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Filmkritiken
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Geschrieben von C4rter
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Donnerstag, 2. April 2009 |
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Monsters vs. Aliens
Originaltitel:
Monsters vs. Aliens Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon
Darsteller: Reese Witherspoon(Diana Amft), Seth
Rogen(Oliver Kalkofe), Hugh Laurie, Kiefer Sutherland, Stephen Colbert
Filmkritik: Einige Jahre
lang habe ich mich nun vor den zahlreichen Animationsfilmen gedrückt. Ich hatte
die Filme einfach satt. Immer dieselbe Leier. Shrek und Madagascar waren noch
ganz witzig, aber besonders Pixar trifft nicht mehr so wirklich meinen
Geschmack und richtet sich doch mehr an ein jüngeres Publikum. Doch was sahen
meine animationsmüden Augen da vor einigen Monaten, den Trailer zu Dreamworks „Monsters
vs. Aliens“. Im Trailer waren schon dermaßen viele gute Gags, dass ich wusste,
mit „Monsters vs. Aliens“ werde ich den Bann brechen und mir endlich mal wieder
einen Animationsfilm ansehen. Dass der Film in 3D ins Kino kommen sollte, machte
die Entscheiden noch leichter. Zum Inhalt:
Susan ist nur noch wenige Minuten von ihrem Leben
als Ehefrau ihres Lieblings Derek Dietl entfernt, als sie plötzlich hinter der
Kirche von einem Meteoriten getroffen wird. Augenscheinlich ohne Schaden steht
sie aber wieder auf und marschiert zum Altar um die Zeremonie abzuhalten. Doch
der Pastor kommt gar nicht mehr dazu etwas zu sagen, da wächst sie auch schon zu
einer riesigen 15 Meter Frau heran. Sofort ist die Armee vor Ort und nimmt sie
gefangen.
Die Armee bringt sie in ein streng geheimes Labor. General K.O. Putsch erklärt
ihr, dass sie nun ein Monster sei und von nun an den Namen „Gigantica“ trägt.
Zusammen mit 4 anderen Monstern, „Prof Kakerlake“, einem Fischmann namens „Missing
Link“, der Glibbergestalt „B.O.B“. und der Riesen-Raupe „Insektosaurus“, lebt
sie nun in dem geheimen Stahlbunker und wartet darauf wieder raus zu dürfen.
Doch, dass Tintenfisch-Alien Gallaxhar ist hinter der Asteroidenkraft her, die
Susan so wachsen ließ. Prompt greift er die Erde an und Susan muss nun mit der
Hilfe ihrer monströsen Freunde die Welt retten.
Vor allem dieser Sci-Fi Anteil der Story hat mich
auf den Film aufmerksam gemacht. Schon der Titel klingt direkt nach richtigem Sci-Fi
Trash, den damals schon Tim Burton mit seinem „Mars Attacks“ super verehrt hat.
Monster die gegen Aliens kämpfen, das klingt einfach nach was Abgedrehtem. Und
der Film hat wahrlich nicht enttäuscht.
Der Humor ist durchweg herrlich. Ein Humor der nicht
nur die Kleinen anspricht, auch für die Großen ist sehr viel Amüsantes dabei.
Man ist in der ersten Hälfte und mit ganz wenigen Abstrichen auch in der
zweiten Hälfte, ständig am lachen. Die Witze sind nie platt sondern immer schön
ausgedacht und gut rübergebracht. Die Pointen sitzen so gut wie immer. Aber auch
die Actionszenen können überzeugen, sind stellenweise schön spektakulär und
weisen ein gutes Tempo auf.
Zwischendurch gibt es dann natürlich auch einen kleinen Moralkeulen-Einsatz.
Susan darf zurück zu ihrem Liebling und ihrer Familie, doch ihr einstiger
Schatz wendet sich von ihr ab. Die Schattenseiten, dass man 15 Meter groß ist
und gerade die Welt gerettet hat, werden deutlich. Hier gibt es natürlich
kleinere Längen, die aber größtenteils gekonnte von B.O.B. und den anderen aufgelockert
werden.
Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von der
Synchro. Wenn man sich ansieht, wer im Original alles angekarrt wurde um die
Charaktere zu vertonen. Reese Witherspoon, Kiefer Sutherland
oder Hugh Laurie, da kommen die Deutschen Stimmen nicht wirklich hinterher,
auch wenn sich die meisten alle Mühe geben und die Dialoge und Gags ja auch
meist super rüberbringen. Wirklich verärgert war ich nur über die Stimme von
Susan(Diana Amft). Stellenweise dermaßen aufgesetzt und unprofessionell, das
war nicht so schön. Bedenken hatte ich auch vor meiner Lieblingsstimme, Kiefer
Sutherland. Aber seine Stimme war fast genau so gut wie das Original, sehr
schön.
Hervorheben,
wieder einmal, sollte man auch hier den Soundtrack. Der Score war an vielen
Stellen zwar auch sehr stimmig, aber besonders einige Musikstücke wurden
einfach super ausgewählt. Wenn der US-Präsident den Aliens „Axel F“(Beverly
Hills Cop Theme) von Harold Faltermeyer auf einem Keyboard vorspielt(um Kontakt
aufzunehmen), lacht man sich wirklich schief. Aber auch andere Songs, wie „Who’s
Crying Now“ von Journey wurden stimmig eingebaut.
Insgesamt
also ein sehr gelungener Animationsfilm den man sich auf jeden Fall einmal
ansehen sollte, als Fan sowieso. Aber auch wenn man sich, wie ich, einige Zeit
lang vom Genre abgewendet hat, hier kann man ruhig einen Blick riskieren. Und
sei es nur, um sich an den ganzen Sci-Fi-Referenzen im Film zu ergötzen, u.a. „Die
Fliege“, „The Blob“ oder „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“.
Filmbewertung: 8/10
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. April 2009 )
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Filmkritiken
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Geschrieben von C4rter
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Montag, 23. März 2009 |
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Book of Blood
Originaltitel: Book of Blood Erscheinungsjahr:2008 -
Regie: John Harrison

Darsteller: Jonas Armstrong, Doug Bradley, Simon
Bamford, Paul Blair, Sophie Ward
Filmkritik: Der letzte
Film auf den diesjährigen Fantasy Film Fest Nights markiert die Verfilmung
eines Buchs von Clive Barker. Da ich auf dem letzten Fantasy Film Fest den Film
„Midnight Meat Train“, ebenfalls eine Clive Barker Verfilmung, verschmäht habe
und mich im Nachhinein bei der DVD Sichtung sehr geärgert habe, den nicht im
Kino gesehen zu haben, wollte ich diesen Fehler bei den Nights nicht
wiederholen und so habe ich mir „Book of Blood“ angesehen. Leider wäre ein
Verzicht hier kein Verlust gewesen.
Der Film spielt in Groß Britannien. Mary Florescu(Sophie
Ward), Professorin an der Universität auf
dem Gebiet der paranormalen Ereignisse, sowie zudem auch noch
Bestsellerautorin, wittert in einem verlassenen dem Haus am Tollington Place 95
ein düsteres Geheimnis. Zwei Bewohner dieses Hauses wurden Opfer von brutalen
Morden, die mit herkömmlichen Mitteln nicht aufgeklärt werden konnten.
In ihrem neuen Studenten Simon(Jonas Armstrong) sieht sie ein begabtes Medium. Jonas scheint mit einer Fähigkeit
gesegnet zu sein, dass er drohende Unglücke und Todesfälle schon weiß bevor sie
passieren. Sie überredet den jungen Mann, den sie unübersehbar sexuell begehrt,
mit ihr und dem Kameramann(Paul Blair) für einige Tage in das Haus zu ziehen. Unter Kamerabeobachtung soll
Simon in dem Zimmer, in dem die Morde geschahen, schlafen und ihr so bei der
Auflösung der Mordfälle helfen. Zunächst werden einige Vorkommnisse noch als
Hirngespinste oder Zaubertricks abgetan, doch dann geraten die Dinge zunehmend
außer Kontrolle.
„Book of Blood“ ist zunächst mal eins, in weiten
Teilen unspannend und langweilig. Die Story kommt einfach nicht aus den
Puschen. Ewig dreht sich der Film darum, dass Simon die Dinge die ihm im Zimmer
zustoßen nur erfindet bzw. sich selber zufügt. Alles läuft im Kreis. Bis es
Handfest wird, ist der Film dann auch fast schon zu Ende.
