DVD-Gewinnen
Home
Hauptmenü
Home
News
Kino & Filmmagazin
Starportraits
Filmkritiken
Forum
Gästebuch
Shop
Newsletter
Member Area
DVD-Verleih
sonstiges
Links
Kontakt
Impressum
Partnerseiten
Sitemap
AGBs
Datenschutz
Empfehlungen
RSS
Wellensittiche Forum
Vogelkäfige
Bandinfos + Musik News
Fernmitgliedschaft
Webkatalog
Filmkritik Mr. Wong Filmkritik Webnews Filmkritik Icio Filmkritik Oneview Filmkritik Yigg Filmkritik Linkarena Filmkritik Digg Filmkritik Del.icoi.us Filmkritik Reddit Filmkritik Simpy Filmkritik StumbleUpon Filmkritik Slashdot Filmkritik Netscape Filmkritik Furl Filmkritik Yahoo Filmkritik Blogmarks Filmkritik Diigo Filmkritik Technorati Filmkritik Newsvine Filmkritik Blinkbits Filmkritik Ma.Gnolia Filmkritik Smarking Filmkritik Netvouz Filmkritik Folkd Filmkritik Spurl Filmkritik Google Filmkritik Blinklist Information
Social Bookmarking

Empfohlen von:

F&M - Die Blockbuster Filmdatenbank im Internet
Jetzt Voten! - MovieNation.de
Monsters vs. Aliens E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von C4rter   
Donnerstag, 2. April 2009

Monsters vs. Aliens
Originaltitel: Monsters vs. Aliens Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon

Darsteller: Reese Witherspoon(Diana Amft), Seth Rogen(Oliver Kalkofe), Hugh Laurie, Kiefer Sutherland, Stephen Colbert

Filmkritik: Einige Jahre lang habe ich mich nun vor den zahlreichen Animationsfilmen gedrückt. Ich hatte die Filme einfach satt. Immer dieselbe Leier. Shrek und Madagascar waren noch ganz witzig, aber besonders Pixar trifft nicht mehr so wirklich meinen Geschmack und richtet sich doch mehr an ein jüngeres Publikum. Doch was sahen meine animationsmüden Augen da vor einigen Monaten, den Trailer zu Dreamworks „Monsters vs. Aliens“. Im Trailer waren schon dermaßen viele gute Gags, dass ich wusste, mit „Monsters vs. Aliens“ werde ich den Bann brechen und mir endlich mal wieder einen Animationsfilm ansehen. Dass der Film in 3D ins Kino kommen sollte, machte die Entscheiden noch leichter. Zum Inhalt:

Susan ist nur noch wenige Minuten von ihrem Leben als Ehefrau ihres Lieblings Derek Dietl entfernt, als sie plötzlich hinter der Kirche von einem Meteoriten getroffen wird. Augenscheinlich ohne Schaden steht sie aber wieder auf und marschiert zum Altar um die Zeremonie abzuhalten. Doch der Pastor kommt gar nicht mehr dazu etwas zu sagen, da wächst sie auch schon zu einer riesigen 15 Meter Frau heran. Sofort ist die Armee vor Ort und nimmt sie gefangen.
Die Armee bringt sie in ein streng geheimes Labor. General K.O. Putsch erklärt ihr, dass sie nun ein Monster sei und von nun an den Namen „Gigantica“ trägt. Zusammen mit 4 anderen Monstern, „Prof Kakerlake“, einem Fischmann namens „Missing Link“, der Glibbergestalt „B.O.B“. und der Riesen-Raupe „Insektosaurus“, lebt sie nun in dem geheimen Stahlbunker und wartet darauf wieder raus zu dürfen.
Doch, dass Tintenfisch-Alien Gallaxhar ist hinter der Asteroidenkraft her, die Susan so wachsen ließ. Prompt greift er die Erde an und Susan muss nun mit der Hilfe ihrer monströsen Freunde die Welt retten.

Vor allem dieser Sci-Fi Anteil der Story hat mich auf den Film aufmerksam gemacht. Schon der Titel klingt direkt nach richtigem Sci-Fi Trash, den damals schon Tim Burton mit seinem „Mars Attacks“ super verehrt hat. Monster die gegen Aliens kämpfen, das klingt einfach nach was Abgedrehtem. Und der Film hat wahrlich nicht enttäuscht.

