| Filmkritik: Das Parfüm - Die Geschichte eines Mörders |
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Das Parfüm - Die Geschichte eines Mörders Originaltitel: Das Parfüm - Die Geschichte eines Mörder - Erscheinungsjahr: 2006 - Regie: Tom Tykwer Filminhalt: Jean Baptiste Grenouille ist ein Geruchsmensch. Und ein Mörder: Denn er will die Gerüche jungfräulicher Mädchen konservieren… In den Schmutz von Paris geboren hat er die feinste Nase der Welt. Er lernt er bei einem Parfumeur, Essenzen zu Wohldüften zu mischen; doch schnell überflügelt er die Kunst des Meisters. Um mehr zu lernen, reist er in die Dufthauptstadt Grasse in Südfrankreich: Dort beginnt er, am besten Duft der ganzen Welt zu tüfteln – und dafür muss er morden… Ganz besonders Laura, die Tochter des Kaufmannes Richis, hat er im Visier; doch Richis ist wachsam und beschützt seine Tochter, wie er kann. Filmbewertung: 8/10 Obwohl die Romanvorlage nicht zu übertrumpfen ist, kommt der Film doch sehr nahe an die Genialität des Buches von Patrick Süßkind heran. Aufgrund der Komplexität des Romans konnte natürlich nicht jede Kleinigkeit in den Film übernommen werden. Teilweise wurden auch neue Storyelemente hinzugedichtet, bzw. umgeändert, um den Film eine eigene Note zu verleihen. Was mir an diesem Film sehr gut gefallen hat, war die Visualisierung der Düfte und vor allem die Darstellung des Geruchssinns von Grenouille. Besser hätte man es eigentlich nicht machen können. Das erschnuppern und verfolgen der Düfte wurde perfekt in Bilder umgesetzt, obwohl dies bestimmt nicht einfach war. Besonders gut kommt das zur Geltung, als sein Lehrmeister die erste Kreation von Jean Baptiste nicht nur riecht, sondern nahezu fühlt. Allgemein war die visuelle Darstellung sehr gelungen, da man Gernouille des öfteren in der Dunkelheit nicht sehen konnte und er oft erst langsam in den Vordergrund auftaucht...das wirkt nicht nur sehr unheimlich, sondern ist auch gut aus der Romanvorlage umgesetzt. Der Hauptdarsteller Ben Whishaw überzeugt in der Rolle der Supernase, und mit seiner grandiosen Darstellung verleiht er der Figur eine eigene Note. Aber nicht nur die Hollywood Schauspieler Alan Rickman (bekannt aus Harry Potter) und Dustin Hoffmann glänzen in Ihren Rollen, sonder auch die Nachwuchsschauspieler aus Deutschland zeigen in diesen Film, dass sich Deutschlands Schauspieler nicht hinter den Kollegen aus Amerika verstecken müssen. Der Soundtrack ist auch gut gewählt. Er hilft nicht nur beim Aufbau der Spannung, sonder überzeugt auch in den ruhigeren Szenen. Auf jeden Fall herrscht im Film eine rundum gelungene Filmuntermalung, da die Musik nicht aufdringlich ist, aber eine gute Grundstimmung erzeugt. Auf jeden Fall ist dieser Film sehr zu empfehlen. Nicht nur die Leute, welches das Buch, bzw. das Hörbuch gehört haben, werden diese Film lieben. Weiter Infos zum Film: • Bevor das Projekt in Produktion ging, waren unter anderem auch Ridley Scott und Tim Burton als Regisseur vorgesehen • Bernd Eichinger wollte das Buch bereits seit Jahren verfilmen, doch Süßkind gab erst 2001 dafür die Zustimmung und kassiert geschätzte 10 Millionen Euro • Das Parfüm ist die teuerste deutsche Filmproduktion (geschätztes Budget 50 Millionen Euro) Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders (Einzel-DVD) • weitere Informationen über Das Parfüm
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