Garniert wird die Handlung regelmäßig mit kleinen Schockszenen(sehr wenige) und
einigen etwas deftigeren Splatter-Einlagen. Wobei Splatter schon sehr
übertrieben klingt aber schon über „CSI“ Niveau.
Ich kenne die Kurzgeschichte von Barker nicht, aber
das was man im Film sieht hätte sicher Potential gehabt für einen 45 Minuten
Teil in einem Episodenfilm oder eine Folge „Tales from the Crypt“, aber die
Story als 100 Minuten Film aufzuziehen, dass funktioniert nicht so ganz. Im
Abspann wird erwähnt, dass der Film nicht nur auf „Book of Blood“ basiert,
sondern noch auf einer anderen Kurzgeschichte namens „On Jerusalem Street“. Was
jetzt genau aus welcher Geschichte stammt mag ich nicht zu sagen, aber
scheinbar wurde hier verwurstung Betrieben um die Laufzeit zu erreichen. Aber
ich kann mich auch irren und die Geschichten gehören irgendwie zusammen.
Tja, schade, irgendwie nicht das Wahre der Film.
Hätte ich den zuhause auf DVD geguckt wäre ich wohl noch mehr gelangweilt
gewesen, im Kino ging es so gerade noch bis zum Ende, als der Abspann anrollte
war ich aber schon ein bisschen froh. Immerhin ist das Ende nochmal recht fies
gemacht worden, und erinnert so vor allem auch an die tollen Enden der „Tales
from the Crypt“ Folgen. Für die Kinosichtung würde ich noch eine sehr knappe 6
vergeben, immerhin habe ich nie das Bedürfnis gehabt das Kino zu verlassen.
Filmbewertung: 6/10
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
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Filmkritiken
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Geschrieben von C4rter
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Montag, 23. März 2009 |
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The Good, the Bad, the Weird
Originaltitel:
Joheun nom nappeun nom isanghan nom Erscheinungsjahr:2008 - Regie: Ji-woon Kim

Darsteller: Ji-woon Kim
Filminhalt: Kang-ho Song,
Byung-hun Lee, Woo-sung Jung, Kyeong-hun Jo, Kwang-il Kim, Cheong-a Lee
Der dritte Film den ich mir auf den Fantasy Film
Fest Nights angesehen habe war die koreanische Antwort auf „Sukiyaki Western
Django“. „The Good The Bad The Weird“, ein Titel der frappierende Ähnlichkeit mit
Sergio Leones ultimativem Italo-Western-Klassiker „The Good, the Bad and the Ugly“
hat und auch vom Inhalt leicht an diesen angelehnt ist. In erster Linie ist der
Film aber ein wildes, irres, abgefahrenes Actionfeuerwerk das richtig gut
gezündet hat. Gezeigt wurde der Film in Koreanisch mit englischen Untertiteln.
Der
Film spielt in der Mandschurei in den 30er Jahren: „The Weird“ stiehlt eine
Schatzkarte von einem hohen japanischen Beamten bei einem, nicht ganz geplant
ablaufenden Zugüberfall. „The Bad“ wird dafür bezahlt, diese zurückzuholen. Der
Name „The Bad“ ist Programm, der Kerl ist wirklich fies. Der Dritte im Bunde
ist „The Good“, ein Kopfgeldjäger, der an beiden etwas verdienen möchte. Er
schließt sich „The Weird“ an und beide machen sich mit Hilfe der Schatzkarte
auf die Suche nach dem Schatz. Doch hinter der Karte sind bald mehr Leute her
als ihnen lieb ist, sogar die japanische Armee mischt sich ein. Welcher der
drei Meisterschützen wird bis zuletzt überleben und was genau ist der Schatz
hinter dem alle her sind?
Die
Story ist, wie man auf den ersten Blick sieht, wirklich hauchdünn. Aber sie
langt trotzdem völlig aus. „The Good The Bad The Weird“ ist eines der Beispiele
wo ein Film keine komplexe vielschichte Story braucht, hier reicht eine grobe
Richtungsangabe und der Rest ist furiose Action, einige Eastern-Typische Klamaukeinlagen
und viel Spaß.
Die
Charaktereinführung erfolgt schon direkt in einer toll gefilmten Actionsequenz.