Der Humor ist durchweg herrlich. Ein Humor der nicht nur die Kleinen anspricht, auch für die Großen ist sehr viel Amüsantes dabei. Man ist in der ersten Hälfte und mit ganz wenigen Abstrichen auch in der zweiten Hälfte, ständig am lachen. Die Witze sind nie platt sondern immer schön ausgedacht und gut rübergebracht. Die Pointen sitzen so gut wie immer. Aber auch die Actionszenen können überzeugen, sind stellenweise schön spektakulär und weisen ein gutes Tempo auf.
Zwischendurch gibt es dann natürlich auch einen kleinen Moralkeulen-Einsatz. Susan darf zurück zu ihrem Liebling und ihrer Familie, doch ihr einstiger Schatz wendet sich von ihr ab. Die Schattenseiten, dass man 15 Meter groß ist und gerade die Welt gerettet hat, werden deutlich. Hier gibt es natürlich kleinere Längen, die aber größtenteils gekonnte von B.O.B. und den anderen aufgelockert werden.

Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von der Synchro. Wenn man sich ansieht, wer im Original alles angekarrt wurde um die Charaktere zu vertonen. Reese Witherspoon, Kiefer Sutherland oder Hugh Laurie, da kommen die Deutschen Stimmen nicht wirklich hinterher, auch wenn sich die meisten alle Mühe geben und die Dialoge und Gags ja auch meist super rüberbringen. Wirklich verärgert war ich nur über die Stimme von Susan(Diana Amft). Stellenweise dermaßen aufgesetzt und unprofessionell, das war nicht so schön. Bedenken hatte ich auch vor meiner Lieblingsstimme, Kiefer Sutherland. Aber seine Stimme war fast genau so gut wie das Original, sehr schön.

Hervorheben, wieder einmal, sollte man auch hier den Soundtrack. Der Score war an vielen Stellen zwar auch sehr stimmig, aber besonders einige Musikstücke wurden einfach super ausgewählt. Wenn der US-Präsident den Aliens „Axel F“(Beverly Hills Cop Theme) von Harold Faltermeyer auf einem Keyboard vorspielt(um Kontakt aufzunehmen), lacht man sich wirklich schief. Aber auch andere Songs, wie „Who’s Crying Now“ von Journey wurden stimmig eingebaut.

Insgesamt also ein sehr gelungener Animationsfilm den man sich auf jeden Fall einmal ansehen sollte, als Fan sowieso. Aber auch wenn man sich, wie ich, einige Zeit lang vom Genre abgewendet hat, hier kann man ruhig einen Blick riskieren. Und sei es nur, um sich an den ganzen Sci-Fi-Referenzen im Film zu ergötzen, u.a. „Die Fliege“, „The Blob“ oder „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“.

Filmbewertung: 8/10

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. April 2009 )
 
Book of Blood E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von C4rter   
Montag, 23. März 2009

Book of Blood
Originaltitel: Book of Blood Erscheinungsjahr:2008 - Regie: John Harrison

Darsteller: Jonas Armstrong, Doug Bradley, Simon Bamford, Paul Blair, Sophie Ward

Filmkritik: Der letzte Film auf den diesjährigen Fantasy Film Fest Nights markiert die Verfilmung eines Buchs von Clive Barker. Da ich auf dem letzten Fantasy Film Fest den Film „Midnight Meat Train“, ebenfalls eine Clive Barker Verfilmung, verschmäht habe und mich im Nachhinein bei der DVD Sichtung sehr geärgert habe, den nicht im Kino gesehen zu haben, wollte ich diesen Fehler bei den Nights nicht wiederholen und so habe ich mir „Book of Blood“ angesehen. Leider wäre ein Verzicht hier kein Verlust gewesen.

Der Film spielt in Groß Britannien. Mary Florescu(Sophie Ward), Professorin an der Universität auf dem Gebiet der paranormalen Ereignisse, sowie zudem auch noch Bestsellerautorin, wittert in einem verlassenen dem Haus am Tollington Place 95 ein düsteres Geheimnis. Zwei Bewohner dieses Hauses wurden Opfer von brutalen Morden, die mit herkömmlichen Mitteln nicht aufgeklärt werden konnten.
In ihrem neuen Studenten Simon(
Jonas Armstrong) sieht sie ein begabtes Medium. Jonas scheint mit einer Fähigkeit gesegnet zu sein, dass er drohende Unglücke und Todesfälle schon weiß bevor sie passieren. Sie überredet den jungen Mann, den sie unübersehbar sexuell begehrt, mit ihr und dem Kameramann(Paul Blair) für einige Tage in das Haus zu ziehen. Unter Kamerabeobachtung soll Simon in dem Zimmer, in dem die Morde geschahen, schlafen und ihr so bei der Auflösung der Mordfälle helfen. Zunächst werden einige Vorkommnisse noch als Hirngespinste oder Zaubertricks abgetan, doch dann geraten die Dinge zunehmend außer Kontrolle.

