Filmkritik: Batman Begins PDF Drucken E-Mail
 
Batman Begins
Originaltitel: Batman Begins - Erscheinungsjahr: 2005 - Regie: Christopher Nolan
Batman Begins, Christopher Nolan, DVD Verleih, Movie blog, VOD











Batman Begins: Mit “Batman Begins” (Erscheinungsjahr 2005) erscheint die 6. Kinoverfilmung der wohl bekanntesten Comicfigur. Diesmal versucht der Regisseur Christopher Nolan sein Glück und versucht Batman mal ganz anders zu präsentieren. Im Fledermaus-Kostüm steckt diesmal Christian Bale und setzt nach George Cloney und Val Kilmer, die es vorher versucht haben , neue Akzente und zeigt als Bruce Wayne die Anfänge des dunklen Ritters.

Um was es geht: In jungen Jahren hat Bruce Wayne, ein Milliadärssohn aus guten Hause, ein traumatisches Erlebnis mit Fledermäusen, welches Ihn ein Leben lang prägt. Er entwickelt daher eine große Angst gegenüber diesen Tieren. Und als seine Eltern mit ihm ein Theaterbesuch vorzeitig abbrechen mussten, weil Bruce Angst dort Überhand nahm, werden seine Eltern auf der Straße ermordet. Bruce ist somit der einzige noch lebende Wayne. Alles was ihm noch bleibt ist Alfred sein Butler, das Vermögen, die Angst vor Fledermäusen und das Gefühl Schuld zu sein an den Tod sein Eltern. Die Jahre vergehen und dem Mörder von Bruce Eltern wird der Prozess gemacht. Bruce versucht Selbstjustiz auszuüben woran er allerdings gehindert wird, weil ihm jemand zuvor kommt und den Mörder selbst zu Strecke bringt. In diesem Moment erkennt Bruce, wie Korrupt, verkommen und verbrecherisch Gotham City geworden ist. Daraufhin beginnt Bruce eine lange Reise um die Welt und erforscht das Verbrecherische Verhalten damit er es besser bekämpfen kann. Jedoch endet seine Reise im Gefängnis in Ostasien wo ihn aber ein geheimnisvoller und eleganter Mann namens Ducard rausholt.

Ducard nimmt Bruce in die Gesellschaft der Schatten auf, welche eine Organisation ist die danach trachtet das Verbrechen auf der Welt ohne zögern oder Erbarmen zu vernichten. Ducard und das Oberhaupt der Organisation Raas Al Guhl bilden Bruce zu einer Kampfmaschine aus, lehren ihn seine Angst vor Fledermäusen zu beherrschen und die Schuldgefühle die er gegenüber dem Tod seiner Eltern hat zu verarbeiten. Als aber die Organisation von ihm verlangt einen Henker zu spielen und beteiligt zu sein Gotham City auszuradieren um dort das Verbrechen zu stoppen, zerschlägt Bruce die Organisation wobei fast alle Mitglieder bei einem Brand umkommen. Zurück in Gotham beginnt Bruce seinen Plan die Stadt zu säubern. Er beginnt alles was er dafür braucht herzustellen. Was ihm aber noch fehlt ist ein Symbol. Er entscheidet sich für die Fledermaus mit der Begründung, dass seine Angst auch die seiner Feinde werden soll. Nun bekämpft Bruce Wayne unter dem Pseodonym Batman mit Maske, Cape und einem Arsenal an HiTeck Waffen das Verbrechen in der Stadt. Eine Weile lang geht alles gut und die Stadt wird zunehmend sicherer bis ein alter Freund zurückkehrt der mit Gotham nichts gutes im Sinn hat. Seine Waffe ist die Angst.

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Filmkritik: Endlich nach etlichen Misserfolgen was die Batmanverfilmungen betrifft zeigt Christopher Nolan wie man es richtig macht. Nolan fängt dort mit der Geschichte an, wo es am logischsten ist und zwar am Anfang. Besonderen Wert legte Christopher Nolan auf die Person Bruce Wayne anstatt auf Batman, was den Film sehr realistisch macht und nicht zu übertrieben was die Handlungsabläufe und die Aktion betrifft. Allerdings heißt das nicht dass der Film arm an Aktion ist. Die Aktion wird nur da eingesetzt wo es auf wirklich Sinn macht. Anders als bei “Batman Forever” oder “Batman und Robin” wo viele Aktion und Handlungsszenen entweder vollkommen überflüssig oder zu übertrieben und unrealistisch dargestellt worden sind. Auch wenn es sich hier eigentlich um eine Comicverfilmung handelt und diese daher ruhig fantasievoll sein darf, dürfen wir nie dabei vergessen was Batman ist. Er ist nicht ein Superheld wie Spiderman oder Superman mit übermenschlichen Fähigkeiten. Batman ist unter dem Anzug un der Maske ein Mensch so wie du und ich der verletzlich ist und mit den Problemen des menschlichen Alltags zu kämpfen hat. Bei Batman Begins wird dabei sehr viel Wert auf Aktion gelegt die sehr den Naturgesetzen gegenüber passend sind und daher auch sehr realistisch sind. Aber auch das Arsenal welches Batman zu Verfügung hat ist in diesem Film sehr realistisch und ist auch wirklich so in seiner Funktion im realen Leben erwerblich auch wenn es nicht für jeden erschwinglich ist.

Sehr große Mühe hat man sich auch mit dem Kostüm bzw. der Darstellung Batmans gegeben. Man kann Batman diesmal nicht mit den Batmankostüm aus “Batman Forever” oder “Batman und Robin” vergleichen wo George Cloney eher eine sehr witzige Figur macht. In “Batman Begins” ist Batman so dargestellt wie man sich auch Batman vorstellt, muskulös, Angst einflösend, und dunkel. Aber vor allem passte der Schauspieler zu der Rolle anders als Val Kilmer in “Batman Forever” wo er Freude strahlend als Sunnyboy durch die dunkeln Gassen Gothams in Maske und Cape herum stolziert. Denn meiner Meinung nach sollte Bruce Wayne alias Batman ein kantiges Gesicht vorweisen mit einer gewissen Blässe und dunklen Haaren die ihn geheimnisvoll und männlich machen und da passte Val Kilmer nicht wirklich zu. Anders als Christian Bale der alle Eigenschaften und Äußerlichkeiten erfüllt die einen echten Bruce Wayne ausmachen. Was ich aber an diesen Film zu bemängeln habe ist, dass dieser Film ein zu ernstes Feeling vorweist. Es handelt sich um eine Comicverfilmung wo jedermann eigentlich rein geht um von Spezialeffekten verwöhnt zu werden besonders was die Kinder angeht. Kinder im Alter von 12-14 Jahren dürften diesen Film als zu schwere Kost auffassen und nicht aktionreich genug. Allerdings ist der Film dafür für Erwachsene sehr ansprechend , weil er ein gesunder Mix aus Aktion und Drama ist.

Jeder der den Batman-Filmen in der Vergangenheit mit Skepsis gegenüberstand sollte sich diesen Film mal ansehen, denn es erwartet einen etwas gänzlich anderes. Alles in allem ist der Film wirklich gut dargestellt worden und ist ein Muss für alle Comicfans, Batmanfans und alle die es noch werden wollen. Ein Meilenstein der Comicverfilmung.




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