Filmkritik: Burlesque PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

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OT: Burlesque                             Screening: OV
Cast: Christina Aguilera, Cher, Stanley Tucci, Alan Cumming, Cam Gigandet,
Kristen Bell
Regie: Steven Antin
Kinostart: 6. Januar 2011

Burlesque_Plakat Die junge Bedienung Ali (CHRISTINA AGUILERA) hat eine ungewisse Zukunft vor sich, als sie aus einer kleinen Provinzstadt nach LA kommt, um dort ihre Träume von einer Kariere als Sängerin zu verwirklichen. Durch Zufall verschlägt es Ali in die Burlesque Lounge, ein altehrwürdiges aber etwas heruntergekommenes Revuetheater, dessen Besitzerin Tess (CHER) auch der Star ihrer eigenen Show ist. Ali gelingt es, dort einen Job zu ergattern – als Cocktail-Kellnerin. Die sexy-provokanten Kostüme, die Musik und die gewagte Choreographie der Revue faszinieren das unschuldige Mädchen vom Lande auf Anhieb und Ali schwört sich selbst, dass auch sie dort eines Tages auf der Bühne stehen wird. Ali freundet sich mit einer der Tänzerinnen Georgia (JULIANNE HOUGH) an, findet eine Rivalin in einer eifersüchtigen Sängerin (KRISTEN BELL) und gewinnt die Zuneigung von Barkeeper und Musiker Jack (CAM GIGANDET). Mit Unterstützung des scharfsinnigen Bühnenmanagers (STANLEY TUCCI) und eines Show-Kollegen (ALAN CUMMING) schafft Ali endlich den Sprung von der Bar auf die Bühne. Einziger Rückschlag, die Show ist Playback, die Kunden kommen um die Mädchen tanzen zu sehen. Bis Georgia um Ali eins auszuwischen, das Playbackband ausschaltet. Alle sind überrascht, dass Ali - Burlesque_3 nach Runterschlucken des Frosches im Hals – mit toller Stimme den Song live herausröhrt. Tess stellt das Programm um und richtet es voll auf Ali aus  Ihre spektakuläre Stimmgewalt verhilft der Burlesque Lounge wieder zu altem Glanz. Da erscheint ein charismatischer Unternehmer (ERIC DANE) auf der Bildfläche und unterbreitet Tess ein verlockendes Angebot, um die Schulden der Burlesque Lounge loszuwerden, soll Tess ihn als Teilhaber aufnehmen.…

Burlesque ist eine Mischung aus „Cabaret“/“Moulin Rouge“, „Showgirls“, „Ein Käfig voller Narren“ und den Revue-Musikfilmen der 50-Jahren. Die Story ist dabei im Verhältnis zur Hauptdarstellerin klar flachbrüstig unterwegs. Burlesque hat zuwenig Witz von „ein Käfig voller Narren“ und ist nicht so scharf in der Beleuchtung der Welt hinter der Bühne wie Showgirls. Aber Freunde des Schlagers! Burlesque sollte man klar unter der Perspektive X-Tina aus allen Blickwinkeln beurteilen. Denn dies ist klar der Plan den des Drehbuchs. Burlesque_5 Wie in den Musikrevuefilmen der 50ger, dient die Story auch bei Burlesque (leider nur) dazu, zur nächsten Sangesnummer von X-Tina überzuleiten. Der Spannungsbogen ist sehr flach. Der Trailer verspricht eine spannendere Story als der Film tatsächlich halten kann.

Starke Frauenrollen und viel  weichgespühltes Gefühl. Cher singt leidlich, aber im direkten Vergleich zu X-tina fällt sie massiv ab. Die Kameraführung, die erwartungsgemäß gelungene Choreographie und die Szenenbilder in Kombination mit den Songs, der Stimme und dem Aussehen von Christina Aguilera macht den Film für X-Tina-Fans sowieso zu einem Muss und ist ansonsten leichte Unterhaltung.

6/10 Punkten

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