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Alpha Dog Originaltitel: Alpha Dog – Veröffentlichung: 2006 – Regie: Nick Cassavetes
Filminhalt: Johnny Truelove (Emile Hirsch) ist ein ehrgeiziger Drogendealer aus dem San Gabriel Valley, der in die Fußstapfen seines Vaters Sonny Truelove (Bruce Willis) treten will. Um Schulden von einem seiner Handlanger, Jake Mazursky (Ben Foster), einzutreiben, kidnappen Johnny und seine Freunde (darunter Pop-Megastar Justin Timberlake in seiner ersten großen Kinorolle) dessen jüngeren Bruder Zack Mazursky (Anton Yelchin). Doch die Entführung des 15-jährigen Jungen gerät außer Kontrolle.
Um seinen Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren, greift Sonny notgedrungen ein und setzt damit eine Verkettung tragischer Ereignisse in Gang, an deren Ende sich jeder der Beteiligten mit den schwerwiegenden emotionalen und moralischen Konsequenzen seines Handelns auseinandersetzen muss… Filmbewertung: 6/10 Ein Film wie Alpha Dog, der auf wahren Begebenheiten basiert, hat es nicht unbedingt leicht. Es macht einen Film zwar oft dramatischer, da man immer im Hinterkopf behält, dass es sich so ungefähr abgespielt hat, aber nicht zwangsläufig besser. Vor allem sollte man auch bei den Fakten bleiben und das ist bestimmt nicht immer einfach. Die Story zum Film ist eigentlich nicht schlecht…was als Jugendstreich begann, entpuppt sich später als Drama. Die Entwicklung dazu macht den Film echt interessant, aber irgendwie fehlt zum Blockbuster trotzdem etwas. An den Schauspieler liegt es nicht, die machen Ihren Job gut…auch Justin Timberlake überzeugt in seiner „Gangsterrolle“. Gut gefallen hat mir auch wieder der Schauspieler Ben Foster, der den Bruder des Entführten spielt. Er spielt zwar in fast jedem Film eine mehr oder weniger gestörte Persönlichkeit, aber das passt zu Ihm und er bringt es auch überzeugend rüber. Schade fand ich es nur, dass Bruce Willis nur eine kleine Rolle hatte und dadurch nur selten auf der Leinwand zu sehen ist. Wie bereits angesprochen, zündet der Film allerdings nicht so richtig, da er egal wie ernst das Thema auch sein mag, doch teilweise zu sehr das Klischee vom Hip-Hop hörenden, kiffenden Drogendealer mit großem Haus und vielen Partys bestätigt. Damit wird der Film zwangsläufig in eine Schiene gedrückt, in die er eigentlich nicht so richtig rein passt. Er wird dadurch zwar massentauglicher, verliert aber an Ernsthaftigkeit und das Drama wird zur Inszenierung.
Auch wenn der Film nicht zu den ganz großen in dem Genre gehört, ist er dennoch unterhaltsam, auch wenn ein Kinobesuch nicht unbedingt nötig ist.
Weitere Infos zum Film: • Um sich für seine Rolle vorzubereiten, half Ben Foster ein Freund, der ein abhängiger Crystal Meth Drogenjunkie war. Dieser Freund stellt Ihm eine Gruppe von Junkies vor, die er in jeder Lebenslage begleiten durfte. • Das Wort „Fuck“ wird in der Originalfassung über 300 Mal verwendet • In der Szene als Sharon Stone mit Ihren Stiefsohn Ben Foster streitet, schlug sie Ihn so hart, dass seien Nase blutete
• starportrait: Bruce Willis
• weitere Informationen über Alpha Dog
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