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Illuminati - Angels & Demons E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von sushi25   
Dienstag, 5. Mai 2009

illuminati_banner.jpg

 

 

 

 

   

OT: Angels & Demons                                                          Screening OV mU
Regie: Ron Howard
Cast: Tom Hanks. Ewan McGregor, Stellan Skarsgard, Armin Mueller-Stahl
Kinostart: 13. Mai 2009

 

illuminati_plakat.jpg

Der Pabst ist tot. Während sich die Kardinäle in Rom für die Konklave versammeln, werden 4 der aussichtsreichen Kandidaten der Pabstnachfolge von den Illuminaten entführt. Der Vatikan erhält eine Drohung. Zu jeder vollen Stunde am Abend soll einer der Kardinäle hingerichtet werden und um Mitternacht ein aus dem CERN- Laboratorium entwendeter Antimateriesprengsatz den Vatikan und Halb Rom in einer Explosion zerstören. Damit soll nach Jahrhunderten der Verfolgung durch die katholische Kirche Rache genommen werden.

 

Robert Langdon (TOM HANKS) der ein Buch über die Illuminaten verfasst hat, wird vom Vatikan um Hilfe gebeten. Er versucht zusammen mit der italienischen CERN-Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (AYELET ZURER) die Kardinäle zu retten und die im Vatikan versteckte Bombe zu finden.

 

Gemeinsam machen sie sich auf zu einer Hetzjagd quer durch die ewige Stadt, durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben, verlassene Kathedralen – und mitten hinein ins Herz des geheimsten und best bewachten Grabgewölbes der Welt. Langdon und Vetra folgen einer 400 Jahre alten Spur altertümlicher Symbole um den Weg zur Kirche der Illuminaten und damit zu den wahrscheinlichen vorgesehenen Hinrichtungstellen illuminati1.jpgder Kardinäle zu finden. Jeder Tatort enthält Hinweise auf den nächsten und Langdon hetzt der ablaufenden Zeit hinterher, während die Konklave versucht, sich auf einen Pabstnachfolger zu einigen.

 

Dabei kämpfen sie nicht nur gegen die Zeit, sondern auch mit den widerstreitenden Sicherheitsdiensten des Vatikans und der Erkenntnis, dass die Illuminaten innerhalb des Vatikans ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheinen.

 

illuminati2.jpgDurch das zeitlichen Ultimatum der lluminaten baut die Story geschickt Druck und Spannung auf und schickt den Zuschauer auf eine gehetzte Schnitzeljagt durch Rom.

 

Die Musik von Hans Zimmer enthält das musikalische Thema des "Da Vinci Codes", auf den im Film ansonsten inhaltlich nur in wenigen Sätzen Bezug genommen wird. Wie bereits aus den Medien bekannt, hält sich der Film an diversen Stellen nicht an die Vorlage. Der Film ist mit seinen 138 Minuten Länge - obwohl spannend - sowieso an der Grenze.

 

Die Figur der Vottoria Vetra kommt in der Story sehr kurz. Sie brilliert wieLangdon durch erschütternd fundiertes und damit leicht nerfendes Religions- und Kunsthistorisches Wissen, kommt aber über eine Stichwortgeberin kaum hinaus. Die schnellen erklärenden Monologe von Langdon lassen sowohl die belehrten Ermittler, als auch die Zuschauer nach Luft schnappen, weniger wäre hier mehr gewesen.

 

Die Rätsel und Symboliken sind aufgrund des Drucks der Geschichte etwas zu Füllseln verkommen, während Langdom durch Rom hechelt, um tote Kardinäle einzusammeln.

 

Schön, dass Howard an einigen Stellen Platz gefunden hat, um etwas Humor einzustreuen. Etwa wenn Langdon erklärt, dass ihm nur noch eine bestimmte Quelle fehlt, um ein weitere wissenschaftliches Buch zu vollenden, von dem er dann DUTZENDE Exemplare in der Universitätsbuchhandlung verkaufen würde. Illuminati wird es zwar neben Star Trek nicht leicht haben, bietet aber genug vordergründigen Kinospaß, um an den Kinokassen erfolgreich zu sein.

