Cast: Tom
Hanks. Ewan McGregor, Stellan Skarsgard, Armin Mueller-Stahl
Kinostart: 13. Mai 2009
Der Pabst ist tot. Während sich die
Kardinäle in Rom für die Konklave versammeln, werden 4 der aussichtsreichen
Kandidaten der Pabstnachfolge von den Illuminaten entführt. Der Vatikan erhält
eine Drohung. Zu jeder vollen Stunde am Abend soll einer der Kardinäle
hingerichtet werden und um Mitternacht ein aus dem CERN- Laboratorium
entwendeter Antimateriesprengsatz den Vatikan und Halb Rom in einer Explosion
zerstören. Damit soll nach Jahrhunderten der Verfolgung durch die katholische
Kirche Rache genommen werden.
Robert Langdon (TOM HANKS) der ein Buch
über die Illuminaten verfasst hat, wird vom Vatikan um Hilfe gebeten. Er
versucht zusammen mit der italienischen CERN-Wissenschaftlerin Vittoria Vetra
(AYELET ZURER) die Kardinäle zu retten und die im Vatikan versteckte Bombe zu
finden.
Gemeinsam machen sie sich auf zu einer Hetzjagd quer durch die ewige Stadt, durch versiegelte
Krypten, gefährliche Katakomben, verlassene Kathedralen – und mitten
hinein ins Herz des geheimsten und best bewachten Grabgewölbes der Welt.
Langdon und Vetra folgen einer 400 Jahre alten Spur altertümlicher Symbole um
den Weg zur Kirche der Illuminaten und damit zu den wahrscheinlichen vorgesehenen
Hinrichtungstellen der Kardinäle zu finden. Jeder Tatort enthält Hinweise auf
den nächsten und Langdon hetzt der ablaufenden Zeit hinterher, während die
Konklave versucht, sich auf einen Pabstnachfolger zu einigen.
Dabei kämpfen sie nicht nur gegen die
Zeit, sondern auch mit den widerstreitenden Sicherheitsdiensten des Vatikans
und der Erkenntnis, dass die Illuminaten innerhalb des Vatikans ihnen immer
einen Schritt voraus zu sein scheinen.
Durch das zeitlichen Ultimatum der lluminaten baut die Story geschickt Druck
und Spannung auf und schickt den Zuschauer auf eine gehetzte Schnitzeljagt durch Rom.
Die Musik von Hans Zimmer enthält das musikalische Thema des "Da Vinci Codes", auf den im Film ansonsten inhaltlich nur in wenigen Sätzen Bezug genommen wird. Wie bereits aus den Medien bekannt, hält sich der Film an diversen Stellen
nicht an die Vorlage. Der Film ist mit seinen 138 Minuten Länge - obwohl
spannend - sowieso an der Grenze.
Die Figur der Vottoria Vetra kommt in der Story sehr kurz. Sie
brilliert wieLangdon durch erschütternd fundiertes und damit leicht nerfendes Religions- und
Kunsthistorisches Wissen, kommt aber über eine Stichwortgeberin kaum hinaus. Die
schnellen erklärenden Monologe von Langdon lassen sowohl die belehrten Ermittler, als
auch die Zuschauer nach Luft schnappen, weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Rätsel
und Symboliken sind aufgrund des Drucks der Geschichte etwas zu Füllseln
verkommen, während Langdom durch Rom hechelt, um tote Kardinäle einzusammeln.
Schön, dass Howard an einigen Stellen Platz gefunden hat, um etwas Humor
einzustreuen. Etwa wenn Langdon erklärt, dass ihm nur noch eine bestimmte Quelle fehlt, um ein weitere wissenschaftliches Buch zu vollenden, von dem er dann DUTZENDE Exemplare in der Universitätsbuchhandlung verkaufen würde. Illuminati wird es zwar neben Star Trek nicht leicht haben,
bietet aber genug vordergründigen Kinospaß, um an den Kinokassen erfolgreich zu
sein.