Der Überfall auf einen Zug, bei dem direkt alle 3 Hauptcharaktere unabhängig
voneinander beteiligt sind, läuft etwas aus dem Ruder. Hiermit beginnt die wilde
Hatz hinter der Karte. In regelmäßigen Abständen gibt es nun furios choreografierte
Actionsequenzen und tolle Schießereien.
Im
Mittelteil des 135 Minuten Films gibt es aber ein paar kleinere Hänger, die etwas
Schwung aus dem Film nehmen. Dass dieses Tief schließlich abgeschlossen wird
mit der größten Actionsequenz des Films und wahrscheinlich auch der größten
eines koreanischen Films bisher, versöhnt dann aber sehr schnell wieder.
Während der Film langsam dem Ende entgegen steuert, sind zu diesem Zeitpunkt
jede Menge Parteien hinter der Karte her. Gleich mehrere Banden und russische
Gangster auf Pferden, die japanische Armee auf Motorrädern, Jeeps und mit
Artillerie Unterstützung und natürlich unsere 3 Hauptcharaktere, mittendrin im
Schlamassel bzw. auf der Flucht. Toll umgesetzt und voller Action und Spaß.
Ähnlich spektakulär wie das Ende von „Doomsday“ aber in einem gänzlich anderen
Stil.
Eine Sondererwähnung verdient auch hier wieder einmal der Soundtrack.
Zu den Actionszenen gibt es so gut wie immer es ein sehr stimmiges
Musikstück zu hören, die Soundtrack-CD wird wohl Pflicht sein. Vorallem
aber gefällt der Song "Don't Let Me Be Misunderstood" von Santa
Esmeralda sehr gut. Der wird zur eben erwähnten Riesen-Verfolgungsjagdt
eingespielt und untermalt die Szenerie meisterhaft. Ohrwurm-Garantie,
auch bei anderen Besuchern. Der Song kam ja schon bei "Kill Bill"
damals zu neuen Ehren, aber auch hier ist er einfach eine Granate.
Im
direkten Vergleich mit „Sukiyaki
Western Django“ würde ich „The Good, the Bad, the Weird“ den Vorzug geben. Noch
unterhaltsamer und actionreicher geht fast nicht mehr. Der Film schlägt
explosiv im Kinosaal ein und das Feuer lodert fast über die gesamte Spielzeit
lichterloh. Empfehlenswert, besonders für Western als auch Eastern Fans.
Filmbewertung: 8/10
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
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Filmkritiken
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Geschrieben von C4rter
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Sonntag, 22. März 2009 |
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My Bloody Valentine 3D
Originaltitel:
My Bloody Valentine 3D Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Patrick Lussier
Darsteller: Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith,
Betsy Rue, Edi Gathegi
Filmkritik: Der zweite
Film auf den Fantasy Film Fest Nights war für mich heute also das Remake vom 1981er Slasher „My Bloody Valentine“.
Da ich das Original schon eher lahm fand, hätte ich mir das Remake eigentlich
auch nicht ansehen brauchen, allerdings prangt im Titel ja das Signalwort 3D.
Klar, 3D Filme waren früher mal schlecht aussehende, kopfschmerzerzeugende Filme
mit nur wenigen echten 3D Szenen.
Aber dank neuer „Real D“ Technik gehört dies der Vergangenheit an.
Heute ist
der ganze Film in 3D. Man kann nun Ebenen sehen, ganz wie im richtigen
Leben quasi. Man sieht also deutlich wenn jemand vorne im Bild oder im
Hintergrund
steht. Man sieht z.B. deutlich, dass ein Auto vor einem Haus steht. In
2D Filmen ist alles eine Ebene. Man weiß das das Auto vor dem Haus
steht, aber man sieht die Distanz nunmal nicht. Alles ist auf selber
Höhe. Der Effekt ist schwer zu beschreiben.
Es macht den Film einfach sehr plastisch und greifbarer. Das Mittendrin
Gefühl ist sehr groß. Zusätzlich gibt es natürlich auch
die üblichen 3D Spielereien wie Gegenstände die ins Publikum geworfen
werden oder in den Saal hineinragen. Dazu sind die Farben nun mit der
neuen Technik weiterhin sehr natürlich, da
der Film nicht mehr von rot und grün überlagert wird. Durchweg eine
sehr tolle
Technik. Aber nun zum Film.