 

6/10 Punkten

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Mai 2009 )
 
Star Trek - Die Zukunft hat begonnen E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von sushi25   
Montag, 4. Mai 2009

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OT: Star Trek XI                                                    Screening: OV

Cast: John Cho, Ben Cross, Bruce Greenwood, Simon Pegg, Chris Pine, Zachary Quinto, Winona Ryder, Zoë Saldana, Karl Urban, Anton Yelchin, Eric Bana, Leonard Nimoy

Regie: J. J. Abrams

Kinostart: 07.05.2009

 

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James Tiberius Kirk (Chris Pine) ist ein straffälliger Farmerjunge aus Iowa, der gern über die Stränge schlägt und der den Tod seines Vaters beim Angriff eines romulanischen Raumschiffs kurz nach seiner Geburt nicht überwunden hat.

Nach einer Schlägerei mit Kadetten der Sternenflotte fordert ihn Captain Pike (Bruce Greenwood) auf, es seinem heroischen Vater gleich zutun und der Sternenflotte beizutreten. Dort triftt er auf den pedantischen Ausbilder, Spock (Zachary Quinto). Dieser wuchs auf dem Planeten Vulkan auf. Er ist ein Außenseiter, weil er menschliches Blut in sich hat und daher anfällig für unberechenbare Emotionen ist, die den Vulkaniern schon vor langer Zeit fremd geworden sind. Gleichzeitig ist er ein hoch begabter und zielstrebiger Schüler, der als Erster seines Volkes in die Sternenflotte aufgenommen wird.

Kirk findet nach mehreren Fehlversuchen einen Weg, die Kobayashi Maru – Simulation von Spock (bekannt aus Star Trek II, The Wrath of Kahn), einem „no-Win“-Szenario, zu überlisten, indem er den Simulationscomputer umprogrammiert. Das folgende, gegen ihn eingeleitete, Verfahren wird durch eine Alarmmeldung unterbrochen. Alle Kadetten werden auf die verfügbaren Schiffe gesandt. Alle -ausser Kirk- der aufgrund des Verfahrens „grounded“ ist. In einer großartig-komischen Szene schmuggelt ihn der Bordarzt Leonard „Pille“ McCoy (Karl Urban), an Bord der Enterprise, indem er ihn eine Injektion verpasst, die eine Krankheit simulieren soll. Kirk erkrankt tatsächlich, was wieder diverse Injektionen nach sich zieht. Kirk erkennt die Ähnlichkeit der aktuellen Alarmsituation mit den damaligen Gegebenheiten, die bei seiner Geburt zum Verlust eines Schiffes und dem Tod seines Vaters geführt hat.

Durch seine Warnung kann er zunächst die Enterprise retten, Captain Pike wird jedoch von den Romulanern als Geisel genommen. Davor macht Pike Spock zu seinem Stellvertreter und Kirk zu dessen 1. Offizier.

Die Crew kann in Folge die Vernichtung des Planeten Vulkan durch die Romulaner nicht verhindern. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit setzt Spock Kirk auf dem Eisplaneten Delta Vega ab. Kirk trifft dort auf den in der Zeit zurückgereisten, greisen Mr. Spock, der ihm aufgibt, zusammen mit Scotty (Simon Pegg), der auf dem Eisplaneten abgeschoben in einem Aussen­­posten der Föderation Dienst schieben muss, den jungen Spock von der Notwendigkeit des Kampfs gegen die Romulaner zu überzeugen.

Kirk übernimmt das Kommando der Enterprise und greift die Romulaner an…            

 

J.J. Abrams hatte bei dem vorliegenden Star Trek-Film die Aufgabe, das Franchise mit einer frischen Crew für eine neue Generation von Star Trek-Fans zu öffnen, ohne die eingesessenen Trekkies vor den Kopf zu stoßen. Er brennt also sein Effektfeuerwerk ab– und?

