| Filmkritik: Cloverfield |
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Cloverfield Originaltitel: Cloverfield Erscheinungsjahr:2008 - Regie: Matt Reeves
Filminhalt:. Cloverfield, das ist der neuste Streich von Erfolgsproduzent J.J. Abrams und gleichzeitig ein super Beispiel für eine preiswerte und überaus effiziente Marketing Maßnahme. Alles Begann mit einem Trailer der nur einige wenige Szenen zeigt und mit dem vermeintlichen Filmtitel „1-18-08“ endet was gleichzeitig auch der US Start von Cloverfield war. Prompt war ein Hype geboren. Schon damals rätselten in sämtlichen Internet-Foren und auf Youtube die Leute was es mit Cloverfield auf sich hat. Spärlich, ja tröpfchenweise gab es immer mal wieder ein paar wenige Informationen, und das nicht etwa in neuen Teasern oder Trailern sondern auf der Homepage des Projekts. Unter anderem wurde bekannt, dass es sich um einen Monsterfilm handelt oder auch das er nur mit der Handkamera gefilmt wird. Das Monster selber blieb bis zum Schluss streng geheim. Ebenso die meisten Szenen des Films. Das schürte die Spannung und sorgte dafür, dass die Zuschauer auf einem perfekten Level gehalten wurden. Sie wussten nicht zu wenig über den Film um desinteressiert zu sein aber auch nicht zu viel um schon im Voraus alles ahnen zu können. Das wahre Marketing betrieben die Fans mit etlichen Videos und Diskussionen. Effizient und günstig für die Macher. Am Startwochenende in den USA zeigte sich das den Machern das Konzept einfach perfekt geglückt ist. Mit 41$ Dollar hat der Film seine Kosten schon wieder drin, nach einem Wochenende. Da kann man den Besucherrückgang am zweiten Wochenende schon verkraften. So, jetzt aber genug vom Treiben rund um Cloverfield und hin zum Film selber. Die Story: Alles beginnt mit einer Überraschungsparty für den jungen Rob. Rob verlässt bald New York um einem Job in Japan anzunehmen. Alle seine Freunde sind auf der Party versammelt und sein bester Freund ist damit betreut die Kamera zu führen und den Abend auf Band festzuhalten. Eigentlich war für diese Aufgabe Robs Bruder Jason auserkoren, aber der hatte keine Lust drauf und nun macht es halt Hud. Als echter Mann ist er natürlich statt auf Interviews mit Partygästen mehr auf Dekolleté Jagd und hat auch direkt eine nette Dame gefunden, Malena. Später auf der Party kommt es zum Streit zwischen Rob und seiner besten Freundin Beth. Die beiden hatten was miteinander und er hat sich nicht mehr bei ihr gemeldet. Beth verlässt nach einem Streitgespräch mit ihrem neuen Freund die Party. Kurze Zeit später bebt die Erde und der Strom fällt aus. Alle halten das für ein Erdbeben. Sie wollen auf dem Dach nachsehen ob ganz Manhattan keinen Strom hat. Oben angekommen erschüttert eine riesige, nur wenige Häuserblocks entfernte Explosion Manhattan erneut. Trümmer fliegen durch die Luft und die Partygäste fliehen auf die Straße. Dort angekommen bricht das totale Chaos aus. Die Flucht führt weiter in Richtung Brooklyn Bridge doch dort wird die Menschenmasse auch direkt gestoppt. Eine Art riesiger Schwanz zertrümmert die ganze Brücke und damit auch etliche Zivilisten sowie Robs Bruder Jason. Nachdem Rob dann noch einen Handyanruf von Beth bekommt die verletzt sowie bewegungsunfähig in ihrer Wohnung liegt setzt er sich in den Kopf zu ihrem Haus zu gehen und sie zu retten. Doch der Weg dorthin ist steinig und lebensgefährlich. Schnell sieht man Militärkräfte mit schwerem Geschütz mitten in Manhattan und ein riesiges Monster was die Stadt verwüstet… Review: Nach dem ersten Cloverfield Trailer war ich hin und weg. Es war einfach genial das man überhaupt nicht wusste worum es geht und da der Produzent J.J. Abrams ist (Lost, Alias) konnte man eigentlich sicher sein das auch bis zum Kinostart nicht viel mehr Informationen durchsickern. Die Machart des Films zählt ebenfalls zu den sehr interessanten Aspekten. Ein Monster Katastrophenfilm der aus der Sicht einer Handkamera gezeigt wird, gefilmt von einem ganz normalen Mensch wie du und ich, war mal etwas relativ unverbrauchtes. Klar, viele werden jetzt sagen:“Moment, Blair Witch Projekt war doch auch so ein Handkamera Krams!“. Aber Cloverfield ist einfach anders. Der Film spielt seinem Publikum wirklich vor, dass man sich die Videoaufnahme von jemandem ansieht. Es beginnt damit, dass man am Anfang mehre Schriftzüge vom Department of Defense usw. sieht, die drauf hinweisen sollen, dass dieses Video im Central Park gefunden wurde und von den jüngsten Ereignissen handelt. Auch gibt es während des Films immer wieder Schnipsel aus einer anderen Aufnahme, da das Band welches für die Party verwendet wurde nicht neu war sondern schon eine Aufnahme enthielt. Sehr stimmungsvoll. Die Partyszenen am Anfang des Films sind klasse. Herrlich witzig stimmen sie gut auf das bevorstehende Chaos ein, wobei ich denke das sich bei einer Zweitsichtung hier Ermüdungserscheinungen zeigen könnten. Wenn dann das Chaos losbricht zeigt der Film seine große Stärke. Dank der Handkamera ist man einfach mittendrin im Geschehen. Man spürt einfach alles hautnah und sehr intensiv. Ein Schwachpunkt dabei ist allerdings, das einige Aufnahmen verständlicherweise sehr verwackelt sind, weil man in solchen Situationen kaum die Kamera ruhig halten kann. Das wäre auch einfach unrealistisch. Die Action stimmt auf jeden Fall. Nach der Party hat der Film nur noch wenige ruhige Momente, die, wenn sie denn aufkommen, auch zur Atmosphäre beitragen. Dazu gehört unter anderem der Anruf der Eltern von Rob oder ein Zusammentreffen mit einem Lazarett der Armee.
