Slumdog Millionär ab 26.10.2009 auf Einzel-DVD; Limitierte 2-Disc Millionär Edition und Blu-Ray
Den Film Slumdog Millionär selbst haben wir bereits hierausführlich besprochen. Anlässlich des DVD-Releases habe ich ihm mir nochmal angesehen und muß sagen, er ist immer noch super!
Der indische Diplomat Vikas Swarup, hat es mit seiner Romanvorlage
„Rupien, Rupien!“ geschafft, ein starres TV-Format als dramaturgisches Prinzip
für die Erzählung eines äußerst bewegten Leben zu nutzen.Die Kunst ein Franchiseprodukte wie „Who wants to be a
Millionair“ zu verkaufen, führt auffaszinierende Weise dazu, dass die Sendung in allen Teilen der Welt
gleich aussieht und abläuft, von den Jingles über die Sets, bis zur Einblendung
der Fragen. Man kann es nur als Glücksfall bezeichnen, dass und in
welcher Weise Regisseur Danny Boyle, die Verfilmung umgesetzt hat.
Wenn ein Film in Indien spielt, schellen zunächst einmal
beim Zuschauer die Bollywood-Alarmglocken. Boyle übernimmt zwar geschickt
einige Stilmittel des Bollywood-Kinos wie Farben, Musik, Rhythmus und
Lebensfreude. Er vermeidet es jedoch ein Studiotanzfilmmärchen voller heiler
Welt abzuliefern. Vielmehr gelingt es ihm mit Aufnahmen die zum Teil mit
(versteckten) Handkameras im täglichen Wahnsinn in Indien gedreht wurden, in
Slumdog auch sozialdramatische Aspekte über Indien einzubauen.
Die 8 Oscars sprechen für sich, neben den Musik, Sound und
Filmsong-Oscar, gab es den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch, den besten
Filmschnitt, die beste Kameraführung, die beste Regie und den besten Film.
Slumdog kommt
in verschiedenen Gebinden in den Handel. Die Einzel-DVD enthält 2
Sprachfassungen. In der deutschen Fassung wird ausschließlich deutsch
gesprochen, während die auf der DVD ebenfalls enthaltene englische Fassung auch
Passagen auf Hindi mit englischen Untertiteln enthält, was den Eindruck der
sozialen Entwicklung der Charaktere noch zu verstärkt und unbedingt sehenswert
ist. Daneben enthält die DVD eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte,
Interviews mit Danny Bolye und den Hauptdarstellern Dev Patel und Freida Pinto,
den Filmtrailer, sowie eine Featurette von der Idee zum Film: die Toilettenszene.
Die
aufwendige Millionärs-2-Disc-Box enthält, wie auch die Blu-Ray zusätzlich Audiokommentare on Danny Bolye, Dev Patel und von Simon Beaufoy und Christian Colson; 12 nicht verwendete
Szenen; weitere Interviews, eine weitere Featurette: Slumdog Dreams: Danny Boyle
und die Entsteheung von Slumdog Millionär und das Musikvideo zum Oscar
prämierten Titelsong Slumdog Cutdown/Jai-Ho.
Comcast, Amerikas führender Kabel und Entertainment und
Kommunikationsprovider soll derzeit mit NBC Universal Gespräche über eine
Mehrheitsbeteiligung führen. NBC Universal hat in dieser Saison einen
unerfreulichen Boxofficesommer hinter sich.
35 Milliarden Dollar sollen hierbei als Kaufpreis im Raum
stehen. Comcast könnte somit Vivendi als Anteilseigner von NBC Universal ablösen.
Meine Meinung, wem NBC Universal gehört ist für den
Konsumenten zunächst erst einmal egal. Comcast wäre für NVC Universal eine
riesige Vertirebspipeline, vorausgesetzt die Erlöse werden vernünftig verteilt
und bleiben nicht bei Comcast hängen. Wenn Comcast zudem vorhätte, inhaltlich Einfluß
zu nehmen, wird es spannend. Kabler denken nicht wie Filmleute und ob das den
Produkten guttut wird sich dann zeigen müssen.
Neben Comcast soll auch Time Warner an Universal interessiert sein, was
Warner bisher bestritten hat.