Eigentlich bin ich Star Wars-Fan und kein Trekkie und habe also nicht klingonisch als 2. Fremdsprache- So jetzt ist es raus:-) Nachdem ich aber mit Raumschiff Enterprise groß geworden bin, habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich in einem Star Trek-Film sehen möchte. (Es lohnt sich übrigens die alte Serie mal auf Englisch anzusehen, die Dialoge sind es wert und insbesondere Scotty mit seinem schottischen Akzent kommt natürlich auf Deutsch viel zu kurz.) Bei Star Trek ist es ähnlich wie bei James Bond, die klassischen Elemente und deren Wiedererkennung machen den Zauber aus. Und – ist dieser Zauber in der vorliegenden Verfilmung vorhanden? Für mich blitzte er zwar auf, war mir aber mitunter zu subtil. Wie gesagt – ich bin kein Trekkie, der sämtliche Episoden auswendig kennt.

Die neue Crew funktioniert für mich. Quinto kommt dem jungen Leonard Nimoy als Spock erstaunlich nahe und interpretiert den Vulkanier - faszinierend. Simon Pegg als Montgomery „Scotty“ Scott spielt erfreulich zurückgenommen und passend, kommt aber etwas kurz. Karl Urban als „Pille“ McCoy hätte ebenfalls etwas mehr Aufmerksamkeit im Script vertragen können. Chekov mit seinem Akzent und den daraus resultierenden Verständigungsproblemen mit Crew und Bordcomputer sind ein Schmunzeln wert. Pine als Kirk tut nicht weh, wenn auch das Script sich das Übernehmen des Kommandos der Enterprise durch ihn sehr leicht macht und seine Führungsqualitäten nicht wirklich herausgearbeitet werden. Der vorliegende Film verzichtet auf die Wiederholung des klassischen und damals skandalösen interrassischen Filmkusses zwischen Kirk und Uhura und ersetzt diesen durch einen Kuss zwischen Uhura und Spock.

Aufgefallen aus den alten Filmen/Serien ist mir auch Captain Pike Ep. 1 der Star Trek die damals von Gene Roddenberry als Screener/Testepisode für die TV-Studios erstellt worden ist. Der Abwurf der Tanks, um einen Energieboost zu erhalten und das Einsaugen in das schwarze Loch zu vermeiden, kam mir ebenfalls bekannt vor, kann ich aber nicht konkret zuordnen.

Mir fehlten großzügische/genüßliche Schwenks über die Enterprise und entsprechende Aufnahmen aus dem Inneren des Schiffs. Vielmehr hetzt der Film mit schnellen Schnitten durch die Story, ohne nostalgisches Schwelgen zu erlauben. Die Maschienenräume der Enterprise haben den Charme von Lagerhallen, was nicht von ungefähr kommt, da die Budweiserbrauerreihallen als Sets dienten.

Zusammenfassend ein Film für eine neue Generation von Fans, der Diesen Lust auf mehr Information und Details machen dürfte und den Weg für weitere Filme mit der neuen Crew öffnet. Für alteingesessene Fans finde ich Film XI etwas enttäuschend.

 7/10 Punkten

 (Paramount hat noch keine Fotos für eine Internetnutzung freigegeben)

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. Mai 2009 )
 
X-Men Origines: Wolverine E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von sushi25   
Dienstag, 28. April 2009

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OT:  X-Men Origines: Wolverine                            Screening: OV

Regie: Gavin Hood

Cast: Hugh Jackman, Liev Schreiber, Ryan Reynolds, Dominic Monaghan

Kinostart 30. 04. 2009

wolverine_plakat.jpg

Logan wird als James Howlett geboren und weiß bis ins Teenageralter nicht, dass er und Victor Brüder sind. Eine Familientragödie rufen bei Logan erstmals seinen unglaublichen Zorn, Knochenklingen aus seinen Handgelenken und die Regenationsfähigkeiten hervor, die seine Mutation offenbaren. Logan und Victor fliehen von Zuhause und schließen einen Bund, der über Brüderschaft hinausgeht. Als unbesiegbare Krieger nehmen sie im Verlauf von zwei Jahrzehnten an zahllosen kriegerischen Auseinandersetzungen teil, darunter der Amerikanische Bürgerkrieg, die beiden Weltkriege und der Vietnam-Konflikt.