Cast: John
Cho, Ben Cross, Bruce Greenwood, Simon Pegg, Chris Pine, Zachary Quinto, Winona
Ryder, Zoë Saldana, Karl Urban, Anton Yelchin, Eric Bana, Leonard Nimoy
Regie: J.
J. Abrams
Kinostart:
07.05.2009
James Tiberius Kirk (Chris
Pine) ist ein straffälliger Farmerjunge aus Iowa, der gern über die Stränge
schlägt und der den Tod seines Vaters beim Angriff eines romulanischen Raumschiffs
kurz nach seiner Geburt nicht überwunden hat.
Nach einer Schlägerei mit
Kadetten der Sternenflotte fordert ihn Captain Pike (Bruce Greenwood) auf, es
seinem heroischen Vater gleich zutun und der Sternenflotte beizutreten. Dort
triftt er auf den pedantischen Ausbilder, Spock (Zachary Quinto). Dieser wuchs auf dem
Planeten Vulkan auf. Er ist ein Außenseiter, weil er menschliches Blut in sich
hat und daher anfällig für unberechenbare Emotionen ist, die den Vulkaniern
schon vor langer Zeit fremd geworden sind. Gleichzeitig ist er ein hoch
begabter und zielstrebiger Schüler, der als Erster seines Volkes in die
Sternenflotte aufgenommen wird.
Kirk findet nach mehreren
Fehlversuchen einen Weg, die Kobayashi Maru – Simulation von Spock (bekannt aus Star Trek
II, The Wrath of Kahn), einem „no-Win“-Szenario, zu überlisten, indem er den
Simulationscomputer umprogrammiert. Das folgende, gegen ihn eingeleitete,
Verfahren wird durch eine Alarmmeldung unterbrochen. Alle Kadetten werden auf
die verfügbaren Schiffe gesandt. Alle -ausser Kirk- der aufgrund des Verfahrens „grounded“
ist. In einer großartig-komischen Szene schmuggelt ihn der Bordarzt Leonard „Pille“
McCoy (Karl Urban), an Bord der Enterprise, indem
er ihn eine Injektion verpasst, die eine Krankheit simulieren soll. Kirk
erkrankt tatsächlich, was wieder diverse Injektionen nach sich zieht. Kirk
erkennt die Ähnlichkeit der aktuellen Alarmsituation mit den damaligen Gegebenheiten, die bei seiner
Geburt zum Verlust eines Schiffes und dem Tod seines Vaters geführt hat.
Durch seine Warnung kann er
zunächst die Enterprise retten, Captain Pike wird jedoch von den Romulanern als
Geisel genommen. Davor macht Pike Spock zu seinem Stellvertreter und Kirk zu
dessen 1. Offizier.
Die Crew kann in Folge die Vernichtung des Planeten Vulkan durch die
Romulaner nicht verhindern. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit setzt Spock
Kirk auf dem Eisplaneten Delta Vega ab. Kirk trifft dort auf den in der Zeit
zurückgereisten, greisen Mr. Spock, der ihm aufgibt, zusammen mit Scotty (Simon Pegg),
der auf dem Eisplaneten abgeschoben in einem Aussenposten der Föderation
Dienst schieben muss, den jungen Spock von der Notwendigkeit des Kampfs gegen die Romulaner zu überzeugen.
Kirk übernimmt das Kommando der Enterprise und greift die Romulaner an…
J.J. Abrams hatte bei dem vorliegenden Star
Trek-Film die Aufgabe, das Franchise mit einer frischen Crew für eine neue
Generation von Star Trek-Fans zu öffnen, ohne die eingesessenen Trekkies vor
den Kopf zu stoßen. Er brennt also sein
Effektfeuerwerk ab– und?