„Book of Blood“ ist zunächst mal eins, in weiten Teilen unspannend und langweilig. Die Story kommt einfach nicht aus den Puschen. Ewig dreht sich der Film darum, dass Simon die Dinge die ihm im Zimmer zustoßen nur erfindet bzw. sich selber zufügt. Alles läuft im Kreis. Bis es Handfest wird, ist der Film dann auch fast schon zu Ende.
Garniert wird die Handlung regelmäßig mit kleinen Schockszenen(sehr wenige) und einigen etwas deftigeren Splatter-Einlagen. Wobei Splatter schon sehr übertrieben klingt aber schon über „CSI“ Niveau.

Ich kenne die Kurzgeschichte von Barker nicht, aber das was man im Film sieht hätte sicher Potential gehabt für einen 45 Minuten Teil in einem Episodenfilm oder eine Folge „Tales from the Crypt“, aber die Story als 100 Minuten Film aufzuziehen, dass funktioniert nicht so ganz. Im Abspann wird erwähnt, dass der Film nicht nur auf „Book of Blood“ basiert, sondern noch auf einer anderen Kurzgeschichte namens „On Jerusalem Street“. Was jetzt genau aus welcher Geschichte stammt mag ich nicht zu sagen, aber scheinbar wurde hier verwurstung Betrieben um die Laufzeit zu erreichen. Aber ich kann mich auch irren und die Geschichten gehören irgendwie zusammen.

Tja, schade, irgendwie nicht das Wahre der Film. Hätte ich den zuhause auf DVD geguckt wäre ich wohl noch mehr gelangweilt gewesen, im Kino ging es so gerade noch bis zum Ende, als der Abspann anrollte war ich aber schon ein bisschen froh. Immerhin ist das Ende nochmal recht fies gemacht worden, und erinnert so vor allem auch an die tollen Enden der „Tales from the Crypt“ Folgen. Für die Kinosichtung würde ich noch eine sehr knappe 6 vergeben, immerhin habe ich nie das Bedürfnis gehabt das Kino zu verlassen.

Filmbewertung: 6/10

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
The Good, the Bad, the Weird E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von C4rter   
Montag, 23. März 2009

The Good, the Bad, the Weird
Originaltitel: Joheun nom nappeun nom isanghan nom Erscheinungsjahr:2008 - Regie: Ji-woon Kim


Darsteller: Ji-woon Kim

Filminhalt: Kang-ho Song, Byung-hun Lee, Woo-sung Jung, Kyeong-hun Jo, Kwang-il Kim, Cheong-a Lee

Der dritte Film den ich mir auf den Fantasy Film Fest Nights angesehen habe war die koreanische Antwort auf „Sukiyaki Western Django“. „The Good The Bad The Weird“, ein Titel der frappierende Ähnlichkeit mit Sergio Leones ultimativem Italo-Western-Klassiker „The Good, the Bad and the Ugly“ hat und auch vom Inhalt leicht an diesen angelehnt ist. In erster Linie ist der Film aber ein wildes, irres, abgefahrenes Actionfeuerwerk das richtig gut gezündet hat. Gezeigt wurde der Film in Koreanisch mit englischen Untertiteln.

Der Film spielt in der Mandschurei in den 30er Jahren: „The Weird“ stiehlt eine Schatzkarte von einem hohen japanischen Beamten bei einem, nicht ganz geplant ablaufenden Zugüberfall. „The Bad“ wird dafür bezahlt, diese zurückzuholen. Der Name „The Bad“ ist Programm, der Kerl ist wirklich fies. Der Dritte im Bunde ist „The Good“, ein Kopfgeldjäger, der an beiden etwas verdienen möchte. Er schließt sich „The Weird“ an und beide machen sich mit Hilfe der Schatzkarte auf die Suche nach dem Schatz. Doch hinter der Karte sind bald mehr Leute her als ihnen lieb ist, sogar die japanische Armee mischt sich ein. Welcher der drei Meisterschützen wird bis zuletzt überleben und was genau ist der Schatz hinter dem alle her sind?