Victors (Beastman) Brutalität führt dazu, dass die beiden vor einem Erschießungskommando landen – aber nach über 10 Stunden Erschießung steht fest, natürlich können Kugeln ihnen nichts anhaben. Ein Oberst namens William Stryker wird auf die einzigartigen Fähigkeiten der beiden aufmerksam und fragt sie, ob sie einem Spezialteam anschließen wollen, das er gerade zusammenstellt. Die geheime Truppe für Spezialaufträge „Team X“ und besteht aus Mutanten – was sie unbezwingbar macht.

 

wolverine2.jpgStrykers geht über Leichen, von dieser unethischen Vorgehensweise angewidert kehrt Logan Victor und dem „Team X“ den Rücken. Aber während Logan nach dem Frieden sucht, der ihm über ein Jahrhundert lang verwährt geblieben ist, holt ihn die Welt, der er zu entfliehen versucht, nach einigen Jahren wieder ein. Victor tritt wieder in sein Leben und ermordet Logans Freundin Kayla Silverfox, die Logan auf den Namen wolverine (Marderart: Vielfraß).

 

Logan sinnt auf Rache und lässt sich noch mal mit Stryker ein. Es kommt zu der bereits bekannten Injektion von Adamantium. Logan bekommt während der Prozedur mit, dass Stryker nur mit ihm experimentiert und mit Abschluss des Experiments überflüssig ist. Er entdeckt, dass Victor für Stryker arbeitet. Um an die beiden heranzukommen nimmt Logan Kontakt mit Gambit auf, wolverine1.jpgder die Insel kennt, auf der Stryker versucht, die Fähigkeiten diverser Mutanten in einer Person zu vereinen…

 

Regisseur Gavin Hood hat mit Wolverine definitiv keinen weiteren Oscar-Aspiranten abgeliefert. Trotz Hugh Jackman in seiner grundsätzlich charismatischen Rolle als Wolverine und viel Action kommt das Prequel irgendwie blutleer daher. Die Actionszenen sind zwar qualitativ gut, es fehlt das „Fleisch“ der Story dazwischen. Ob es am Drehbuch von David Benioff (Troja) lag, jedenfalls trägt die Geschichte nicht wirklich: Die beiden Brüder bekämpfen sich vom Feinsten und plötzlich am Ende: unerklärte wiedergefundene Bruderliebe. Auch im ersten Teil des Films wird nicht wirklich beleuchtet, warum der eine Bruder „böse“ und der andere „gut“ wird.

Wolverine verlässt die Spezialtruppe, sein Bruder bemerkt, man könne ihn nicht einfach gehen lassen und nichts passiert. Szenen später lernt man, dass die Truppe insgesamt zerfallen ist, ohne dass dies wirklich näher erläutert wird.

 

Was für Mutanten/X-Men tauchen noch auf? Gambit mit coolen Fähigkeiten, auch wenn ich mir seine Person aufgrund der Comics anders vorgestellt hätte. Cyclops kommt als Teenager vor und legt mit seinen Energiestrahlen nicht nur seine Schule in Schutt und Asche. Emma Frost kommt nur kurz vor. Einen Kurz- Auftritt hat als noch Prof. X (aufrecht gehend und nicht im Rollstuhl) was kein passendes Puzzleteil zu den 3 bisherigen X-Menfilmen bietet. Der Professor weiß also um die Befreiung der Mutanten und damit um Wolverines Mitwirkung und seine Beziehung zu Stryker, er scheint dies jedoch bis X-Men wieder verdrängt zu haben.

 

Mit dem vorliegenden Film werden Actionfans und Fans der Trilogie zwar ihren Spaß haben. Hugh Jackman’s Wolverine ist nach meiner Meinung der coolste X-Men der Trilogie, mit einem besseren Script hätte man jedoch weit mehr aus dem Film gemacht werden können. Wirklich cool war der auch in den Trailern enthaltene Zug durch die Jahrhunderte und großen Schlachten der Weltgeschichte am Anfang des Films. Bitter - wenn man gezeigt bekommt, wie der Film insgesamt hätte sein können. Dark Night oder Iron Man spielen da in einer ganz andern Liga.

 

6/10 Punkten (aber eigentlich nur, weil Wolverine mein LieblingsX-Men ist)

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 28. April 2009 )
 
Pirate Bay Betreiber verurteilt E-Mail
Film-und-Kino-News
Geschrieben von sushi25   
Freitag, 17. April 2009

Wie schwedische Medien berichten, sind die Betreiber von Pirate Bay erstinstanzlich wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen zu einer Gefängnisstrafe sowie zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt worden.