An Bord der
Elysium, einesriesigen Raumschiffes,
das die Reste der Menschheit im Kälteschlaf in einer über 100 Jahre dauernden
Reise zu dem bewohnbaren Planeten Talis bringen soll, erwachen die Astronauten
Payton und Bower aus tiefem Raumschlaf - ohne Orientierung, ohne jegliche
Erinnerungen. Wie lange haben sie geschlafen? Wo sind sie und was ist ihre
Mission? Die beiden versuchen ihre Wissensstücke aneinanderzusetzen. Anscheinend
steht ihre Wachablösung an, aber warum steht niemand von der Vorgängercrew
bereit, um sie einzuweisen?
Allein auf
sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit, Antworten auf ihre Fragen zu
finden. Durch die engen düsteren Luftschächte macht Bower sich auf den Weg zur
Brücke – auf der Suche nach der sich im Dienstzyklus befindlichen Crew. Nur
über Funk hält Bower mit Payton Kontakt. Bower kriecht ins pechschwarze Nichts,
tiefer und tiefer in das Schiff. Doch es dauert nicht lange, bis Bower feststellt, dass die Menschen nicht allein an Bord sind! Es gibt eine humanoide Spezies
an Bord, die sich blutrünstig von Menschen ernährt. Diese hellhäutigen
Humanoiden sind schneller und stärker als ihre menschlichen Opfer.
Und damit nicht
genug, Bower erinnert sich, dass er Reaktormechaniker ist. Er beginnt den Stromausfall
auf dem Schiff, der nur gelegentlich von Energieschüben unterbrochen ist zu
deuten: das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem kompletten
Zusammenbruch. Der Reaktor wird sich bald komplett irreversibel abschalten.
Bower begegnet weiteren wachen Überlebenden, einer Biologin und einem
Agrarwissenschaftler. Er kann sie überreden, ihn zum Reaktor zu führen.
DieAstronaten werden mit der Frage konfrontiert,
ob nicht „Pandorum“, das „Orbital Dysfunctional Syndrome“, das aufgrund der
Weite, der Einsamkeit und Isolation des Weltraums hervorgerufen wird und
Halluzinationen sowie Realitätsverlust dazu geführt hat, dass ein Corporal
Gallo auf der Brücke durchgedreht hat und das gesamte Schiff ins Unglück
gestürzt hat. Payton findet eben diesen Gallo in einem weiteren
Versorgungsschacht über seiner Station.
Pandorum
ist eine dubiose Mischung aus Spatter, Survival, Suspense, Martial Art, Chase
and Run. Der Film ist nicht wirklich homogen und funktioniert in dem Mix der
Genres nicht wirklich. Wenn man die einzelnen Elemente als einzelne
selbstständige Episoden im Film erzählt hätte, hätte das dem Film vermutlich
gut getan. So wirkt das Ergebnis trotz des originellen Ansatzes unrund und zu
konventionell. Der Nervenkitzel wird nicht durchgehalten, die Horrorelemente
weichen die Stimmung leider auf.
Die zugrunde
liegende Grundidee hat großes Potential, das in dem Film bei weitem nicht
ausgeschöpft wird. Das mag an den zusammengeworfenen Drehbüchern von Travis
Millroy und Alvart liegen, jedenfalls verliert der Film durch die stark
physischen Elemente (aus Millroys script) massiv an Momentum. Die Vision der Dystopie
(Wahnsinnswort) die pechschwarze Geschichte von Menschen in den unendlichen
Weiten des Alls, kommt eigentlich erst beim Endtwist (zu) kurz zum Vorschein. Ich
verzichte hier mal auf Spoiler aber vermutlich werdet ihr mir, wenn der Abspann läuft, Recht geben, dass man aus der Idee viel mehr hätte rausholen können.
Für den
Film wurden interessante Raumschiffsets gebaut – die aufgrund der
Kameraführung, bzw. des Schnitts nicht wirklich zur Geltung kommen. Der Zuschauer
bekommt aufgrund der Kamera-/Schnittführung kein Raumgefühl und kann die Sets
damit nur schwer in Relation setzten. Das mag zwar gewollt gewesen sein, um den
Zuschauer die Verwirrung der Charaktere näher zu bringen, ist aber auf Dauer
Schade um die Sets. Schauspielerisch ist wenig großes geboten, Dennis Quaid hat
zwar J.I. Joe überwunden wirkt aber immer noch leicht hölzern, Ben Foster spielt
solide. Die Kurzauftritte von André Hennicke und Wotan Wilke Möhring sind völlig
überflüssig und dienen wohl nur dazu, deutsche Schauspieler im lineup zu haben.