Die Story ist, wie man auf den ersten Blick sieht, wirklich hauchdünn. Aber sie langt trotzdem völlig aus. „The Good The Bad The Weird“ ist eines der Beispiele wo ein Film keine komplexe vielschichte Story braucht, hier reicht eine grobe Richtungsangabe und der Rest ist furiose Action, einige Eastern-Typische Klamaukeinlagen und viel Spaß.

Die Charaktereinführung erfolgt schon direkt in einer toll gefilmten Actionsequenz. Der Überfall auf einen Zug, bei dem direkt alle 3 Hauptcharaktere unabhängig voneinander beteiligt sind, läuft etwas aus dem Ruder. Hiermit beginnt die wilde Hatz hinter der Karte. In regelmäßigen Abständen gibt es nun furios choreografierte Actionsequenzen und tolle Schießereien.

Im Mittelteil des 135 Minuten Films gibt es aber ein paar kleinere Hänger, die etwas Schwung aus dem Film nehmen. Dass dieses Tief schließlich abgeschlossen wird mit der größten Actionsequenz des Films und wahrscheinlich auch der größten eines koreanischen Films bisher, versöhnt dann aber sehr schnell wieder. Während der Film langsam dem Ende entgegen steuert, sind zu diesem Zeitpunkt jede Menge Parteien hinter der Karte her. Gleich mehrere Banden und russische Gangster auf Pferden, die japanische Armee auf Motorrädern, Jeeps und mit Artillerie Unterstützung und natürlich unsere 3 Hauptcharaktere, mittendrin im Schlamassel bzw. auf der Flucht. Toll umgesetzt und voller Action und Spaß. Ähnlich spektakulär wie das Ende von „Doomsday“ aber in einem gänzlich anderen Stil.

Eine Sondererwähnung verdient auch hier wieder einmal der Soundtrack. Zu den Actionszenen gibt es so gut wie immer es ein sehr stimmiges Musikstück zu hören, die Soundtrack-CD wird wohl Pflicht sein. Vorallem aber gefällt der Song "Don't Let Me Be Misunderstood" von Santa Esmeralda sehr gut. Der wird zur eben erwähnten Riesen-Verfolgungsjagdt eingespielt und untermalt die Szenerie meisterhaft. Ohrwurm-Garantie, auch bei anderen Besuchern. Der Song kam ja schon bei "Kill Bill" damals zu neuen Ehren, aber auch hier ist er einfach eine Granate.

Im direkten Vergleich mit „Sukiyaki Western Django“ würde ich „The Good, the Bad, the Weird“ den Vorzug geben. Noch unterhaltsamer und actionreicher geht fast nicht mehr. Der Film schlägt explosiv im Kinosaal ein und das Feuer lodert fast über die gesamte Spielzeit lichterloh. Empfehlenswert, besonders für Western als auch Eastern Fans.

Filmbewertung: 8/10

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
My Bloody Valentine 3D E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von C4rter   
Sonntag, 22. März 2009

My Bloody Valentine 3D
Originaltitel: My Bloody Valentine 3D Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Patrick Lussier

Darsteller: Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith, Betsy Rue, Edi Gathegi

Filmkritik: Der zweite Film auf den Fantasy Film Fest Nights war für mich heute also das Remake vom 1981er Slasher „My Bloody Valentine“. Da ich das Original schon eher lahm fand, hätte ich mir das Remake eigentlich auch nicht ansehen brauchen, allerdings prangt im Titel ja das Signalwort 3D. Klar, 3D Filme waren früher mal schlecht aussehende, kopfschmerzerzeugende Filme mit nur wenigen echten 3D Szenen.
Aber dank neuer „Real D“ Technik gehört dies der Vergangenheit an. Heute ist der ganze Film in 3D. Man kann nun Ebenen sehen, ganz wie im richtigen Leben quasi. Man sieht also deutlich wenn jemand vorne im Bild oder im Hintergrund steht. Man sieht z.B. deutlich, dass ein Auto vor einem Haus steht. In 2D Filmen ist alles eine Ebene. Man weiß das das Auto vor dem Haus steht, aber man sieht die Distanz nunmal nicht. Alles ist auf selber Höhe. Der Effekt ist schwer zu beschreiben.
Es macht den Film einfach sehr plastisch und greifbarer. Das Mittendrin Gefühl ist sehr groß. Zusätzlich gibt es natürlich auch die üblichen 3D Spielereien wie Gegenstände die ins Publikum geworfen werden oder in den Saal hineinragen. Dazu sind die Farben nun mit der neuen Technik weiterhin sehr natürlich, da der Film nicht mehr von rot und grün überlagert wird. Durchweg eine sehr tolle Technik. Aber nun zum Film.

