber er bekommt das mit seiner Mimik sehr gut hin. Besonders gut gefallen hat mir noch Henry Czerny in der Rolle von Mr. Bottoms. Er spielt diesen Kriegsveteran einfach genial gut. Auf allzu explizite Bluteffekte wird verzichtet. Aber die hat der Film auch nicht nötig. Die, die er hat reichen vollkommen aus. Das Design der Sets im Allgemeinen hat mir sehr gut gefallen. Die 50s Atmosphäre kommt wirklich sehr gut rüber. Der Film hat meine Erwartungen genau getroffen. Ein echtes Meisterwerk habe ich nicht erwartet aber eine sehr witzige Komödie mit tollen Darstellern und einer coolen 50s Umgebung. Und genau das bekommt man auch. Eine echte Empfehlung sich diesen Film auf dem Fantasy Film Fest 2007 anzusehen.
Filmbewertung:
9/10
Kommentare (1)
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