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Filmkritik: Elephant PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Samstag, 31. März 2007
Elephant
Originaltitel: Elephant - Erscheinungsjahr: 2003 - Regie: Gus Van Sant

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Filminhalt: Ein normaler Tag an einer ganz friedlichen Highschool irgendwo in den USA. Der sensible Elias (Elias McConnell) schießt seine Fotos, die schüchterne Michelle (Kristen Hicks) überlegt, wie sie sich vor dem Schulsport drücken kann, die magersüchtigen Schönheiten um die coole Carrie (Carrie Finklea) tauschen die neusten Gerüchte, und Muskelprotz Nathan (Nathan Tyson) wäre mit seiner Freundin lieber ganz woanders. Aus der friedlichen Highschool wird plötzlich ein Ort des Grauens. als plötzlich Alex und Eric bis unter die Zähne bewaffnet das Schulgebäude betreten..

Filmbewertung: 9/10

Im Moment kann ich mich nicht erinnern, wann mich ein Film das letzte Mal so mitgenommen hat. Der Schluss ist sowas von heftig...
Aber erst mal zum Film...Ansich erinnert der Film sehr stark an KEN PARK und auch ein wenig an KIDS, wahrscheinlich weil alle 3 Filme mit den Problemen der Jugendlichen zu tun haben.

ELEPHANT ist allerdings anders....schon alleine die Erzählweise ist sehr innovativ...das fängt mit der Kameraführung an (die Kamera verfolgt die Hauptpersonen teilweise mehrere Minuten, während diese durch die Schule schlendern), geht weiter mit den Szenenwiederholungen und endet dann in der Verstrickung der einzelnen Geschichten.

Was mir nicht gefällt ist die wieder mal typische Darstellung der Ballerspiele, die auch hier, unter anderem als Sündenbock herhalten müssen. Alles in allem ist der Film wie bereits erwähnt sehr heftig und nicht als Unterhaltung für zwischendurch gedacht. Trotzdem ist dieser Film durchaus genial, was daran liegt, das die meisten Hauptdarsteller eigentlich keine Schauspieler sind, sogar Ihre richtigen Vornamen verwenden und viele Teile des Films improvisiert sind.

Elephant auf DVD

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