Eigentlich bin ich Star Wars-Fan
und kein Trekkie und habe also nicht klingonisch als 2. Fremdsprache- So jetzt
ist es raus:-) Nachdem ich aber mit Raumschiff Enterprise groß geworden bin, habe
ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich in einem Star Trek-Film
sehen möchte. (Es lohnt sich übrigens die alte Serie mal auf Englisch anzusehen, die Dialoge sind es wert und insbesondere Scotty mit seinem schottischen Akzent kommt natürlich auf Deutsch viel zu kurz.) Bei Star Trek ist es ähnlich wie bei James Bond, die klassischen Elemente und
deren Wiedererkennung machen den Zauber aus. Und – ist dieser Zauber in der vorliegenden Verfilmung vorhanden? Für mich
blitzte er zwar auf, war mir aber mitunter zu subtil. Wie gesagt – ich bin kein
Trekkie, der sämtliche Episoden auswendig kennt.
Die neue Crew funktioniert
für mich. Quinto kommt dem jungen Leonard Nimoy als Spock erstaunlich nahe und
interpretiert den Vulkanier - faszinierend. Simon Pegg als Montgomery „Scotty“
Scott spielt erfreulich zurückgenommen und passend, kommt aber etwas kurz. Karl
Urban als „Pille“ McCoy hätte ebenfalls etwas mehr Aufmerksamkeit im Script
vertragen können. Chekov mit seinem Akzent und den daraus resultierenden
Verständigungsproblemen mit Crew und Bordcomputer sind ein Schmunzeln wert. Pine
als Kirk tut nicht weh, wenn auch das Script sich das Übernehmen des Kommandos
der Enterprise durch ihn sehr leicht macht und seine Führungsqualitäten
nicht wirklich herausgearbeitet werden. Der vorliegende Film verzichtet auf die
Wiederholung des klassischen und damals skandalösen interrassischen Filmkusses
zwischen Kirk und Uhura und ersetzt diesen durch einen Kuss zwischen Uhura und Spock.
Aufgefallen aus den alten
Filmen/Serien ist mir auch Captain Pike Ep. 1 der Star Trek die damals von Gene
Roddenberry als Screener/Testepisode für die TV-Studios erstellt worden ist. Der
Abwurf der Tanks, um einen Energieboost zu erhalten und das Einsaugen in das
schwarze Loch zu vermeiden, kam mir ebenfalls bekannt vor, kann ich aber nicht
konkret zuordnen.
Mir fehlten großzügische/genüßliche Schwenks über die
Enterprise und entsprechende Aufnahmen aus dem Inneren des Schiffs. Vielmehr hetzt
der Film mit schnellen Schnitten durch die Story, ohne nostalgisches Schwelgen zu erlauben. Die Maschienenräume der Enterprise haben den Charme von Lagerhallen, was nicht von ungefähr kommt, da die Budweiserbrauerreihallen als Sets dienten.
Zusammenfassend ein Film für eine
neue Generation von Fans, der Diesen Lust auf mehr Information und Details
machen dürfte und den Weg für weitere Filme mit der neuen Crew öffnet. Für
alteingesessene Fans finde ich Film XI etwas enttäuschend.
7/10 Punkten
(Paramount hat noch keine Fotos für eine Internetnutzung freigegeben)
Cast: Hugh Jackman,
Liev Schreiber, Ryan Reynolds, Dominic Monaghan
Kinostart 30. 04. 2009
Logan wird
als James Howlett geboren und weiß bis ins Teenageralter nicht, dass er und
Victor Brüder sind. Eine Familientragödie rufen bei Logan erstmals seinen
unglaublichen Zorn, Knochenklingen aus seinen Handgelenken und die Regenationsfähigkeiten
hervor, die seine Mutation offenbaren. Logan und Victor fliehen von Zuhause und
schließen einen Bund, der über Brüderschaft hinausgeht. Als unbesiegbare
Krieger nehmen sie im Verlauf von zwei Jahrzehnten an zahllosen kriegerischen
Auseinandersetzungen teil, darunter der Amerikanische Bürgerkrieg, die beiden
Weltkriege und der Vietnam-Konflikt.