Vor 10 Jahren gab es ein Grubenunglück in der kleinen Bergwerksstadt Harmony bei dem es 5 Opfer zu beklagen gab. Der einzige Überlebende, ein gewisser Harry Warden, wurde dadurch so traumatisiert das er, noch im Krankenhaus liegend, eine überaus blutige Mordserie startete. Bekleidet im Bergarbeiteroutfit und mit Gasmaske und Spitzhacke fallen ihm 22 Menschen zum Opfer, bis er von der örtlichen Polizei schließlich zur Strecke gebracht wird bzw. womöglich irgendwo im Stollen verschüttet wurde. Ein Jungendlicher der beinahe von Harry umgebracht wurde, verlässt nach diesen Ereignissen die Stadt. Doch nun, 10 Jahre später, kommt er wieder zurück um einige Angelegenheiten zu regeln. Doch gern gesehen ist er nicht, vor allem nicht vom aktuellen Sheriff Axel (Kerr Smith), der mit seiner Jugendliebe Sarah (Jaime King) inzwischen verheiratet ist. Und just wo nun die Überlebenden von damals wieder vereint sind, geht die Mordserie von damals auch wieder los. Ist Harry Warden noch am Leben und zurückgekehrt? Oder ist diesmal jemand anderes der Täter?

Die Story, das Hauptproblem des Originals ist auch der größte Stolperstein des Remakes. Sie bietet einfach nichts Besonderes bis auf das Bergwerk-Setting und den wirklich sehr furchteinflößend aussehenden Killer.
Ging es im Original noch um eine Valentinstag-Feier von ein paar Jugendlichen die Harry aufgemischt hat, fehlt dieser Bezugspunkt hier völlig und alles läuft auf eine seltsame, total öde Beziehungskiste hinaus. Nicht wirklich spannend und unterhaltsam schon gar nicht. Schmerzlich zuzugeben, aber selbst die Story des Originals fand ich besser.

Doch fangen wir vorne an. Die ersten 20 Minuten des Films sind, ganz locker, das Beste was ich im Slasher-Genre seit langer langer Zeit gesehen habe. So hätte mal Jason im Friday Remake agieren sollen, man wäre das eine Sauerei geworden. Hier wurde so richtig hingeklotzt. Die Action mit Harry Warden ist äußerst stimmig, bluttriefend und sehr brachial inszeniert. Der Beginn Übertrifft das gesamte Original locker in allen Belangen. Wow. Dazu kommen noch die famos eingesetzten 3D Effekte. Spätestens wenn die Sitzhacke von Harry in die Kamera geschleudert wird und irgendwo kurz vor dem Zuschauer in einer Scheibe landet, schlägt einem der Puls bis zum Hals. Unglaublich genial inszeniert und eine tolle Technik.

Leider verliert der Film dann ordentlich an Tempo. Es wird versucht die Story aufzubauen, was nicht so wirklich gelingt. Natürlich tritt der Killer immer wieder in Aktion, eine ähnliche Stimmung wie am Anfang will sich aber nicht mehr aufbauen. Auch wenn die meisten Aktionen des Killers natürlich auch im weiteren Verlauf sehr gut inszeniert sind, der Film verschießt aus irgendeinem Grund das Meiste was er hat in den ersten 20 Minuten.

Somit bleibt am Ende ein Durchschnitts-Slasher in brillanter Bildqualität und mit tollen 3D Effekten übrig, der aber wieder einmal aufzeigt, dass toll Aussehen nicht alles ist. Entweder sollte die Story sollte auch stimmen, oder der Film muss durch irgendwelchen Blödsinn trotzdem noch unterhaltsam sein, oder er muss in letzter Instanz so vollgestopft mit Action sein, dass man gar nicht mehr nachdenken kann. Wie man einen unterhaltsamen Slasher inszeniert hat meiner Meinung nach das Friday und Nightmare Franchise oft genug gezeigt. Wohlwollend, vor allem Aufgrund der ersten 20 Minuten und dem coolen Killer und auch um den Film vom Original abzuheben(besser als das war er schon) zücke ich noch eine sehr knappe 7.

