Filmkritik: Die Legende der Wächter PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

OT: Legend of the Guardians                       Screening DV 3D
Cast: Helen Mirren, Geoffrey Rush, Jim Sturgess, Hugo Weaving, Emily Barclay, Abbie Cornish, Ryan Kwanten, Anthony LaPaglia, Miriam Margolyes, Sam Neill, Richard Roxburgh und David Wenham (Stimmen der OV)
Regie: Zack Snyder
Filmstart: 14. Oktober 2010
Legende_Plakat Der junge Soren, eine Jungeule, ist fasziniert von den epischen Geschichten seines Vaters über die Wächter von Ga’Hoole – diese sagenhafte Truppe geflügelter Eulen-Krieger zog einst in eine gewaltige Schlacht, um die Eulen gegen die bösen Reinsten zu verteidigen.

Soren träumt davon, eines Tages in die Gemeinschaft seiner Helden aufgenommen zu werden, doch sein älterer Bruder Kludd verspottet ihn deswegen. Kludd will viel lieber jagen und fliegen – es wurmt ihn, dass sein Vater den jüngeren Bruder vorzieht. Doch Kludds Eifersucht hat fürchterliche Folgen: Beide Brüder fallen aus dem Nest und landen auf dem Waldboden, einem gefährlichen Platz für Jungeulen. Dort werden sie von Kriegereulen der Reinsten aufgegriffen und entführt. Die Reinsten versuchen aus geeigneten Jungeulen weitere gehorsame Krieger heranzuziehen. Die übrigen Jungeulen werden durch eine Nacht Schlaf unter Mondlicht "mondsüchtig" und willenlos zu machen. Soren versucht eine kleinere Eule zu beschützen und soll infolge ebenfalls mondsüchtig gemacht werden.

Soren wagt die tollkühne Flucht mit und findet dabei weitere Eulen die ihn auf dem Weg begleiten.  Gemeinsam erheben sie sich in die Lüfte, fliegen über das Meer und durch den Nebel, Legende_3 von der Hofnung getrieben, dass die Wächter tatsächlich existieren. Es gilt den Großen Baum zu finden, wo die legendären Wächter wohnen: Sie sind Sorens letzte Hoffnung – denn im Kampf gegen die Reinsten gibt es für das Reich der Eulen keine andere Rettung. Soren's Hoffung zahlt sich aus, die Gruppe wird von den Wächtern entdeckt. Der große Baum birgt ein ganzes Eulenreich und Zuflucht aller erdenklicher Eulenrassen. Soren ist begeistert. Allerdings ist sein Bericht über die Reinsten so unglaublich, dass ihm die Wächter nicht glauben. Es wird eine Patroullie losgeschickt, um die Geschichte zu bestätigen. Die Späher gelangen in einen Hinterhalt, lediglich eine Eule kann zurückkehren und bestätigt Soren's Geschichte. Legende_2 Die Wächter rüsten sich zum Kampf. Aber die Reinsten haben ihre Aktivitäten von langer Hand geplant, die Wächter fliegen in eine Falle. Soren erkennt während dessen, dass die Wächter in Gefahr sind und fliegt ihnen mit seinen Freunden hinterher....

Snyder, der zuvor unter anderem die Action-Epen „300“ (300) und „Watchmen“ (Watchmen – Die Wächter) gedreht hat, wagt sein erstes komplett im Computer erstelltes Projekt und reussiert. Der auf  der Kinderbuchreihe der amerikanischen Schriftstellerin Kathryn Lasky basierende Film thematisiert auch die hinter Heldengeschichten liegende Realität, indem er Soren seinem Idol gegenüber treten läßt. Lyze entpuppt sich ist nicht der strahlende Krieger, sondern als ein gezeichneter Kriegsveteran. In der Figur bemüht sich der Film auch um eine Darstellung der Schattenseiten des Kampfes. Als Familienfilm vielleicht etwas zu ernst und szenenweise düster, hätte Legende der Wächter eine Priese mehr gestreuten Humor vertragen Legende_1 .
Legende der Wächter überzeugt durch seine Animation. Die Szenen mit dem Feuer, die Darstellung der Eulenfedern ist sehr gelungen. Die Tiefenwirkung in der 3D-Version ist toll. Keine überdreht Grimassen schneidende, vermenschlichte Darstellungen (wie etwa in "Cats & Dogs). Ok es gibt 3 Ausnahmen, die aber schon fast selbstironisch zelebriert werden. Der Abstann in 3D-Schattenspieltechnik allein ist bereits sehenswert und einen eigenen Film in dieser Technik wert. Ich müßte nochmal "die Drachenzähmen leicht gemacht" ansehen, aus der Erinnerung waren dort die Flugszenen beeindruckender - was aber auch daran liegen kann, dass das damals die ersten 3D-Flüge waren , die mir in noch Erinnerung sind.
Legende_4 Der bunte Strauß von gropen Synchronsprechnern geht in der deutschen Synchro notwendigerweise verloren, ein Blick auf die Originalfassung wird sich lohnen.
Wer durch den Trailer Lust auf das Filmmärchen bekommt, wird nicht enttäuscht.