Vor 10 Jahren gab es ein Grubenunglück in der
kleinen Bergwerksstadt Harmony bei dem es 5 Opfer zu beklagen gab. Der einzige
Überlebende, ein gewisser Harry Warden, wurde dadurch so traumatisiert das er,
noch im Krankenhaus liegend, eine überaus blutige Mordserie startete. Bekleidet
im Bergarbeiteroutfit und mit Gasmaske und Spitzhacke fallen ihm 22 Menschen
zum Opfer, bis er von der örtlichen Polizei schließlich zur Strecke gebracht
wird bzw. womöglich irgendwo im Stollen verschüttet wurde. Ein Jungendlicher
der beinahe von Harry umgebracht wurde, verlässt nach diesen Ereignissen die
Stadt. Doch nun, 10 Jahre später, kommt er wieder zurück um einige
Angelegenheiten zu regeln. Doch gern gesehen ist er nicht, vor allem nicht vom
aktuellen Sheriff Axel (Kerr Smith), der mit seiner Jugendliebe Sarah (Jaime
King) inzwischen verheiratet ist. Und just wo nun die Überlebenden von damals
wieder vereint sind, geht die Mordserie von damals auch wieder los. Ist Harry
Warden noch am Leben und zurückgekehrt? Oder ist diesmal jemand anderes der
Täter?
Die Story, das Hauptproblem des Originals ist auch
der größte Stolperstein des Remakes. Sie bietet einfach nichts Besonderes bis
auf das Bergwerk-Setting und den wirklich sehr furchteinflößend aussehenden
Killer.
Ging es im Original noch um eine Valentinstag-Feier von ein paar Jugendlichen
die Harry aufgemischt hat, fehlt dieser Bezugspunkt hier völlig und alles läuft
auf eine seltsame, total öde Beziehungskiste hinaus. Nicht wirklich spannend
und unterhaltsam schon gar nicht. Schmerzlich zuzugeben, aber selbst die Story des Originals fand ich besser.
Doch fangen wir vorne an. Die ersten 20 Minuten des
Films sind, ganz locker, das Beste was ich im Slasher-Genre seit langer langer
Zeit gesehen habe. So hätte mal Jason im Friday Remake agieren sollen, man wäre
das eine Sauerei geworden. Hier wurde so richtig hingeklotzt. Die Action mit
Harry Warden ist äußerst stimmig, bluttriefend und sehr brachial inszeniert. Der
Beginn Übertrifft das gesamte Original locker in allen Belangen. Wow. Dazu
kommen noch die famos eingesetzten 3D Effekte. Spätestens wenn die Sitzhacke
von Harry in die Kamera geschleudert wird und irgendwo kurz vor dem Zuschauer in
einer Scheibe landet, schlägt einem der Puls bis zum Hals. Unglaublich genial
inszeniert und eine tolle Technik.
Leider verliert der Film dann ordentlich an Tempo.
Es wird versucht die Story aufzubauen, was nicht so wirklich gelingt. Natürlich
tritt der Killer immer wieder in Aktion, eine ähnliche Stimmung wie am
Anfang will sich aber nicht mehr aufbauen. Auch wenn die meisten Aktionen des
Killers natürlich auch im weiteren Verlauf sehr gut inszeniert sind, der Film
verschießt aus irgendeinem Grund das Meiste was er hat in den ersten 20
Minuten.
Somit bleibt am Ende ein Durchschnitts-Slasher in brillanter
Bildqualität und mit tollen 3D Effekten übrig, der aber wieder einmal aufzeigt,
dass toll Aussehen nicht alles ist. Entweder sollte die Story sollte auch
stimmen, oder der Film muss durch irgendwelchen Blödsinn trotzdem noch
unterhaltsam sein, oder er muss in letzter Instanz so vollgestopft mit Action
sein, dass man gar nicht mehr nachdenken kann. Wie man einen unterhaltsamen
Slasher inszeniert hat meiner Meinung nach das Friday und Nightmare Franchise
oft genug gezeigt. Wohlwollend, vor allem Aufgrund der ersten 20 Minuten und
dem coolen Killer und auch um den Film vom Original abzuheben(besser als das
war er schon) zücke ich noch eine sehr knappe 7.
