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Filmkritik: Der weiße Hai PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von C4rter   
Sonntag, 3. Juni 2007

Der weiße Hai
Orginaltitel: Jaws - Erscheinungsjahr: 1975 - Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss, Lorraine Gary, Murray Hamilton, Carl Gottlieb

Filminhalt:
Amity, ein Sommerurlaubsort an der Nordostküste Amerikas, wird immer wieder von einem hungrigen Riesenhai terrorisiert. Der Bürgermeister entscheidet, dass jemand den Killerhai töten muss, um die Hochsaison zu retten. Die Aufgabe fällt Polizeichef Martin Brody (Roy Scheider) zu, der sich zusammen mit dem Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfuss) und dem Haijäger Quint (Robert Shaw) an die Arbeit macht. Die Aufgabe stellt sich jedoch als schwieriger heraus als erwartet. Bald befinden sich die drei Männer in einem unerwarteten Kampf um Leben und Tod auf hoher See

Ein quasi B-Film, der zu einem der ersten richtigen Kassenhits des Filmgeschichte wurde und das Genre der Blockbuster mit begründet hat und Spielberg zu einem der größten Regisseure unserer Zeit machte. Das alles ist „Jaws“.

Wirklich interessant wenn man bedenkt welche Probleme Spielberg während und auch vor den Dreharbeiten hatte. Er wollte zuerst den Film gar nicht erst drehen. Einen Simplen Hai-Horror-Action-Film. Das wollte er nicht. Gott sei dank ließ Universal ihn aber nicht aus dem Vertag raus. Dann gab es Probleme mit der Besetzung und während der Dreharbeiten sowie mit der Hai Attrappe. Alles in allem dauerten die Dreharbeiten 155 Tage anstatt geplante 52. Heraus kam bewundernswerter weise trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ein wirklich guter Film. Noch nicht einmal das Drehbuch war zufriedenstellend sondern wurde nach Drehschluss, jeden Tag von Spielberg und Gottlieb umgeschrieben. Problemen mit der Hai Attrape ist es zu verdanken das der Film zu Beginn so ist wie er ist. In der ersten Stunde sieht man den Hai kaum oder eher gar nicht. Im nachhinein betrachtet natürlich ein toller Schachzug. Der Horror spielt sich so im Kopf des Zuschauers ab und die Szenen, gefilmt aus der "Hai Perspektive" sind legendär. Zusammen mit dem tollen Score vom "Star Wars" Komponisten John Williams natürlich wirklich gelungen.
Ab der zweiten Stunde zieht dann die Spannungs-Schraube spürbar an. Die Jagd nach dem Hai auf dem Boot "Orca" ist wirklich grandios. Richtig spannend und toll gespielt. Legendäre Szene hier, wie der Hai zum ersten Mal in voller Pracht auftaucht während Rob Scheider Fischreste ins Meer wirft. Scheiders Antwort darauf, während er entsetzt zurückweicht:"Wir werden ein größeres Boot brauchen!"

Leider sieht, besonders heutzutage, die Hai-Attrappe nicht mehr sehr gelungen aus.
Was "Der weiße Hai" von den heutigen Blockbustern und den damaligen B-Filmen abhob war natürlich die gelungene Besetzung. Die Charaktere werden in der ersten Stunde sehr schön ausgearbeitet und Harmonieren perfekt miteinander. Der Hai-Forscher, der Hai-Jäger und der Wasserscheue Cop. Wirklich eine tolle Mischung die toll Gespielt wird und merklich zur Spannung in der letzten Hälfte beiträgt. Die erste Hälfte macht aber auch vor Klischees nicht halt. Es gibt mal wieder den bösen Bürgermeister, der Aufgrund von Profitgier natürlich die Urlauber und Bürger weiter Baden lässt anstatt den Strand zu sperren. Aber trotzdem bleibt zu sagen: Der weiße Hai, wahrlich ein Klassiker.

Filmbewertung: 9/10

weitere Informationen über Der weiße Hai
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. August 2007 )
 
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