8,5/10 Punkten
 
Filmkritik: Machete PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   
OT: Machete                     screening OV mU
Cast: Danny Trejo, Steven Seagal, Michelle Rodriguez, Jeff Fahey, Cheech Marin, Don Johnson, Jessica Alba, Robert De Niro,  Steven Seagal, Linsay Lohan
Regie: Robert Rodriguez
Kinostart: 04.11.2010

Machete_Plakat Rodriguez hat hier einen Film für die Männerrunde abgeliefert. Am Screening publikum merkte man es schon, kaum Damen in der Zuschauerschaft/Zielgruppe. Rodriguez bedient die Zuschauererwartungen , Action pur. Zuviel Story stöhrt da nur.

Machete ist ein Federal Agent, der in Mexiko eine von Drogenhändlern festgehaltene Schöne befreit. Hierbei wird er überwältigt, muss ansehen, wie seine Lebensgefährtin enthauptet wird und wird Teil eines warmen Abrisses. Jahre später ist Machete wieder in USA, Texas. Ein mexikanisches Netzwerk schleust Illegale ins Land. Der Gouverneur ist Hardliner, der schon mal mit dem Gewehr eigenhändig verhindert, dass Mexikaner ins gelobte Land gelangen.

Dabei sind es die Illegalen, die Texas am Laufen halten. Machete flüchtet nach Texas, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch er findet sich wieder in einem Netz aus Korruption und Betrug. Der skrupellose Geschäftsmann Booth erpresst ihn, den rassistischen Senator McLaughlin  zu erschießen. Sonst würde er Machete, illegal in den USA, verpfeifen. Mangels Alternative nimmt er an. Das Ganze ist ein Setup, das Attentat geht schief, der Gouverneur wird nur angeschossen und gilt als Held. Machete wird gejagt. Er gilt den Illegalen als Idol und findet vielseitige Hilfe. Als weitere Parteien kommen noch ein unter falschen Vaterlands stolz leidender, eine texanische Bürgerwehr anführender Sheriff und ein mexikanischer Drogendealer ins Spiel. Machete_3

Machete kämpft um seinen Hals und Gerechtigkeit für die Illegalen. Überall lauern angeheuerte Killer und es rollen Köpfe...

Ein Film mit allem was was Mann so wünschen kann, viel Bumm-Bumm, viel schnuckelige Frauen, viel Macheten, habe ich erwähnt, dass viele schnuckelige leichtbekleidete Frauen in dem Film vorkommen und viel Bumm-Bumm ... Machete ist ein Film der sein FSK-Rating bemessen an der Action ohne Zweifel verdient.  Besser nicht ausmalen, was Rodriguez abgeliefert hätte, wenn nicht da nicht die amerikanische Grundeinstellung (Gewaltdarstellung ok - aber wehe man sieht eine leichtbekleidete Frau) wäre. Aber auch so werden hinreichend Phantasien bedient. die Krankenschwestern, die Nonne, die Lack-/Ledermotorradbraut, die Frau mit der Wumme, die Machete_1 Frau mit der GROßEN Wumme ....

Machete hat jede Menge markiger Sprüche "Machete doesn't text", "They just f****d with the wrong Mexican". cooler Szenen, stimmige Musik und nebenbei noch einen kritischen, erhobenen Zeigefinger für die Grenzpolitik der Amerikaner. Das beeindruckende Cast agiert souverain. De Niro ist immer genial, Don Johnson ist klasse, die Damen Eyecandy und ebenfalls glaubwürdig. Steven Seagal hat mir in "The expendables" noch gefehlt, schön ihn jetzt hier zu sehen. Danny Trejo ist einfach der Urvater des coolen Hundes, dem man abnimmt, dass er schon mit Messer auf die Welt gekommen ist. Linsay Lohan als drogenabhängige Tochter aus gutem Haus zu besetzen hat im Kino zu einem Bonuslacher geführt. Hoffentlich bekommt sie die Kurve.

