| Filmkritik: Das Bourne Ultimatum |
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Das Bourne Ultimatum Originaltitel: The Bourne Ultimatum - Erscheingungsjahr: 2007 - Regie: Paul Greengrass ![]() Inhalt: Jason Bourne, Geheimagent (gespielt von Matt Damon) versucht im vorerst letzten Abenteuer endlich das Geheimnis seiner Vergangenheit zu lösen. In diesem neuen Kapitel der Bourne-Saga wird er zum Jäger und Rächer. Um eine Zukunft zu haben, muss er herausfinden, wie alles begann. Von Moskau über Paris, London und Tanger nach New York City geht die Reise. Im Sperrfeuer feindlicher Agenten, gejagt von unerbittlichen Profikillern und immer auf der Hut vor der Polizei will Bourne diejenigen stellen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Nachdem ich vor Jahren bereits den ersten und den zweiten Teil des Spionagethrillers gesehen habe, war die Freude groß, als ich hörte, dass es noch einen dritten Teil mit Matt Damon in der Hauptrolle geben sollte. Der Regisseur Paul Greengrass, der auch bereits beim zweiten Teil auf dem Regiestuhl saß, hat dort auch beim dritten Teil wieder Platz genommen.Der dritte Teil, welcher nahtlos an den zweiten Teil anschließt, ist nicht nur eine Fortsetzung der ersten beiden Teile, sondern auch der Grundgedanken bleibt der gleiche. Wer ist Jason Bourne und warum wurde er zu dem, was er ist? Auf der Suche nach seiner Identität passiert eigentlich genau das, was auch bereits in den Vorgängern passiert ist. Bourne sucht die Wahrheit und die Wahrheit, bzw. die Menschen dahinter suchen Ihn. Nichts desto trotz ist es allerdings schon abschreckend, wenn man sieht, dass in manchen Städten in denen Kameras bereits zum Stadtbild gehören und an jeder Ecke hängen, Personen auf jeden Schritt identifiziert und verfolgt werden können. Ansonsten gibt es auch noch die typischen Verfolgungsjagden und Faustkämpfe, die sehr gut insziniert sind, aber auch nicht wirklich viel neues bringen. Stellenweise erinnern einem die Stunts sogar an die alten Kung Fu, bzw. Jackie Chan Filme. Spätestens als Bourne über die Hausdächer flitzt und von einem Haus ins andere mit einem gewagten Sprung durchs Fenster einsteigt, fühlte ich mich an "Rumble in the Bronx" mit Jackie Chan erinnert. Aber auch ein toller Schlagabtausch mit einem seiner Verfolger erinnert an die guten alten Filme. Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl, der hier den Bruder von Marie Helena Kreutz (Franka Potente) spielt, welche im ersten Teil die Freundin von Bourne war, hat im dritten Teil nur eine kleine Nebenrolle, welche nicht wirklich erwähnenswert ist. Da bereits im Vorfeld geschrieben wurde, das Daniel Brühl im dritten Teil der Spionagereihe auftaucht, hatte ich hier mehr erwartet. Seinen Part spielt er aber denoch gut. Aber auch die anderen Schauspieler, allen voran natürlich Matt Damon, können überzeugen und werten mit Ihrem schauspielerischen Können den Film auf. Für viele sicherlich weniger erfreulich sind einige wacklige Kamerafahrten, welche bei Leuten mit dem Motion Sickness Syndrom schnell mal einen Übelkeitsgefühl aufkommen lassen. Aber dieses Markenzeichen gehört nun mal zum Regisseur und sollte deshalb nicht negativ gewertet werden. Am Schluß kann ich zwar behaupten, dass ich mehr oder weniger gut unterhalten wurde, aber selbst die Auflösung am Schluß mich nicht vom Hocker gehauen hat. Der Rest vom Film setzt die Bourne Reihe zwar im gewöhnten Stil fort, was meiner Meinung aber auch das Problem ist, da wenig wirklich Neues geboten wird. Alles wirkt wie schonmal erlebt und schonmal gesehen, wirklich viel Neues wird leider nicht geboten. Weshalb bisher allerdings fast ausschließlich nur sehr gute Kritiken zum Film erschienen sind, ist mir aufgrund meiner Kritikpunkte allerdings schleierhaft. Fans der Reihe und auch Fans von Spionagefilmen sollten sich den Film denoch ansehen um sich Ihr eigenes Bild malen zu können. Für mich sollte mit dem dritten Teil dann aber Schluß sein, da ein vierter Teil nicht mehr nötig ist und ohne Matt Damon (dieser hat bereits angekündigt, dass der 3. Teil sein Letzter wird) nicht mehr viel Sinn macht. Filmbewertung: 6,5/10 Starportrait: Matt Damon
Kommentare (4)
![]() geschrieben von Benedikt Blank, April 13, 2008
"Der FIlm zeigt gerade das aktuelle Problem der Welt!
INTERNATIONALER TERRORISMUS.. " Wow, dann muss der Film ja ein wahres Schwergewicht mit enormer Tiefe sein wenn er sich so eines starken Themas annimmt. Hut ab... Da habe ich ihn wohl auch nicht verstanden. Naja, gucke mir dann jetzt mal Teletubbies an, hoffe ich verstehe da die Handlung... Das der Film oft langweilig ist und kaum was neues zeigt ist aufgrund der "tollen Darstellung" des "aktuellen" Problems der Welt wohl egal. geschrieben von Svenja Hartmann, April 13, 2008
Da kann Ich Dir nur zustimmen. Wer Filme von Uwe Boll mit solchen Filmen wie die Bourne Trilogie vergleicht, naja das weiter Kommentare spare ich mir jetzt. Filmkenner wissen was ich meine.
Fand Das Bourne Ultimatum zwar gut. Aber ich muss schon sagen die ersten beiden Filme haben mir besser gefallen. Kommentar schreiben
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Ansonsten kann ich dir in keinem Punkt zustimmen!
Der FIlm zeigt gerade das aktuelle Problem der Welt!
INTERNATIONALER TERRORISMUS..
Wie soll man gegen dieses Problem umgehen.. etc..
Auch auf andere Dinge wurde hingedeutet....
Geh lieber in Filme wo du dich besser auskennst.. z.b. Schwerter des Königs wäre für dich wahrscheinlich gut...