Victors (Beastman)
Brutalität führt dazu, dass die beiden vor einem Erschießungskommando landen –
aber nach über 10 Stunden Erschießung steht fest, natürlich können Kugeln ihnen
nichts anhaben. Ein Oberst namens William Stryker wird auf die einzigartigen
Fähigkeiten der beiden aufmerksam und fragt sie, ob sie einem Spezialteam
anschließen wollen, das er gerade zusammenstellt. Die geheime Truppe für
Spezialaufträge „Team X“ und besteht aus Mutanten – was sie unbezwingbar macht.
Strykers geht
über Leichen, von dieser unethischen Vorgehensweise angewidert kehrt Logan
Victor und dem „Team X“ den Rücken. Aber während Logan nach dem Frieden sucht,
der ihm über ein Jahrhundert lang verwährt geblieben ist, holt ihn die Welt,
der er zu entfliehen versucht, nach einigen Jahren wieder ein. Victor tritt
wieder in sein Leben und ermordet Logans Freundin Kayla Silverfox, die Logan auf den Namen wolverine (Marderart: Vielfraß).
Logan sinnt
auf Rache und lässt sich noch mal mit Stryker ein. Es kommt zu der bereits
bekannten Injektion von Adamantium. Logan bekommt während der Prozedur mit,
dass Stryker nur mit ihm experimentiert und mit Abschluss des Experiments
überflüssig ist. Er entdeckt, dass Victor für Stryker arbeitet. Um an die
beiden heranzukommen nimmt Logan Kontakt mit Gambit auf, der die Insel kennt,
auf der Stryker versucht, die Fähigkeiten diverser Mutanten in einer Person zu
vereinen…
Regisseur Gavin
Hood hat mit Wolverine definitiv keinen weiteren Oscar-Aspiranten abgeliefert. Trotz
Hugh Jackman in seiner grundsätzlich charismatischen Rolle als Wolverine und
viel Action kommt das Prequel irgendwie blutleer daher. Die Actionszenen sind
zwar qualitativ gut, es fehlt das „Fleisch“ der Story dazwischen. Ob es am Drehbuch
von David Benioff (Troja) lag, jedenfalls trägt die Geschichte nicht wirklich:
Die beiden Brüder bekämpfen sich vom Feinsten und plötzlich am Ende: unerklärte
wiedergefundene Bruderliebe. Auch im ersten Teil des Films wird nicht wirklich
beleuchtet, warum der eine Bruder „böse“ und der andere „gut“ wird.
Wolverine verlässt
die Spezialtruppe, sein Bruder bemerkt, man könne ihn nicht einfach gehen
lassen und nichts passiert. Szenen später lernt man, dass die Truppe insgesamt zerfallen
ist, ohne dass dies wirklich näher erläutert wird.
Was für
Mutanten/X-Men tauchen noch auf? Gambit mit coolen Fähigkeiten, auch wenn ich
mir seine Person aufgrund der Comics anders vorgestellt hätte. Cyclops kommt
als Teenager vor und legt mit seinen Energiestrahlen nicht nur seine Schule in
Schutt und Asche. Emma Frost kommt nur kurz vor. Einen Kurz- Auftritt hat als noch
Prof. X (aufrecht gehend und nicht im Rollstuhl) was kein passendes Puzzleteil
zu den 3 bisherigen X-Menfilmen bietet. Der Professor weiß also um die Befreiung
der Mutanten und damit um Wolverines Mitwirkung und seine Beziehung zu Stryker,
er scheint dies jedoch bis X-Men wieder verdrängt zu haben.
Mit dem
vorliegenden Film werden Actionfans und Fans der Trilogie zwar ihren Spaß haben.
Hugh Jackman’s Wolverine ist nach meiner Meinung der coolste X-Men der Trilogie,
mit einem besseren Script hätte man jedoch weit mehr aus dem Film gemacht
werden können. Wirklich cool war der auch in den Trailern enthaltene Zug durch
die Jahrhunderte und großen Schlachten der Weltgeschichte am Anfang des Films. Bitter
- wenn man gezeigt bekommt, wie der Film insgesamt hätte sein können. Dark Night
oder Iron Man spielen da in einer ganz andern Liga.