Machete_2 Während der Vorbereitungen zu seinem zweiten Kinofilm „Desperado“ Mitte der 90er Jahre, dachte Regisseur Robert Rodriguez zum ersten Mal daran, dass es Zeit für einen Latino-Filmhelden sei, dem er insgeheim den Namen Machete verlieh. Mit Danny Trejos Auftritt in „Desperado“ war der Hauptdarsteller für „Machete“ gefunden. Rodriguez, der mit „From Dusk Till Dawn“ und „Sin City“ Kultstatus erlangte, konnte für seinen neuen Film neben einem hochkarätigen Cast erneut Ethan Maniquis als Co-Regisseur gewinnen. Er setzt damit nach dem Grindhouse-Projekt „Planet Terror“, das er zusammen mit Quentin Tarantino umsetzte, seiner Vorliebe für B-Movies im Stile der 70er Jahre ein weiteres Exploitation- Denkmal. Für das damalige Double-Feature drehte Rodriguez 2007 einen Fake-Trailer zu einem Film namens „Machete“, der auf so viele begeisterte Zuschauer stieß, dass er jetzt den Kinofilm dazu realisierte.

Ein klasse Genrefilm!

9/10 Punkten

 
Peter Jackson macht den Hobbit!!! PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

Ein guter Tag für die Fans. Peter Jackson soll nun doch für den Hobbit Regie führen. Die 2 Teile des Prequels zum Herr der Ringewerden - welch Überraschung - in 3D gedreht werden. Der erste Teil soll Weihnachten 2012 in die Kinos kommen.

Ursprünglich war es natürlich PJ, der für die Hobbitverfilmung vorgesehen war . Danach war es Guillermo del Toro, der in den Regie-Sessel klettern sollte. Nachdem dieser aber vor 2 MOnaten abgesprungen ist und sich Annimationsthemen witmet, war wieder alles offen. Interessant bleibt noch, ob die Prequels wie die Herr der Ringe-Filme in Neuseeland gedreht werden. Die Gewerkschaften sind dort derzeit aufmüpfig und PJ hat bereits mit einer Verlegung der Drehorte gedroht.

 
Filmkritik: Die Wanderhure PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   
OT: Die Wanderhure
Cast: Alexandra Neldel, Götz Otto, Nadja Becker, Julian Weigend, Bert Tischendorf
Regie: Hansjörg Thurn
DVD-Release: 08.10.2010

"Die Wanderhure" ist die Literaturverfilmung des gleichnamigen unter dem Pseudonym Iny Lorentz veröffentlichten Buchs. Die Wanderhure erzählt die  Geschichte von Marie Schärer, einer Konstanzer Tuchhändler- und Bürgerstochter, die sich im Kampf um ihre Würde als Frau, gegen Gier, Betrug und Verrat zur Wehr setzt.

Im Jahr 1414 vor dem Konstanzer Konzil: Die schöne Marie Schärer (Alexandra Neldel) lebt ein sorgenfreies, emanzipiertes und behütetes Leben - bis zu jenem Tag, an dem ihr Vater (Miguel Herz-Kestranek) sie gegen ihren Willen mit dem unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg, den Advokaten Magister Ruppertus Splendidus (Michael Brandner), verheiraten will. Der Tuchhändler verspricht sich von der Ehe mit einem Adligen den Zugang und damit Aufträge vom Konzil. Der Graf verspricht sich damit den Zugang zum Geld des bürgers. Doch Maries große Liebe ist ihr Jugendfreund Michel Adler (Bert Tischendorf), der aufgrund seines einfachen Standes nicht den Vorstellungen ihres Vaters entspricht. Geblendet vom möglichen Aufstieg willigt er in den Vorschlag von Graf Heinrich von Keilburg ein, Marie mit Ruppertus zwangszuverheiraten. Als Ruppertus jedoch Jungfer Maries Abneigung spürt, fühlt er sich zutiefst gekränkt und zettelt eine Intrige an: Er lässt Marie der Hurerei beschuldigen. Zum Beweis dieser Beschuldigung stört eine Kleinigkeit der Jungfer Marie, also läßt er sie im Kerker vergewaltigen...
 
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