Das dieses Verfahren durch die Instanzen gehen wird ist klar. Interessant ist, dass das schwedische Urheberrecht anscheinend die Vermischung von Strafrechtlicher Sanktion und zivilrechtlichem Schadenersatzforderung zulässt und dass mit dem Urteil erstmalig die Betreiber eines Dienstes, der  lediglich ein technisches Hilfsmittel bereitstellt, der auch zum Auffinden von urheberrechtlich geschützten Werken genutzt werden kann, strafrechtlich zur Raison gezogen werden.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 28. April 2009 )
 
Crank 2: High Voltage E-Mail
Filmkritiken
Geschrieben von sushi25   
Dienstag, 14. April 2009

OT: Crank 2: High Voltage                            PV: DV

Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor

Cast: Jason Statham (Chev Chelios), Amy Smart (Eve), Bai Ling (Ria), Clifton Collins Jr. (El Huron), David Carradine (Poon Dong), Art Hsu (Johnny Vang), Dwight Yoakam (Doc Miles),

Kinostart: 16.04.2009

 

crank2plakat.jpgCrank 2: High Voltage fängt dort an, wo Crank aufhört, Chev Chelios ist aus einem fliegenden Hubschrauber gesprungen und ungebremst zunächst auf dem Dach eines Autos und dann auf einer Straßenkreuzung in LA gelandet.

 

Er wird er zu Beginn der Fortsetzung von Asiaten sprichwörtlich von der Straße gekratzt und landet auf dem OP-Tisch der chinesischen Mafia. Dort bekommt er bei halbem Bewusstsein sein gedoptes Herz ex- und ein neues künstliches implantiert. Er bekommt noch mit, wer sein Herz in Empfang nimmt und verliert dann wieder das Bewusstsein. Das Kunstherz hat nur einen Sinn: Chev soll noch solange weiterleben, bis man ihm auch noch die anderen Organe entnommen hat. Als die Chirurgen als nächstes Chelios bestem Stück aboperieren wollen, beschließt dieser, dass es ist Zeit zu gehen.

 

Er ist fortan auf der Jagd nach seinem echten Herz, das dem Triadenchef Poon Dong (David Carradine) eingepflanzt wurde. Als wäre das noch nicht genug, stellt Chev außerdem schnell fest, dass sein Kunstherz den Geist aufgibt, wenn er nicht regelmäßig die Batterie auflädt. Dummerweise geht der Batteriegürtel schnell kaputt und Chev ist einmal mehr auf die Hilfe seines Kumpels Doc Miles (Dwight Yoakam) und auf sein eigenes cooles Köpfchen angewiesen. Will er am Leben bleiben, muss er jede mögliche Energiequelle anzapfen, von Elektroschocks bis zu körperlicher Reibung ist alles möglich.

 

Das Regieduo Mark Neveldine und Brian Taylor hatten ein fast doppelt so hohes Budget wie bei Crank1 zur Verfügung crank2_bild1.jpgum ihre überdrehte B-Actionmovie Fortsetzung zu drehen mit Schießorgien, Stripperinnen und Splattereffekten. Wie bei dem Original werden die Personen und die Handlungslogik zur Nebensache. Wie im ersten Teil finden die Schauplatzwechsel via Google-Earth-Zooms statt.

 

Nett ist die Besetzung von David Carradine als Poon Dong, der durch das verpflanzte Herz als 100 Jähriger einen zweiten Frühling erleben darf. Witzig sind auch die Gastauftritte von Lauren Holly als sehr direkte Psychiaterin und die von Pornodarstellern, die sich auf einer Protestveranstaltung selbst spielen.

 

Wo bei den „Transporter“-Filmen mit Jason Statham die Action in die Story eingebunden ist, dient hier die Story mehr um die nächste irre Actionsequenz zu legitimieren. Crank 2 ist ein groteskes B-Movie für Fans des Action Genres und des groben Humors.

 

Freunde von Nonstop-Actionfeuerwerken im Sinne von Crank sollten einen Blick riskieren.

 

6/10

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 14. April 2009 )
 
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