Der Trailer des Films suggeriert eine Spannung, die der Film nicht durchweg hällt. Insgesamt
schöpft Pandorum sein Potential bei weiten nicht aus. Weniger Millroy und mehr
Alvart und aus Pandorum hätte ein großer Film werden können.
Wissenschaftler
Dr. Rick Marshall (Will Ferrell) glaubt
an das Vorhandensein von Paralleluniversen. Er hat die Vision, eine Maschine zu
bauen mit der man in diese Universe reisen kann. Als er seine Theorie in Buchform
herausbringt, wird er von Kollegen und dem Talkshowhost Matt Lauer bei dem er
seine Theorie vorstellt, lächerlich gemacht. Er ist dazu verdammt, Grundschülern
Experimente vorzuführen, den Bau seiner Maschine hat er verworfen. Die Forschungsassistentin
Holly (Anna Friel) entdeckt 3 Jahre später durch Zufall eine Versteinerung, die sie Marshall
zeigt. Es ist ein Stein mit der Aussparung eines – seine Feuerzeuges!
Marshall
bekommt einen Motivationsschub und stellt seine Maschine in Rucksackform
fertig. Die beiden begeben sich an den Fundort, einem heruntergekommenen,
verlassenen Scenepark im Nirgendwo. Siehe da, die Maschine funktioniert. Zusammen
mit dem hinterwäldlerische Outdoor-Freak und Parkbesitzer Will (Danny McBride)
werden sie, etwas unverhofft in ein Alternativ-Universum geschleudert, in dem
es von gefräßigen Dinosauriern und anderen fantastischen Kreaturen nur so
wimmelt. Da dämmert es selbst einem Rick Marshall,, dem bei dem
Dimensionssprung die Maschine abhanden kommt dass er unverzüglich damit
beginnen muss, ums Überleben zu kämpfen.
Gejagt vom
T-Rex Grumpy und belauert von fürchterlich lahmen Einhorn-Reptilien (den
„Sleestaks“) versuchen Rick, Will und Holly mit allen Mitteln einen Ausweg zu
finden – und können sich dabei eigentlich nur auf einen einzigen Verbündeten
verlassen: nur mit Hilfe des Affenmenschen Chaka (Jorman Taccone) können sie nämlich
aus der Zwischendimension entkommen. Entweder
sie schaffen es aus dieser schief gelaufenen Routine-Expedition zurück in die
Gegenwart und werden dann als Helden gefeiert. Oder sie sind dazu verdammt,
Dauerflüchtlinge zu bleiben...
„Die
fast vergessene Welt“ basiert auf dem von den TV-Ikonen Sid & Marty Krofft
kreierten Serien-Klassiker „Land of the Lost“ aus den 70-Jahren und wurde auch
von diesen produziert. Leider haben sie die Gelegenheit nicht genutzt, den
Stoff fürs neue Jahrtausend zu überarbeiten zu lassen. Die Story ist spröde,
anachronistisch und ist nicht dynamisch genug für einen heutigen Kinofilm. Der
Film insgesamt wirkt leider unausgegoren.
Will
Ferrell- Filme haben gerne die untere Kategorie des Humors, insofern ist der
Film vielleicht für seine Fans erträglich. Ich persönlich mag seinen „Schräger
als Fiktion“-Humor und die Filme ohne Fäkalhumor lieber. Die Gags sind
weitgehend flach und so strapazieren Ferrell und seine Mitstreiter eher die Geduld
denn die Lachmuskeln. Ferrell Szenen in Unterhosen sind wieder mal hochpeinlich,
wir mir auch die weibliche Zuschauerschaft bestätigte. Zotten wie
Saurierurinbehandlungen machen es nicht wirklich besser.
Die „Parodie“
von Genreklassikern dürften an dem Zielpublikum vermutlich weitgehend mangels
Kenntnis der parodierten Filme vorbeigehen. Zudem wäre hier mehr Raum für weitere Anspielungen
gewesen. Moderne Bezüge wie etwas auf „Verlockende Falle“ und „ A Corus line“, „Indiana
Jones“ reißen das Ganze nicht raus. Die
Story kommt einfach zu kurz und die Schauspieler sind komplett unterfordert. Lediglich die Szene mit der Stechmücke wird in Erinnerung bleiben.