6/10
Punkten (aber eigentlich nur, weil Wolverine mein LieblingsX-Men ist)
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 28. April 2009 )
Wie schwedische Medien berichten, sind die Betreiber von Pirate Bay erstinstanzlich wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen zu einer Gefängnisstrafe sowie zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt worden.
Das dieses Verfahren durch die Instanzen gehen wird ist klar. Interessant ist, dass das schwedische Urheberrecht anscheinend die Vermischung von Strafrechtlicher Sanktion und zivilrechtlichem Schadenersatzforderung zulässt und dass mit dem Urteil erstmalig die Betreiber eines Dienstes, der lediglich ein technisches Hilfsmittel bereitstellt, der auch zum Auffinden von urheberrechtlich geschützten Werken genutzt werden kann, strafrechtlich zur Raison gezogen werden.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 28. April 2009 )
Cast:
Jason Statham (Chev Chelios), Amy Smart (Eve), Bai Ling (Ria), Clifton Collins
Jr. (El Huron), David Carradine (Poon Dong), Art Hsu (Johnny Vang), Dwight
Yoakam (Doc Miles),
Kinostart: 16.04.2009
Crank 2: High Voltage fängt dort an, wo Crank aufhört, Chev Chelios ist
aus einem fliegenden Hubschrauber gesprungen und ungebremst zunächst auf dem
Dach eines Autos und dann auf einer Straßenkreuzung in LA gelandet.
Er wird er zu Beginn der Fortsetzung von Asiaten sprichwörtlich von der
Straße gekratzt und landet auf dem OP-Tisch der chinesischen Mafia. Dort
bekommt er bei halbem Bewusstsein sein gedoptes Herz ex- und ein neues
künstliches implantiert. Er bekommt noch mit, wer sein Herz in Empfang nimmt
und verliert dann wieder das Bewusstsein. Das Kunstherz hat nur einen Sinn:
Chev soll noch solange weiterleben, bis man ihm auch noch die anderen Organe
entnommen hat. Als die Chirurgen als nächstes Chelios bestem Stück aboperieren
wollen, beschließt dieser, dass es ist Zeit zu gehen.
Er ist fortan auf der Jagd nach seinem echten Herz, das dem Triadenchef
Poon Dong (David Carradine) eingepflanzt wurde. Als wäre das noch nicht genug,
stellt Chev außerdem schnell fest, dass sein Kunstherz den Geist aufgibt, wenn
er nicht regelmäßig die Batterie auflädt. Dummerweise geht der Batteriegürtel schnell
kaputt und Chev ist einmal mehr auf die Hilfe seines Kumpels Doc Miles (Dwight
Yoakam) und auf sein eigenes cooles Köpfchen angewiesen. Will er am Leben
bleiben, muss er jede mögliche Energiequelle anzapfen, von Elektroschocks bis
zu körperlicher Reibung ist alles möglich.
Das Regieduo
Mark Neveldine und Brian Taylor hatten ein fast doppelt so hohes Budget wie bei
Crank1 zur Verfügung um ihre überdrehte B-Actionmovie Fortsetzung zu drehen mit Schießorgien,
Stripperinnen und Splattereffekten.Wie
bei dem Original werden die Personen und die Handlungslogik zur Nebensache. Wie
im ersten Teil finden die Schauplatzwechsel via
Google-Earth-Zooms statt.
Nett ist die Besetzung von David Carradine als Poon Dong, der durch das
verpflanzte Herz als 100 Jähriger einen zweiten Frühling erleben darf. Witzig
sind auch die Gastauftritte von Lauren Holly als sehr direkte Psychiaterin und
die von Pornodarstellern, die sich auf einer Protestveranstaltung selbst
spielen.
Wo bei den „Transporter“-Filmen mit Jason Statham die Action in die
Story eingebunden ist, dient hier die Story mehr um die nächste irre Actionsequenz
zu legitimieren. Crank 2 ist ein groteskes B-Movie für Fans des Action Genres und
des groben Humors.
Freunde von Nonstop-Actionfeuerwerken im Sinne von Crank sollten einen
Blick riskieren.
6/10
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 14. April 2009 )