Filmbewertung: 7/10
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
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Filmkritiken
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Geschrieben von C4rter
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Sonntag, 22. März 2009 |
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Dead Snow
Originaltitel: DØD SNØ - Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Tommy Wirkola

Darsteller: Jenny Skavlan, Ane Dahl Torp, Stig
Frode Henriksen, Bjørn Sundquist, Charlotte Frogner, Vegar Hoel
Filmkritik: Grad vom
ersten Tag der Fantasy Film Fest Nights in Köln zurück und noch schnell 2
Reviews schreiben. Werde mich wohl etwas kürzer fassen als gewohnt.
Auf „Dead Snow“ freute ich mich direkt ganz besonders. Ein Norwegischer
Splatter-Film mit Nazi-Zombies, ganz in der Tradition von Genre-Größen wie „Braindead“
gehalten? Na wenn das mal nichts heißt. Ich war voller Vorfreude und
schiefgehen konnte eigentlich nichts mehr.
8 norwegische Medizinstudenten machen einen Ausflug
in die winterliche Landschaft Norwegens. Sie wollen einige Tage in einer
Blockhütte verbringen, die Sara gehört, einer Freundin von einem der 7 Urlauber.
Sara selber plant, statt mit dem Auto, auf Skiern anzureisen. Soweit so gut.
Die 7 geben sich Alkohol und Schneesport hin, bis eines Nachts ein seltsamer alter
Kerl vor der Tür steht. Der Mann erbittet einen Kaffee und erzählt davon
wie eine Gruppe Nazis gegen Ende des Krieges die Bevölkerung ausgeraubt hat. Das
Gebiet rund um die Hütte würde nun immer noch von diesen Nazis bevölkert
werden, welche eifrig nach ihrem erbeuteten Gold suchen. Danach verschwindet der Mann in der kalten Nacht. Voller Panik macht
sich am nächsten Tag Saras Freund auf die Suche nach ihr, da sie bisher nicht
am Haus eingetroffen ist. Während er auf seiner Suche unter anderem auf den
zerfledderten Körper des alten Mannes trifft, werden auch die anderen alsbald
von den ersten Nazi-Zombies heimgesucht. Eine fröhliche, nicht 100%
ernstgemeinte „Braindead“ ähnliche Splatter-Hommage nimmt seinen Lauf…
„Dead Snow“ ist genau das was man erwartet hat. Spaß
Pur. Von Anfang an stimmt die Atmosphäre. Lockere Stimmung, coole Sprüche und
Gags und ein toller Soundtrack führen schön in den Film ein. Natürlich dürfen in
den Gesprächen Erwähnungen von Genregrößen wie „Evil Dead“ oder „Friday the
13th“ nicht fehlen und einer der Truppe trägt natürlich ein „Braindead“ T-Shirt.
Hier ist der Unterhaltungspegel schon sehr hoch und man hat einfach Spaß. Dass
der Film in Norwegisch gezeigt wurde mit englischen Untertiteln, stört dabei kein
Stückchen.
Wenn dann die Nazi-Zombies kommen wird, leider
stellenweise auch mit CGI-Blut, ordentlich gesplattert was das Zeug hält. Da
werden Köpfe und Menschen in zwei und mehre Teile gerissen, Arme und Hände
abgeschlagen, Menschen ausgeweidet und den Nazi-Zombies ordentlich die Rüben ein-
und abgeschlagen. Eine Kettensäge darf ebenso wie ein altes deutsches MG,
montiert auf einem Snowmobil, natürlich nicht fehlen.
Stellenweise sind die Effekte und Aktionen evtl. sogar schon zu krass. Wenn in
einer Szene ein Zombie und einer der Studenten einen Abhang runter stürzen und
sich am Darm eines anderen Zombies festhalten können, fragt man sich schon wer
diese, irgendwie abartige Idee hatte. Da der Film aber durchweg schon sehr witzig
gehalten ist, und man das gezeigte unmöglich ernst nehmen kann, nimmt man ihm
diese geschmacklichen Ausrutscher nicht wirklich übel.
„Dead Snow“ wurde also die erhoffte Spaßgranate und
sollte von Fans des Genres auf jeden Fall gesichtet werden. Starker Magen und
gestähltes Zwergfell sollten aber vorhanden sein.
An eine FSK-Freigabe für den deutschen DVD Markt glaube ich wirklich nicht,
somit sollte dringend ein Auge aufs Ausland geworfen werden. Auf Norwegisch mit
passenden Untertiteln funktioniert der Film super.
Filmbewertung: 8/10
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
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