Vergessene
Welt sieht teilweise aus wie auf den Bildern von Dali. Das allein kann
keinesfalls rechtfertigen, dass Die fast vergessene Welt 100 Millionen Dollar
gekostet haben soll. Die Gagen für die Schauspieler können – dürfen – es jedenfalls
nicht gewesen sein. Der Film wirkt (bewusst?) – auf B-Movie-Trasch angelegt und
ist definitiv kein teurer Specialeffect-Blockbuster, der ein solches Budget haben
könnte. „Die fast vergessene Welt" kann man vergessen.
Es rausch diverses durch den cineastischen Blätterwald.
Summit plant eine Wiederauflage des Highlander-Franchises im
Kino. Als Produzent/Regisseur sind Justin Lin und Neal H. Moritz geplant (Fast
and Furious). An das Drehbuch sollen sich die Autoren von Iron Man (Matt
Hollooway und Art Marcum) setzen. Ein Schauspieler steht noch nicht fest.
Aufgrund der bereits bestehenden Kinofilme und der Real- und Animations-TV-Serien
darf man gespannt sein, ob aus dem Thema noch ein weiterer – wirklich sehenswertes
– Film destilliert werden kann, oder ob das Zitat „ Es kann nur Einen geben“
seine Wahrheit behält. Andererseits was soll schon passieren, es ist
Highlander!
Universal plant zusammen mit Mattel eine Verfilmung von
Barbie. An sich nichts besonderes, schließlich gibt es hier hinreichend
computer-annimierte Massenware. Aber – und jetzt kommt’s: es soll ein Realfilm
im Barbie-Universum werden! Also Hollywood-Blondien da draussen, Zeit wieder
mal zum Schönheitschirurg zu wandern und die Lippen etc. noch etwas mehr auf „blond“
meißeln zu lassen.
Na ja, bei 99% Markenbekanntheit weltweit, ist verständlich,
dass Mattel versucht auch hier nochmals Geld aus dem Produkt zu verdienen. Nach
J.I.-Joe bin ich vorsichtig gesagt etwas skeptisch. Laurence Mark ist als Produzent
vorgesehen.
Sony plant zusammen mit Mattel einen He-Man-Film – und dabei hatte ich
mich von der letzten Umsetzung von „Masters of the Universe“ von 1987 mit Dolph
Lundgren gerade so schön erholt. So richtig gut war der nicht und das Produkt
schreit jetzt nicht gerade nach einem Remake. John Stevenson ist als Regisseur
im Gespräch. Aus der Sicht von Mattel ist der Wiederverfilmungscoup klar, so
ein Film ist ein 1,5-Stunde Werbeclip für die Plastikfiguren, aber ob das
Studio damit wirklich Geld verdienen kann, hängt, wie so oft, vom Drehbuch ab.
Patrick
Swayze, der seinen Durchbruch mit "Dirty Dancing" gehabt hat, ist gestern am 14.09.2009, im
Alter von 57 Jahren in Los Angeles nach einem fast 2 Jährigen Kampf gegen
den Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.
Swayze
hat erst kürzlich in der TV-Serie „The Beast“ einen FBI-Agenten gespielt. Sein
Gesundheitszustand verschlechterte sich sichtbar zum Ende der 1. Staffel.
Patrick Swayze wurde am 18 August 19952 als Halbapache
als Sohn eines Ingenieur und einer Tanz- und Choreograpielehrerin in Houston
geboren. Der ausgebildete Tänzer startete seine Karriere bei „Disney on
Parade“. Er trat in „Grease“ am Broadway auf, spielte Anfang der 80’ in der
TV-Miniserie „Fakeln im Sturm“ und hatte sein Kinodebut 1979 mit „Skatetown,
USA“. Swayze begann seine Filmlaufbahn mit Teenie-Herzschmerz-Rollen später mit
romantischen Hauptrollen.
Für
seine Rolle als Tanzlehrer Johnny Castle in Dirty Dancing auf der Seite von
Jennifer Grey bekam er eine Golden Globe-Nominierung für seine Darbietung und
sang den Titel „she's like the wind" für den Soundtrack. Ein
weiterer Meilenstein und eine weitere Golden Globe-Nominierung seine Rolle als
„romantischer“ Geist Sam Whea tim gleichnamigen Film „Ghost“ neben Demi Moore
in 1990. Ghost war der Boxofficeerfolg des Jahres. Eine dritte Globenominierung
erhielt er für seine Rolle „ Wo Wong Foo Thanks for Everything“ Er trat neben
Keanu Reeves in dem Action-Surf-Film „Point break“ auf. Weitere Auftritte hatte
er unter anderen in Donnie Darko, King Solomon’s Mines.