Trailer: Cloverfield Effektemäßig hagelt es gewaltig auf den Zuschauer ein. Die Bilder vom Monster, welches übrigens nie in voller Pracht in die Kamera lächelt, sind gut gemacht. Wie das Viech genau aussieht weiß man also nach dem Filmgenuss im Kino trotzdem nicht. Auf DVD hätte ich stellenweise definitiv die Pause Taste betätigt um genauer hinzusehen. Auch gelungen sind die zahlreichen Zerstörungseffekte von einstürzenden Häusern. Die Kameraführung benötigt am Anfang eine kleine Eingewöhnung bis man sich darauf einlassen kann. Auch später ist man an ein paar Stellen ein wenig genervt das nicht wie in Filmen sonst voll draufgehalten wird aufs Geschehen oder eine Aufnahme einmal unscharf ist. Die Kamera wurde aber dafür perfekt in den Film eingearbeitet. Es gibt einige schöne stellen wo die Kamera beispielsweise abgesetzt wird und dann ein wenig auf dem Boden entlang rutscht oder die Kamera immer wieder versucht von selber scharfzustellen das aber nicht gelingt. Zum Fazit: Für alle Monsterfilm Fans ist Cloverfield ein Muss. Die etwas andere Sichtweise ist in diesem Genre eine willkommene Abwechslung und macht viel Spaß. Coverfield kann als sehr gelungenes Experiment angesehen werden. Nach dem enttäuschenden Vorreiter in Sachen virales Marketing, „Snakes on a Plane“, wurde mit Cloverfield nun gezeigt wie man es richtig macht und am Ende auch noch einen guten Film abliefert. Ich befürchte allerdings, dass es nun einige Nachahmer mehr geben wird in diesem Bereich und das diese Schiene vielleicht zu schnell breitgetreten werden könnte. Aber mal abwarten was die Zeit zeigt und bis dahin an Cloverfield erfreuen, welcher teilweise wirklich erfrischend neu ist und einfach gut unterhält. Filmbewertung: 8/10 weitere Informationen über Cloverfield
Kommentare (3)
![]() geschrieben von Markus Wunder, April 06, 2008
Hab mir den Film heute angesehen. Hab ja im Vorfeld auch viel gehört und unter anderem auch jede Menge schlechte Kritiken gelesen. Ich hingegen fand den Film wirkliche klasse. Klar ist die Kameraführung nichts für jedermann, aber mir persönlich hat gerade das am besten gefallen...
geschrieben von Isabell Riewendt, September 10, 2008
Ich hab den Film ebenfalls gesehen und muss zu Anfang sagen, das ich mir mehr davon versprochen habe. Die Kinovorschau hat neugierig gemacht, aber die Story war larm und kam erst langsam ins rollen. Vieles war unrealistisch, da manche Personen in meinen Augen eigendlich tot sein mussten (Helikopterabsturz usw.). Die Geschichte lässt viel zu viele Fragen offen, auch wenn es vielleicht Sinn war, hätte es mich schon interresiert ob nur Manhatten oder auch andere Städte wie Tokio oder Berlin betroffen waren.Desweiteren hätte ich mir an manchen Stellen eine feste Kameraeinstellung gewünscht, damit man manche Monster besser gesehen hätte.
Für mich ein netter Film mehr nicht, Leute die Star Ship Troopers oder ähnliche Filme mögen, werden sich sehr schnell langweilen. Kommentar schreiben
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nachher sieht man an den spannendsten stellen kaum was. man kann nie das monster wirklich erkennen. ich fand die perspektiven und ansichten des monster die man sieht gehörten in die filmitte so wie bei normalen filmen
und am ende müsste man es dann ganz sehen und das ende kommt viel zu abruppt abrupt. die labern wieder vor sich her und dann amchts bumm und anscheinend ist das problem gelöst(oder auch nicht?!) ich weiß nicht was die bezwecken wollten aber naja geld gemacht haben sie ja anscheinend.
der film kriegt von mir 4 vo 10 punkten wegen der kameraführung(man fühlt sich meiner meinung nach überhaupt nicht im geschehen. immernoch vier punkte weil ich das viech und die kleinen dinger interessant finde.
wieder nur vier punkte weil diese viecher irgenein virus übertragen auf menschen oder den körper als wirt für fotpflanzung brauchen und das NICHT geklärt wird.
der film lässt einfach zu viele fragen offen und selbst wenns nen 2ten teil gibt guck ich mir den nicht an.die perspektive nerft
gruß
nase