Filmbewertung: 7/10

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
Dead Snow E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von C4rter   
Sonntag, 22. März 2009

Dead Snow
Originaltitel: DØD SNØ - Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Tommy Wirkola


Darsteller: Jenny Skavlan, Ane Dahl Torp, Stig Frode Henriksen, Bjørn Sundquist, Charlotte Frogner, Vegar Hoel

Filmkritik: Grad vom ersten Tag der Fantasy Film Fest Nights in Köln zurück und noch schnell 2 Reviews schreiben. Werde mich wohl etwas kürzer fassen als gewohnt.
Auf „Dead Snow“ freute ich mich direkt ganz besonders. Ein Norwegischer Splatter-Film mit Nazi-Zombies, ganz in der Tradition von Genre-Größen wie „Braindead“ gehalten? Na wenn das mal nichts heißt. Ich war voller Vorfreude und schiefgehen konnte eigentlich nichts mehr.

8 norwegische Medizinstudenten machen einen Ausflug in die winterliche Landschaft Norwegens. Sie wollen einige Tage in einer Blockhütte verbringen, die Sara gehört, einer Freundin von einem der 7 Urlauber. Sara selber plant, statt mit dem Auto, auf Skiern anzureisen. Soweit so gut. Die 7 geben sich Alkohol und Schneesport hin, bis eines Nachts ein seltsamer alter Kerl vor der Tür steht. Der Mann erbittet einen Kaffee und erzählt davon wie eine Gruppe Nazis gegen Ende des Krieges die Bevölkerung ausgeraubt hat. Das Gebiet rund um die Hütte würde nun immer noch von diesen Nazis bevölkert werden, welche eifrig nach ihrem erbeuteten Gold suchen. Danach verschwindet der Mann in der kalten Nacht. Voller Panik macht sich am nächsten Tag Saras Freund auf die Suche nach ihr, da sie bisher nicht am Haus eingetroffen ist. Während er auf seiner Suche unter anderem auf den zerfledderten Körper des alten Mannes trifft, werden auch die anderen alsbald von den ersten Nazi-Zombies heimgesucht. Eine fröhliche, nicht 100% ernstgemeinte „Braindead“ ähnliche Splatter-Hommage nimmt seinen Lauf…

„Dead Snow“ ist genau das was man erwartet hat. Spaß Pur. Von Anfang an stimmt die Atmosphäre. Lockere Stimmung, coole Sprüche und Gags und ein toller Soundtrack führen schön in den Film ein. Natürlich dürfen in den Gesprächen Erwähnungen von Genregrößen wie „Evil Dead“ oder „Friday the 13th“ nicht fehlen und einer der Truppe trägt natürlich ein „Braindead“ T-Shirt. Hier ist der Unterhaltungspegel schon sehr hoch und man hat einfach Spaß. Dass der Film in Norwegisch gezeigt wurde mit englischen Untertiteln, stört dabei kein Stückchen.

Wenn dann die Nazi-Zombies kommen wird, leider stellenweise auch mit CGI-Blut, ordentlich gesplattert was das Zeug hält. Da werden Köpfe und Menschen in zwei und mehre Teile gerissen, Arme und Hände abgeschlagen, Menschen ausgeweidet und den Nazi-Zombies ordentlich die Rüben ein- und abgeschlagen. Eine Kettensäge darf ebenso wie ein altes deutsches MG, montiert auf einem Snowmobil, natürlich nicht fehlen.
Stellenweise sind die Effekte und Aktionen evtl. sogar schon zu krass. Wenn in einer Szene ein Zombie und einer der Studenten einen Abhang runter stürzen und sich am Darm eines anderen Zombies festhalten können, fragt man sich schon wer diese, irgendwie abartige Idee hatte. Da der Film aber durchweg schon sehr witzig gehalten ist, und man das gezeigte unmöglich ernst nehmen kann, nimmt man ihm diese geschmacklichen Ausrutscher nicht wirklich übel.

„Dead Snow“ wurde also die erhoffte Spaßgranate und sollte von Fans des Genres auf jeden Fall gesichtet werden. Starker Magen und gestähltes Zwergfell sollten aber vorhanden sein.
An eine FSK-Freigabe für den deutschen DVD Markt glaube ich wirklich nicht, somit sollte dringend ein Auge aufs Ausland geworfen werden. Auf Norwegisch mit passenden Untertiteln funktioniert der Film super.

Filmbewertung: 8/10

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 49 - 54 von 1005

© 2007 movie-fan.de
DVD Verleih | movietags.de | Filmkritiken | Poster | aktuelle Kinofilme

Valid CSS!

Powered By Page_Cache by Ircmaxell
Generated in 0.804355859756 Seconds